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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1905-01-01 · 8 (1905) · p. Seite 40

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
8 (1905)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1905-01-01
Page
Seite 40 (sequence 25)
Language
German
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40 Abhandlung von E. N. Adler und M. Seligsohn über eine neue samaritanische Chronik. Erfreulicherweise ist auch die französische Übersetzung hinzugefügt. Hieran schließt sich eine Studie von S. Hanover über das Festgesetz der Samaritaner nach Abraham ibn Jakob; über die Scholien des Bar Hebraeus itt Bezug auf ihre jüdischen Quellen hat R. Glück eindringende Untersuchungen angestellt; über den Siddur des Gaon Saadia verdanken wir I. Bondy eine interessante Arbeit. Von Editionen älterer Werke erwähnen wir in bunter Reihe zunächst die Fortsetzung der ausgezeichneten Ausgabe des Divan von Jehuda Halevi durch H. Brody, dann Israel Davidsons Edition dreier Satiren aus der neuhebräischen Poesie des Mittelalters nach einem Manuskript der Bodleiana, ferner den ersten Teil der Leket Joscher von Josef ben Mose durch I. Freimann, des Sefer Ha Michtom von David ben Levi durch M. Großberg, die Fragmente der Bibelkommentare von Jehuda ibn Balaam und von Menachem bar Chelbo durch S. Poznansky, endlich das Ritual-Compendium Sefer ha Jttim von Jehuda ibnBarzilai durchD.Fränkel. Besonderer Teilnahme erfreute sich auch in diesem Jahre der arabische Mischna-KommentarMaimunis. S.undM.Frankfurter haben einzelne Partien des Traktats Ketubot, und B. Kohn einige des Traktats Sabbath herausgegeben und bearbeitet. Ueber die Veröffentlichungen aus dem Mischna-Kommentar des Maimuni hat S. Bamberger eine zusammenhängende Kritik veröffentlicht* über das Wörterbuch Tanchum Jeruschalmis hat uns mit gewohnter Akribie Wilhelm Bacher unterrichtet. Ausnahmsweise hat sich auch einmal ein Nichtjude auf dies Gebiet verirrt, nämlich H. Albrecht mit seinen beachtenswerten Studien über den Stil und den Wortschatz in den Dichtungen Abrahams ibn Esras. Möchte er viele Nachfolger finden! Noch bleibt zu erwähnen eine interessante Arbeit von I. Günzig über Abraham ben Abulafia, und die Ausgabe einer Religionsdisputation zwischen Israel Chamina und Manuel Montoni, die David Fränkel besorgt hat. Eine der wertvollsten Publikationen des Jahres ist die Ausgabe der Reisebeschreibung des Benjamin von Tudela

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