Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 26 (1925)
- Article
- Vom Studium der heiligen Schrift und der Kunst des Übersetzers bei den deutschen Juden der alten Zeit
- Date
- 1925-01-01
- Page
- Seite 32 (sequence 16)
- Language
- German
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— 32 — soln ach mit ir kamen hirein mit alen bloßen leider man sol sehen di hüpscht ist mein. Eine andere, in einer Münchener Handschrift aufbewahrte Paraphrase von Ester, ebenfalls noch dem 14. Jahrhundert angehörig, bedient sich zur haggadisch ausgeschmückten Wiedergabe der Purimgeschichte der Form der kurzen Reimpaare. In deren freier Behandlung zeigt der unbekannte Dichter große Kunst. So heißt es zu Ester 1,9: auch ושתי die künigin di macht ein Post*) noch irem fin den frawen alein mit ein daß der kunig nit enhot sin Herschaft alein an dem tag dem sibenden daß got Hot geheißen feiern es was do Hot ושתי die künigin di juden frawen machen spin do von ward fi unklük gewin. der himelisch got der guet ssprach) ich wil ישראל machen ein gueten muet er macht אחשורוש wolgemuet von Win do sprach er zu stnen siben diner sin, wi st Hitzen, die selbigen süben das ist in der מגלה geschriben, zu brengen ושתי di srawe min di sötten beschauen di Heren min si was von den siben schönen bi alen frawen was fi zu krönen si gingen di künigin zu holen as in der kunig Hot befolhen. un si nit wolt tuen mit iren sin as fügt es got, üm daß si di judens macht spin ir wüchs ein swanz an ir stern daß si sich schemt zu gön vor di Hern aso es got gefüget Hot *) Ein aller Ausdruck für ,ודיר!©.