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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1914-01-01 · 17 (1914) · p. Seite 47

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
17 (1914)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1914-01-01
Page
Seite 47 (sequence 28)
Language
German
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e - 47 — Hannovers"; „Zur Familiengeschichte Asch"; „Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen", herausgegeben von M. Grunwald. Die jüdische Geschichtsforschung wird wirksam gefördert durch Studien auf dem Gebiete der Geographie, der Statistik und der Rassenuntersuchung, die ihr eine reale Grundlage geben. Im Vordergrund der geographischen Forschungen stehen naturgemäß die des heiligen Landes, des Bodens, auf dem sich die großen geschichtlichen Ereignisse abgespielt haben. Neue geographische Aufnahmen werden immerfort auf neuen Karten von Palästina veranschaulicht. Die Literatur des letzten Jahres hat auch auf diesem Gebiete manche wichtigen Erscheinungen zu verzeichnen. Von E. Saphir haben wir in hebräischer Sprache unter dem Sitel „Ha-arez“ (Das Land) ein alphabetisches Verzeichnis aller alten und modernen palästinischen Ortsnamen in hebräischer und arabischer Sprache mit geschichtlichen und bibliographischen Notizen über die einzelnen Ortsbenennungen, und von M. Blanckenhorn einen „Kurzen Abriß der Geologie Palästinas". Ein großes Werk über Jerusalem unternahm H. Vincent unter dem Titel „Jerusalem. Recherches de topograpliie, d’archeologie et d’Mstoire.“ Das erste Heft des ersten Bandes handelt von der Topographie des alten Jerusalem. Mit einem Teil der heiligen Stadt beschäftigt sich eine Forschung von G. Dalman: „Neue Petra-Forschungen und der Heilige Felsen von Jerusalem." Eine verdienstliche Arbeit lieferte L. Haefeli in seiner geographisch-geschichtlichen Untersuchung „Samaria und Peräa bei Flavius Josephus" (in der Sammlung „Biblische Studien" Bd. XVIII, Heft 5). Der Verfasser verwendet großen Fleiß auf die Erforschung der Oertlichkeiten in den historischen Büchern des Flavius Josephus, die er nach den noch jetzt bei den Arabern geltenden Ortsbenennungen festzustellen unternimmt. Die von ihm dabei angewandte Methode ist als eine glückliche zu bezeichnen.

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