Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 2 (1899)
- Article
- R. Naftali Cohen im Kampfe gegen Chajjun
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 128 (sequence 6)
- Language
- German
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— 128 — urtheilte und aus der Stadt verbannte, wollte er rnit eigenen Augen gesehen haben, wie dem Gemahl seiner Enkelin, R. Jacob Emden, von seinem Sohne R. Jacob Mordechai Kohen nachmals versichert wurde. Ein Ring von merkwürdiger Arbeit, mit geheimnißreichen Gottesnamen über und über bedeckt, ist aus seinem Besitze in den Emden's übergegangen *). So war R. Nastali, abergläubisch und wundersüchtig, einer überwältigenden Erscheinung wie Chajjun, die noch dazu von dem Glanze rabbinischer und kabbalistischer Gelehrsamkeit umflossen war, vollends ohne Widerstand preisgegeben. Der schlaue Venezianer, dessen Helfershelfer und Secretär, hatte, wenn es noch nöthig war, durch seine geheimnißvollen Erzählungen von dem Verkehr, in dem der Gottesmann mit dem Uebersinnlichen stand, die Wege geebnet. Chajjun verstärkte die wachgewordene Neugier durch die Weigerung, auf dem Boden der Fremde die ihm so geläufigen Wunder zu zeigen, nur noch sieghafter in seinem Auftreten und unwiderstehlicher. Wie ein Schatten hatte es, wie er sagte, sich auf seine Augen gelegt, als er das heilige Land verließ, halb blinde sollte er sein Wanderziel verfolgen, sicher, die Sehkraft zurückzuerhalten, sobald er wieder die Erde des heiligen Landes unter den Füßen haben würde. Ruhelos wollte er von Ort zu Ort ziehen, nur vierzehn Tage sich selbst für eine Gemeinde wie Prag gönnen dürfen. Keiner sollte seiner wunderthätigen Hülfe sich berühmen können, kein Amulet von seiner sonjt so schreibfertigen und wunderthätigen Hand ausgehen. Wie gern hätte er einen Mann wie R. Naftali w ^NIO,k. 259 a D'KNN NO ONlON 'H-N NPN NlNO N"NO Nvl^V NNN NO NNDN N5N ODIN Ns N2ONO NNV ^"1N »"NO KON VON DN11 K5ONN 1ONN ND "MN VrrkO lNlN^Nl NlON Or O^l^Nl NO1M 1NZ?N NDr NN1O1 N^O 1OONON2 N^INO n^n^n 1K^>O ND1O22 .NND INlNDNN Nr N'NO'K 1NNN 2) Daraus erklärt sich der Ausdruck ND!? Ol KO k^n N^ONI O^N D lNlNO in der freilich als gefälscht gebrandmarkten Approbation des R. Gabriel Eskeles', des Landesrabbiners von Nikolsburg, Zu '"21 und drNW',12. Vgl. Kaufmann in S. Fuchs' 1P1N.1 H, ll ff- und 66 f.