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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1910-01-01 · 13 (1910) · p. Seite 40

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
13 (1910)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1910-01-01
Page
Seite 40 (sequence 10)
Language
German
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40 Umständen etwas Neues zu sagen. Durchaus zu mißbilligen ist es, daß der Verfasser, der die angebliche „Unwissenheit" neuerer jüdischer und christlicher Bibelforscher im schroffen Tone tadelt, die meisten einschlägigen Bücher kaum kennt; denn vieles von ihm mit Emphase als „neu" Bezeichnete ist längst bekannt. B. Jacob beschäftigt sich mit den „Abzählungen in den Gesetzen der Bücher Leviticus und Numeri". Mit einer rechtsgeschichtlichen Untersuchung befaßt sich W. A. van Es (in holländischer Sprache): „DasEigentum im Pentateuch". Von dem groß angelegten Buch„Jsaiah"vonO.C.WHithehouse istderL.Bd erschienen. Eine französische Übersetzung und ausführlichen Kommentar zu den sogenannten zwölf kleinen Propheten gab A. van Hoon aller heraus; eine englische Übersetzung mit gelehrten Noten zu den „Sprüchen", „Koheleth" und „Hohelied" veröffentlichte G. C. Martin; von L. B. Paton ist ein kritischexegetischer Kommentar zu den Psalmen erschienen. Eine Preisfrage der Ecole des Hautes-Etudes in Paris löste E. Dujardin mit seiner Schrift: „Les predecesseurs de Daniel^, eine Untersuchungüber die Ereignisse und die Ideen seit dem Eude des dritten vorchristlichen Jahrhunderts und im Anfang des vierten. G. Jahn veröffentlichte „Die Bücher Esra und Nehemia, text-kritisch und historischkritisch untersucht mit Erklärung der einschlägigen Prophetenstellen und einem Anhang über hebräische Eigennamen". Einen sehr ausführlichen philologischen und exegetischen Kommentarzum„Hohenlied" schrieb (französisch) F. Joueon, Mit der Lösung des „Koheleth-Rätsels" beschäftigt sich A. S. Kamenetzky; er kommt zum Ergebnis, daß der Verfasser des merkwürdigen Buches nicht Koheleth selbst sei, vielmehr sei eine ältere Sammlung von Sprüchen (dibre Koheleth) von einem Spätern benutzt und bearbeitet worden Die Frage der Verfasserschaft der Elia-Reden im Buche Hiob untersucht in einer eigenen Schrift W. Posselt; mit demselben Thema befaßt sich auch D. Cocorda in seinem Buch: „Leproblemedu 11 vre de Job et la personalite de l’auteur“, während I. Dawson in englischer Sprache die Beziehungen des Buches Hiob zu der neuen Theologie erörtert. Eine

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