Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 16 (1913)
- Article
- Barkochba
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 134 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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134 Den Römern ist er wohlbekannt, und mit . ' Entsetzen nannten sie den Namen, da Die Wunder, die er tat, als Satanswerk . > Erschienen. Bei dem Aufstand in Kyrene Fing er mit seinen Knien und Händen auf Der Wurfmaschine mächt'ge Steingeschosse, Zurück sie schleudernd in das röm'sche Lager. Akiba. . * Es glaubte Titus einst im Siegestaumel, Mit Simon bar Giora, den er vom > Tarpej'schen Felsen stürzen ließ, da sei Der letzte jüdische Held begraben, doch Ein neuer Simon ist jetzt auserstanden. ' Das messian'sche Reich ist nahgerückt. Nur kurze Zeit noch, und so spricht der Herr: Erschütt'r' ich Erd und-Himmel, alles wankt. Der Reiche Thron und jede Heidenmacht! Ein Stern geht aus in Jakob: Sternensohn, Barkochba, heiße unser Führer! Seht, Da naht uns der Messias! Siebente Scene. (Vorige. Barkochba (im einfachen brauneri^Kittel) tritt hastig aus und mustert das Volk. Akylas folgt bald mach.) j Barkochba. Kennt ihr den Feind? Julianus. *; Der Feind ist Rom. Barkochba. Und kennt ihr Rom? Julianus. Rom ist die-Lüge, die mit kalter List Die Schwächen zu erspähen sucht, um dann Mit stolzer Sicherheit das Opfer zu Ergreifen; Freundschaft heuchelnd, sinnt es schon Auf Treubruch. >