Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 15 (1912)
- Article
- Wilhelm Wolfsohn
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 197 (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/3111067-3111096-3115685--4178-3115896- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
197 Tod erfüllt, den Eid, den er in deni hübschen Gedicht „An meinen Vater" in seiner Jugend ausspricht. Die Verse lauten: Als ich Deine Hand, die werte. Mit der meinen fest umwand, War's, als ob den Wunsch ich hörte: „Friede sei in Deiner Hand! „Aber mußt das Schwert Du tragen, „Sei's vor Gottes Weiheblick, „Sei's, wo edle Herzen schlagen, „Sei's für Deines Volkes Glück." Und das werd' ich treulich halten Jeden Ort's und jeder Zeit; Unter jeden Herrschers Walten Treu erfüll' ich meinen Eid.