Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 14 (1911)
- Article
- Literarische Jahresrevue
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 54 (sequence 34)
- Language
- German
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54 öffentlichte „Maimuni's Mischnah - Kommentar zum Traktat Arachin" (arabischer Urtext auf Grund von zwei Handschriften und mit kritischen und erläuternden Anmerkungen versehen). Dazu gehört auch die Schrift „Götter. Bilder und Symbole nach dem Traktate über fremden Dienst (Aboda zara) in Mischna, Tosephta, Jerusalemer und Babylonischer Talmud" von H. Blaufuß. In englischer Sprache erschien „The Mishnah treatise Sanhedrin1 mit Einleitung, Noten und Glossen von S. Krauß. M. Lehmann veröffentlichte „Die Sprüche der Väter" (Pirke Aboth) übersetzt und ausführlich erklärt. M. Rawicz gab heraus den „Kommentar des Maimonides zu den Sprüchen der Väter" nebst den „Acht Kapiteln" (den bekannten „Schemona perakim"); dann sind noch erschienen der Kommentar des Salomo ben ha-Jathom zu Maschkin (Moed Katan) mit Einleitung und Kommentar nach einer Handschrift herausgegeben von H. P. Chajes; der fünfte Teil des jerusalemischen Talmuds (Kodaschim) von S. I. Friedländer und „Seride Ha-Jeruschalmi" (Jeruschalmi-Fragmente aus der Genizah) Bd. I von L. Ginzberg. Von agadischen Schriften ist zunächst zu erwähnen die Arbeit von Winter und Wünsche: „Mechilta, ein tannaitischen Midrasch zu Exodus" zum erstenmal ins Deutsche übersetzt und mit Beiträgen von L. Blau. Von dem Sammelwerk „Aus Israels Lehrhallen", das der unermüdliche A. Wünsche herausgibt, sind jetzt der 4. und der 5. Band erschienen. Das große agadische Sammelwerk „Sefer ha-agada" nach Materien und in chronologischer Ordnung zusammengestellt von CH. Rawnitzki und CH. N. Bialik, das bereits im vorigen Bericht gebührend gewürdigt wurde, ist nunmehr mit dem 5. Band zum Abschluß gelangt. Für Agadaforscher und jüdische Prediger ist dies ein vorzügliches Hilssbuch. Von L. Ginzbergs „Geonica" sind veröffentlicht: 1. Band (The Geonim and their halakie writings) und der 2. Band (Genizah-Studies). Die bereits erwähnte Gesellschaft „Mekize Nirdamim" publizierte das Werk: „Maaseh ha Geonim", aus einer Hand-