Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 14 (1911)
- Article
- Literarische Jahresrevue
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 60 (sequence 40)
- Language
- German
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60 losen Zitaten sind berichtigt. Von diesem talmudischen Lexikon, dessen erste Ausgabe bereits völlig vergriffen ist, sind bisher zwei Bände erschienen. Ein gedeihlicher Fortgang und Abschluß ist dem nützlichen Werke sehr zu wünschen. — L. Metmann veröffentlichte: „Die hebräische Sprache, ihre Geschichte und lexikalische Entwickelung seit dem Abschluß des Kanons". Auch die hebräische Grammatik ist im letzten Jahre nicht leer ausgegangen. Die bekannte und stark verbreitete „Hebräische Grammatik" von Gesenius ist in 28. Auflage erschienen, die noch der jüngst verstorbene E. Kautzsch kurz vor seinem Tode neu bearbeitet hat. DieseGrammatikisteigentlich seit Jahrzehnten mitdemNamen Kautzsch aufs engste verbunden. Von Paul Dörwald ist erschienen: „Der hebräische Unterricht", eine Methodik für Gymnasien; die Benutzung dieses Lehrbuches empfiehlt sich sehr gut auch für den jüd. Religionsunterricht in den höheren Klassen, wo er auf den Unterricht im Hebräischen ausgedehnt wird, zumal es einen erfahrenen Schulmann zum Verfasser hat. Von O. Kluge sind: „Beiträge zur MethodikdeshebräischenSprachunterrichts"(eineProgrammschrift) erschienen. Eine wissenschaftliche Studie auf einem bis jetzt nicht genügend gepflegten Gebiet veröffentlichte A. Kropat: „Die Syntax des Autors der Chronik verglichen mit der seiner Quellen"; ein Beitrag zur historischen Syntax des Hebräischen. Aus der Zeit der klassischen Forschung des Hebräischen unter den Juden stammt die Schrift: „Die Wortvertauschungen im Kitab al-Lama des Abulwalid Mervan Jbn Ganah und in den Schriften Abraham ibn Esras" von D. Herzog. Das Idiom des babylonischen Talmuds behandelt das „Lehrbuch der aramäischen Sprache des babylonischen Talmuds" von M. L. Margolis. Ferner „Tempora im Semitischen, ihre Entstehung und ihre Ausbreitung in den Einzelsprachen" von I. Bauer. — Jüdisch aber nicht hebräisch sind die Untersuchungen: „Le jargon judeo-allemand“, kurze philologische Studien mit einer Chrestomathie von H. Bourgeois und „Das Buch des jüdischen Jargons" von Ed. Nascher. Bei der jetzigen