Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 19 (1916)
- Article
- Briefe Alexander von Humboldts an Dr. Robert Remak 1839 bis 1855
- Date
- 1916-01-01
- Page
- Seite 131 (sequence 20)
- Language
- German
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131 Die Bitte um Dedikation werde ich gern befördern, <rber die Tage vor der Trennung der Stände sind nicht Zu wählen, Freundlichst Potsdam, 21, Juni 1847, A. von Humboldt. 14. Humboldt an Remak: Mein Besuch beim Minister Eichhorn würde Ihren neuen Antrag, Sie mögen ihn jetzt oder später abschicken, gar nicht berühren. Ich habe zuerst nur auszuspähen, wie er gesinnt ist und was von ihm zu erwarten ist. Auf Diskussion auf (sio) Ihre Rechte, die mir nicht zweifelhaft sind, mein teurer R., wird sich der Minister nicht einlassen. Wollen Sie mich gütigst Sonntag um Vsl Uhr in B e r l i n aufsuchen. Eine Professur in Bonn können Sie nicht fordern, nach den ausdrücklichen Erklärungen von Herrn Brüggemann in der Kammer. Man wird für Sie jetzt keine Ausnahme machen oder die einmal gefaßte Ansicht aufgeben. Ihr A. von Humboldt. Potsdam, Dienstag. (Von anderer Hand 22, Poststempel 22. Juni, allerdings nicht deutlich zu lesen. Das Jahr fehlt. Daß aber der Brief vom 22. Juni 1847 sein muß, ergibt sich aus der Erwähnung der Rede Brüggemanns; vgl. die Ausführung oben S. 127). Jahre, fast ein Jahrzehnt, trennen die beiden letzten hier mitzuteilenden Stücke von der ganzen Reihe der früher abgedruckten. Ob und inwieweit in der Zwischenzeit von 1847—55 ein Verkehr zwischen beiden Männern stattgefunde'n hat, vermag ich angesichts des vorliegenden Materials nicht zu sagen. Die nächste Nummer des Briefwechsels bezieht sich wahrscheinlich auf Remaks Werk „Untersuchungen über die Entwickelung der Wirbeltiere", Berlin 1856, und lautet so: 16. Humboldt an Remak: Ich kann Ihnen, mein teurer Remak, nicht herzlich und lebhaft genug den Dank aussprechen für die Ehre, 9*