Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 16 (1937-1938)
- Issue
- 2 (11.1937)
- Date
- 1937-11-01
- Page
- Seite 6 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 JÜDISCHES GEMEINÖEBLATT FÜR FRANKFURT No. 2 November 1937 A. BREITENSTEIN Ko NSTABLER WACHE — FAHRGASSE 121 u. 150 Herren-Wäsche — Krawatten Literaische Rundschau Der Jüdische Läufer von Felix Pinczower. Verlag Berthold Levy, Berlin S. O. 16 — Preis P.M. 2.— In anscliaulicher Form und mit unterhaltendem Text wird der Leser in das Leben und Treiben der jüdischen Läufer im biblischen Zeitalter eingeführt. Sehr interessant sind die Kapitel, die über die grossartigen Laufleistungen und schwierigen Laufstrecken in dieser Epoche berichten. Das Buch verdient grösste Beachtung, weil es bisher unerkannte biblische Quellen und ein noch niemals bearbeitetes Sachgebiet ersehliesst. Besonders anerkennenswert erscheint die vom Verfasser geäusserte Absicht, mit diesem Buche unsere Jugend an das ältere jüdische Schrifttum heranzuführen. Wir empfehlen die Schrift für Heimabende von Sportvereinen, aber, auch für Vorträge über dieses wenig bekannte Gebiet der jüdischen Altertumskunde. A. F. Kulturarbeit des Monats Pünktlichkeit Wir erhalten folgende Zuschrift: Die Jüdischen Tonkünstler Frankfurts machen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß zufolge eines diesbezüglichen behördlichen Hinweises die künstlerischen Veranstaltungen künftig pünktlich zur angesetzten Zeit beginnen müssen. Das Publikum wird daher dringend gebeten, rechtzeitig zu erscheinen, da eine Verzögerung des Konzertbeginns nicht mehr möglich ist. Werbe-Abend des Kulturbunds Vor Saisonbeginn galt es, die Forderung: „Jeder Jude im Kulturbund!" abermals in Erinnerung zu bringen. Dies, obwohl, sie heute (im fünften Jahre des Bestehens dieser Institution) in Herz und Sinn des kulturbewussten jüdischen Menschen fest verankert sein sollte. Doch die Verhältnisse sind in raschem Fluss, und so wird es immer erneut notwendige an das verpflichtende Gefühl zu appellieren, damit die dringendste Aufgabe gewahrt bleibe: Sicherung und Ausbau des kulturellen Lebens der Juden. Ueber die Probleme und ihre schwierigen Lösungen ist das Publikum hinreichend unterrichtet; man weiss, dass der Jüdische Kulturbund Rhein-Main personelle Veränderungen getroffen hat. Vor der Eröffnung der Spiel-Periode erschien es daher zweckmässig, auf breiter Front gegenseitig Fühlung zu gewinnen. Der W e r b e-A b e n d (vom SO. September) stand im Zeichen des Einsatzes" von wertvollen, bekannten Kräften, die in gemeinsamer Aktion und selbstlos im Dienste der Idee standen mit der Absicht, die feste und ständige Bindung einer möglichst, großen Mitgliederzahl zu bewirken. Den Werbern galt ihre Tätigkeit als Ehrensache; umsomehr gebührt ihnen Dank, namentlich-für die Qualität der Leistung. So haben sie der Sache den besten Dienst erwiesen. Dem Abend, kam die Bezeichnung zu, mit der ihn Dr. Heinrich. Levinger, der neue Geschäftsführer des Bundes, eröffnete: Festliche Stunde. Die Spreeher — es warb auch Rabbiner Dr. G. Salz berger — formten beredt, eindringlich all. jene Gedanken und Hoffnungen, die das Kultur-Unternehmen tragen (und die schon im Programmheft fixiert sind). Die grosse Hörerschaft ward angesprochen und verpflichtet, daß Herz und Verstand nicht widerstehen konnten. Zu dieser oratorischen Werbung trat die künstlerische mit einem ausgewogenen Programm. Trotz des (durch Erkrankungen in Dr. Ehrenreichs Kammerchor) erzwungenen Wegfalls der Bartok-Lieder blieb genug an Wertvollem. Zu Beginn der fül- JÜDISCHER KULTURBUND RHEIN-MAIN (Mitglied des Reichsverbandes der jüdischen Kulturbünde in Deutschland) OBERLINDAU 7 TELEFON 75321 Grosser Saal des Saalbaus, 2050 Uhr 1 * Orchesterkonzert des Orchesters der Jüdischen Kulturbünde, Sit; Frankfurt am Main. Dirigent: Generalmusikdirektor Prof. Julius Prüwer Solist; Ernst Drucker (Violine) Grieg Holberg Suite Tartini: Sonate mit dem Teufelstriller Goldmark: Symphonie „Ländliche Hochzeit" 24 Gro^er Saa< des Saalbaus, 203° Uhr Rezitationsabend Otto Bernstein Aus Werken von Emil Bernhard Cohn Richard Beer-Hofmann Jizchok Lejb Perez . - Martin Buber Klavier« Stimmer C. SIMON 8c&neekeDbol8tr.20 ptr. Tel. 63407 iBlo-flele alle Marken fassweise und in kleineren Mengen Seifen — Parffumerien schöne Geschenkpackungen von PAUL SINGER Röderbergweg32Te!.48082 Willkommene Geschenke Kaffee, Tee, Schokoladen, Teegebäck, Konserven, Weine, Liköre, etc. Udemns FRANKENTHAL frei Hau! Allerheiligenstr. 79 . Tel. 23839 Seifen und Parfümerien große Auswahl, auch in Geschenkpackungen Seifen-Israel, BiltODOSlr. 70, Tel. 21326 Das jüdische Blumengeschäft A. HENDLISCH Bockenheimer Landstrasse 17 (geg. Rothschild-Palais) Tejefon,79554 Ich kaufe Gemälde alter und Ineuer Meister Autografen, Antiquitäten Gemälde - Verkauf A.Blumenreich/ Berlin W35 v: Köster-Ufer 57 / 213033 Schuhe aller Art, sowie Kamelhaar» schuhe kaufen Sie gut und billig bei Holtmann & Co. Nur Fahrgasse 89 Bitte Hausnummer beachten Werde Mitglied des Jüdischen Kulturbundes!