Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- 8 (1924)
- Issue
- Heft 5-6
- Article
- Kritische Übersicht über die neuere Literatur [Rezension]
- Date
- 1924-01-01
- Page
- 368 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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3<>8 Umschau: Richtigstellung rabbinischer Anschauung schon jetzt (!) auf sich nehmen: man muß dann sich reinigen, die Hände waschen, Gebetsriemen anlegen, das ,Höre Israel* hersagen und beten. Also das Zeremoniell überwiegt." Die Stelle ist folgendermaßen zu erklären: das „Aufsichnehmen des Joches des Himmelreiches" ist ein Ausdruck eben für das Aussprechen des Satzes „Höre Israel. ." Indem man sagt: der Ewige ist unser Gott-Herr, erklärt man sich als seinen Untertan, und es gehört sich, daß dies in würdiger Verfassung geschehe. Auch über die Bezeichnungen „Knecht Gottes11 ließe sich manches sagen. Aber wir können in dieser Besprechung nicht alle anfechtbaren und falschen Behauptungen widerlegen und sind ohnedies schon zu ausführlich geworden. Zusammenfassend wird schließlich ungefähr gesagt: daß Jesus allerdings Jude war. So viel Umstände, um zu beweisen, was nur Verblendung bestreiten kann. Aber da es nötig war, bleibt es verdienstlich. B. Jacob, Dortmund Richtigstellung Obwohl es mir natürlich fern liegt, an dem Aufsatz von Herrn Professor Gide in Nr. 3 des „Juden" irgendeine Kritik zu üben, fühle ich mich doch veranlaßt, gerade weil der Aufsatz wegen der Person des Verfassers viel gelesen werden dürfte, um die Berichtigung zweier Ziffern zu bitten, die vielleicht Anlaß zu Mißverständnissen bieten könnten: Auf Seite 135, 6. Zeile von unten, muß es natürlich heißen, daß der „Maschbir" ein Kapital von 3500 engl. Pfund hat (nicht 350 000 JB).1) Und auf derselben Seite in der Mitte muß es heißen: „mit insgesamt 1600 Mitgliedern" (nicht 160). Übrigens ist die Zahl der Arbeiter in den genossenschaftlichen Siedlungen in diesem Jahre auf 2300 gestiegen. Walter Preu ß l) Nach neueren Berichten ist das Kapital auf 4000 Pfund gestiegen. D. Red. Mitteilung der Redaktion. 1. Wir machen darauf aufmerksam, daß Manuskripte etc. nicht mehr nach Frankfurt a. M., sondern an Dr. Ernst Simon, Heidelberg, Gafsbergsirage Z7 zu senden sind. 2. Der „Jude" wird mit dem nächsten, 7. Hefte dieses Jahrgangs wieder pünktlich am 1. jeden Monats erscheinen. Redaktionsschluß ist jeweils am 1. des'dem Erscheinen vorangehenden Monats, also z. B. für das Augustheft am 1. Juli. Für aktuelle Beitrage, die von nun an wieder in der Rubrik „Bemerkungen" besonders gepflegt werden sollen, kann der Schlußtermin der Einsendungen ausnahmsweise bis zum 7. des betreffenden Monats hinausgerückt werden. 3. Für Heft 7 ist die Redaktion bereits geschlossen. Für die Redaktion verantwortlich: Dr. Ernst Simon, Heidelberg» Jüdischer Verlag, Berlin. — Drnek von Julias Beltz in Langensalza