Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 16 (1937-1938)
- Issue
- 11 (8.1938)
- Date
- 1938-08-01
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 JÜDISCHES GEMEINDEBLATT FÜR FRANKFURT, Nr. 11 August 1938 OSCAR BACHARACH ROSSMARKT 15 DAMEN-MODEN Sommer-Styluss-Verkauf uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii ab Montag, den 25. Juli 1938 der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums 45 (1892) übertragen worden. (Vgl. auch Epstein: Die Wormser Minhagbücher, im Gedenkbuch zur Erinnerung an David Kaufmann S. 288 ff.) Die Vorsteher: Die Wahl und die Einsetzung des Vorsiehers geschehen wie folgt: die Vorsteher schreiben ihre Stimme wegen des zu wählenden Vorstehers auf und übergeben die Zettel aus ihrer Tasche dem Monatsvorsteher, der in jenem Monat amtiert. Der Monatsvorsteher mischt die Zettel durcheinander, damit man nicht erfahre, wer diesen oder jenen Zettel aus Feindseligkeit oder Zuneigung geschrieben hat. . Ein jeder soll seine Meinung nur um Gottes Willen abgeben, ohne Zuneigung und Berücksichtigung oder gar Bestechlichkeit - was Gott verhüte auch ohne jedweden Hintergedanke^ denn darüber ist gesagt worden: „Fürchte dich vor deinem Gotie" (Lev. 9,14). Man holt dann die Zettel hervor, und wer die Mehrheit hat, ist Vorsteher. Er wird durch die Vorsteher allein und nicht durch diese im Verein mit den übrigen Beamten der Gemeinde gewählt. Man teilt es sofort dem Bischof von Worms mit Der Bischof fragt nach, ob der Neugewählte dazu durch seine Handlungen, sein Vermögen und seine Familie geeignet sei. Gleich nach der Wahl des Vorstehers wird der Synagogendiener herbeigeholf,und man sagt zu ihm : der und der ist zum Vorsieher gewählt worden, geh, und teile ihm und seiner Frau diese Botschaft mit. Der Synagogendiener geht in das Haus jenes Vorstehers und verkündet es ihm und seiner Fraü, dabei wünscht er ihnen „Masal low". Der gewählte Vorsteher muß sich sofort zusammen mit dem Synagogendiener in die Gemeindestube, den Versammlungsort der Vorsteher, begeben. Die Vorsteher verkünden es ihm ebenfalls und wünschen ihm „Masal tow". Er ist verpflichtet, dem Synagogendiener einen Golddukaten als Botenlohn zu geben. So ist es auch Brauch bei der Verkündung der Wahl eines Almosen Verteilers, nur beträgt da dei Botschaftslohn nur einen halben Reichstaler. Ist der Bischof mit dem Vorsteher einverstanden so kommt er oder sein Stellvertreter in das bischöfliche Schloß, und läßt die Vorsteher, den Neugewählten und den Synagogendiener, der ein Fünf buch mitbringt, sich im Vorhofe des Schlosses zu einer bestimmten Stunde des folgenden Tages versammeln. Jedermann darf in den Vorhof eintreten, während die Vorsteher dort zusammenkommen. Die meisten r Oer Weg I lohnt sich ■ Bettwäsche Tischwäsche Leibwäsche Herrenwäsche Damenwäsche Unterwäsche Berufskleidung Kleiderstoffe Seidenstoffe Wäschestoffe H »-riist >;j Strickwaren Strumpfwaren Damenkleider Damenblusen Küblerkleidung TEXT IL HAUS ADLER HÖCHST, Königsteinerstr. 14 Telefon 12979 * Zum Sommer-SchluD-Verkauf alle zugelassenen Artikel in grosser AUSWAHL sehr preiswert |\__ I Verlangen Sie unsere Anzeigen-Preisliste! m UHPJK60UMUEN -gffi&SBffiL M HERMANN LORGE & CO. Sämtl. Bürobedarf, Füllhalter, Vierfarbenstifte etc. I A§_f Neue Mainzerstr. 251,1 3 MSm m* m Fahrstuhl Fernspr. 26073 -ADRIATICA- Schiffahrtsgesellschaft — Venedig NACH PALÄSTINA über Triest oder Genua mit den bekannten Dampfern GALILEA GERUSALEMME PALESTINA MARCO POLO ESPERIA Besondere Ermäßigungen bei Hin- und Rückfahrt auf der direkten Palästina-Linie sowie bei kombinierten Reisen mit den Dampfern „MARCO POLO" und „ ESPERIA" Ermässigung auf den italienischen 50 /0 Staatsbahnen bei Hin- und Ruckfahrt Avikönft* und Buchung»» durch «II» JVdriatica"-Agentur, Frankfurt«*.. (Vereinigte Italienische Schiffahrts-Qes.) Kaiserstrasse 20 Telefon 23754 gegenüber dem Frankfurter Hof