Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 11 (1908)
- Article
- August von Hennings, der Freund Moses Mendelssohns
- Date
- 1908-01-01
- Page
- 127 (sequence 1)
- Language
- German
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# W MgUKc von r$und ^?4’.®nols:lfsolmf, Neue Beiträge aus Hennings' Nachlas;. Bon Max Grnnwald. Ueber diesem Nachlas; waltete bisher ein eigener Stern. Einer der Erben, Prof. 23. Wattenbach, hatte den „Henningsschrank" lange vor seinem Tode als ein Adyton, ein Sanctuarium der Hamburger Stadtbibliothek „zur Aufbewahrung" übergeben. Reiches und wertvolles Material lies; sich darin nach den Proben vermuten, die der Herausgeber der „Gesammelten Schriften" Mos. Mendelssohns 1844, Kayserling in seinem,,Mendelssohn" 1882 und dem Nachtrag 1883 sowie Wattenbach selbst tu der Lebensbeschreibung Hennings' in der Allg. deutschen Biographie geboten hatten. Doch seit der Uebersiedelung nach Hamburg schien der Schatz für unabsehbare Zeit in Dornröschenschlummer gebannt. Prof. Wattenbach wehrte mit Rücksicht aus Familienbeziehungen in Hennings' Briefwechsel jedem Eindringling. Da veröffentlichte 1887 in seiner Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland Ludwig Geiger einige Briefe, die Mendelssohn und Hennings gewechselt hatten. Das Signal war gegeben. Wo einer Zugang gefunden, konnte man sich den anderen nicht auf die Dauer sperren. David Kaufmann, ges. And., der für ^eine Gomperzforschungen von dem geheimnisvollen schranke reiche