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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1913-01-01 · 16 (1913) · p. Seite 31

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
16 (1913)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1913-01-01
Page
Seite 31 (sequence 11)
Language
German
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32 artige biblische Gestalt Simsons regt immer von neuem zu Forschungen und Untersuchungen an- E. Kalt hat in seinem Buch „Samson, eine Untersuchung des historischen Charakters von Richter 13 —16" dieses Stück biblische Geschichte mit Berücksichtigung der älteren und neueren Literatur in gründlicher Weise Untersucht. Er kommt zum Ergebnis, in Simson keine bloß sagenhafte, sondern eine geschichtliche Gestalt zu erblicken, und begründet seine These durch innere und äußere Merkmale der Erzählung. Von dem in der letzten literarischen Revue dieses Jahrbuches erwähnten größeren Werke über bie- Bücher der Könige von A. Sanda: „Die Bücher der Könige" ist der 2. Halbband (das 2. Buch der Königes erschienen. Ueber dasselbe biblische Buch liegt auch eine Arbeit von A. Langmesser vor: ..Die zwei Bücher der Könige". Einen wertvollen Beitrag zur Bibelforschung, bietet E. Klostermann durch die Veröffentlichung der Ausführungen von „Origenes, Eustachius von Antiochien und Gregor von Nyssa über die Hexe von Enor" (1; Sam. 28). I. Last hat nach einer Handschrift den hebräischen Kommentar des Josef Jbn Caspi zu den älteren geschichtlichen Büchern der Bibel und Jesaja (Adne Keseph) herausgegeben. A. Ehrlich hat seine „Randglossen zur hebräischen Bibel" mit der Publikation des 4. Bandes (Jesaja und Jeremia) fortgesetzt. Mit einem wichtigen Teil des Buches Ezechiel beschäftigt sich G. Richter in seiner archäologisch - exegetischen Studie „ Der ezechielische Tempel". Er tritt in dieser Arbeit der sonderbaren Hypothese der radikalen Bibelforscher, die in dem oft unverständlich und jedenfalls schwierig redenden Text im Buche Ezechiel von 40—47 eine absichtlich e Verstümmelung erblicken wollen, mit Entschiedenheit entgegen. Von B. Duhm, dem Vertreter der radikalsten und waghalsigsten Konjektur-Exegese, liegt eine Arbeit über die 12 kleinen prophetischen Bücher vor. die sich „Anmerkungen zu den 12 Propheten" betitelt. Wenn je bei wissenschaftlichen AWeiten, ist hier die Mahnung, „Mit Vorsicht zu gebrauchen", angebracht. Mit dem Buche

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