Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 26 (1925)
- Article
- Die Juden im Amerika spanischer Zunge
- Date
- 1925-01-01
- Page
- Seite 146 (sequence 52)
- Language
- German
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— 146 — 47) Garcia, das., Y und Medina, Historia Inquisicion Mejico. Kap. 10. ,48) Der Vers Lautet im Original: 8auta Harbara tue doncella Y en el cielo esta hecho estrella. Dios me libre de la centella, Y del arbol de la cruz Digan todos amen, Jesus. Die heilige Barbara wird bei Blitzgefahr angerufen, sie ist auch die Schutzheilige der Artillerie. 49) Meto — „Enkel". Es hat also vermutlich noch einen anderen Diego Diaz gegeben; Medina, das., Kap. 10. 50) Medina, Inquisicion de Chile. Kap. 4 und Jbarra Büstoria del mundo moderao. Kap. 6. 51) Pizarro, der Eroberer Perus, konnte z. B. nicht schreiben. 52) Für den Kleinhandel dagegen haben die Sohne der nordspanischen Provinz Galicia ein besonderes Talent. Es ist dies neben Asturien die einzige Provinz, welche die Mauren niemals eroberten, noch weniger waren die Karthager dort hingelangt. Dagegen war Galicia lange Jahre das Hauptland der germanischen Sueven gewesen; später unterwarfen es die Westgothen. Die Einwohner, „Gallegos" genannt, sind also völlig frei von semitischem Blute, so daß sie mit diesem ihre Begabung zum Handel nicht haben ererben können. 53) Medina, Inquisicion de Chile. II, Kap. 4. 54) Medina, Inquisicion de Mexico. Kap. 11. Das Reiten auf Pferden und Waffentragen war nicht nur allen von der Inquisition Bestraften, sondern auch deren Söhnen und Enkeln verboten, ebenso das Anlegen von seidenen Gewändern. Sie waren außerdem für unfähig erklärt, irgend ein öffentliches Amt zu bekleiden. Das Reiten auf Eseln oder Maultieren war jedoch den von der Inquisition Verurteilten und deren Nachkommen erlaubt. 55) Auch der moderne mexikanische Schriftsteller Luis Gonzales Obregon schildert in seinem „Mexico vieio“ die Hinrichtung Tribinos und bringt eine Abbildung seines Hauses, das noch vor 20 Jahren stand. Ob dasselbe heute noch existieü, konnte nicht festgestellt werden. 5b) Garcia, Documentos ineditos, V und Medina, das. Kap. 12. 5?) Wahrscheinlich hieß dieser Deutsche „Waldheim" oder „vom Walde" und hat seinen Namen später spaniolifiert. Derartige Uebertragungen sind ja heute noch Sitte oder vielmehr Unsitte, denn wieviel Schmidts mögen wohl in Nordamerika als Smith herumlaufen. 5b) Die Akten nennen die Terzeroninnen (75% kaukasisches und 25% Negerblut) mulatas blancas (weiße Mulattinnen), während die wirklichen Mulattinnen (50% kaukasisches und 50% Negerblut) als mulatas prietas (dunkle Mulattinnen) bezeichnet werden. 5*) Medina, das., Kap. 12.