Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 15 (1936-1937)
- Issue
- 10 (7.1937)
- Date
- 1937-07-01
- Page
- Seite 18 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 18 V^V^Bi^W^k.fl flL. I ijß^ Mafratzen Stepp-u. Daunenp^^^^^y ^j^^ —— _ ML I I ■ W^L■ WB M 5ndkKilsen S2®r Stähl?oh"coud! "CKB ItIE^I%Ä 1 K* 1^ ■ ■ mMm m mmmm Abteilung für Auswanderer Tel. 24965 Neben Porzellan-Decher a) Für die Hauptsynagoge, Gr. Wollgraben: S. Grünebaum, Fürstenbergerstr. 173, Postscbeekkonto Nr. 140884 Ffm. b) Für die Synagoge am Dominikanerplatz: J. Mühlfelder, Uhlandstr. 49, Postseheckkonto Nr. 43949 Ffm. e) Für die Westendsynagoge, Freiherr v. Steinstr. 30: M. Löllbach, Freiherr v. Steinstr. 30, Postscheckkonto Nr. 68377 Ffm. Schriftliche Benachrichtigungen oder Mahnungen zur Abholung der nicht eingelösten Karten ergehen nicht. Nicht abgenommene und verfügbare Karten werden, soweit möglich, neuen Bestellern durch die Synagogenvorstände zugeteilt. An Platzinhaber können für.deren unselbständige Söhne und Töchter sonst nicht vermietete Synagogenplätze zu ermässigtem Preis vom 2 6. August 1937 ab abgegeben werden. Die Synagogenvorstände sind zur Erteilung weiterer Auskünfte jederzeit bereit. Die Synagogenvorstände haben in der oben genannten Zeit eine Sprechzeit, werktäglich von 10—12 Uhr im Sitzungszimmer der Hauptsynagoge, Allerheiligenst. 75 Synagoge am Dominikanerplatz, Dominikaner platz 18 Westendsynagoge, Freiherr v. Steinstr. 30 eingerichtet. Während dieser Zeit wird ein Mitglied der Gemeindeverwaltung anwesend sein. Schülerkarten: Die Ausgabe der Schülerkarten für die Westendsynagoge erfolgt in diesem Jahre am Montag, den 30., Dienstag, den 31. August und Mittwoch, den 1. September 1937 von 16—18 Uhr gegen schriftliche Beseheinigung des Religionslehrers in der Westendsynagoge, Freiherr v. Steinstr. 30. Schülerkarten für die Hauptsynagoge und Synagoge am Dominikanerplatz sind schriftlich bei dem betreffenden Synagogenvorstand, ebenfalls unter Vorlage einer schriftlichen Bescheinigung des Religionslehrers zu beantragen. Synagoge Bockenheim: Die Karten werden in der oben genannten Zeit durch den Synagogenwart S. Stern kassiert. Krankenhaussynagoge: Die Ausgabe erfolgt im Büro des Krankenhauses, Gagernstr. 36, während der üblichen Bürozeit. Konservativer Filialgottesdienst Ein konservativer Filialgottesdienst findet auch in diesem Jahre statt. Näheres wird noch mitgeteilt. Der Kartenverkauf findet statt von Montag, den 23. bis einschliesslich Dienstag, den 31. August 1937, von 9—12 und 15—18 Uhr im Gemeindehaus, Fahrgasse 146. Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß keine Plätze zurückgelegt werden. Eine Reservierung wie in früheren Jahren ist bei diesem Gottesdienst nicht möglich. Im allgemeinen Interesse werden die Gemeindemitglieder dringend gebeten, die Einlösung der Platzkarten zu den genannten Terminen vorzunehmen. Frankfurt a. M., den 1. Juni 1937 VORSTAND DER ISRAELITISCHEN GEMEINDE Museum jüdischer Altertümer — Rothschild-Museum Das Museum ist geöffnet: Montag bis Freitag von 10—13 Uhr, sowie jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 10—13 Uhr. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Bücherausleihe: Montag bis Donneretag 12—13 und 16—17 Uhr; Freitag 12—13 Uhr. Mittwoch; 19—21 Uhr Lesezeiten: Samstag: 101/«—13, 15%—18 Uhr; Dienstag: 19—21 Uhr; Donnerstag: 19—21 Uhr. Sprechstunden der Gemeinderahbiner Dr. Horovitz, Unterlindau 21, Fernsprecher 77963, 15—16 Uhr (außer Mittwoch) — Dr. Lemle, Miquelstr.3, Fernspr. 75185 Dienstag, 11 -12,Mittwoeh, Freitag 15-16Uhr—Dr. Salzberg er, Eschersheimerlandstraße 67, Fernspr. 56920, IÖVh—I6V2 Uhr — .Dr. S e 1 igmann, Böhmerstr. 5 ptr., Fernspr. 51184, 17—18 Uhr. — Rabbiner Kirschbaum, Rabbinatsassessor, Rotteckstr. 11, Fernspr. 45281, 14—15 Uhr, ferner in der Rabbinischen Lehranstalt „Jeschiwah", Theobald Christstraße 6, Fernspr. 45673, Donnerstag von 10—12 Uhr, Freitag 9—11 Uhr — Gefängnisseelsorger Dr. Braun, Nesenstrasse 4, Fernspr. 55262, 15 —16 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Bekanntmachungen des Friedhofs amtes Meldung von Sterbelallen Bei vorkommenden Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhofs amtes (Fernspr.-Sammelnummer Zepp. 52041) erforderlich. Soweit die behördlichen Formalitäten (ärztlich ausgefüllter Todesschein, Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Standesamt) nicht von den Hinterbliebenen erledigt werden können, wird dies auf Wunsch vom Friedhofsamt besorgt. Die Vorlage dieser Dokumente ist Vorbedingung für die Vornahme der Beerdigung. Oeffnungszeiten der Friedhöfe Die Friedhöfe an der Rat Beilstrasse und an der Eckenheiraerlandstr. sind in der Zeit vom 1. April bis 15. September von 7 bis 19 Uhr geöffnet. Freitags wird eine Stunde vor Beginn des Sabbats geschlossen. Samstags und an den jüdischen Feiertagen sind die Friedhöfe geschlossen. . - Bekanntmachungen des Steueramts Gemeihdenütglieder! Auf die a) am 15. Mai 1937 fällig gewesene erste Kultussteuerrate pro 1937 der Nur-Lohnsteuerpflichtigen und auf b) die am 10. Juni 1937 fällig gewesene erste Rate der Veranlagten wird hiermit besonders hingewiesen. Alle Kultusstcuerzahlungcn sind an die S t e u e r k a s s e der .Israelitischen Gemeinde, Fahrgasse 146, (Postscheckkonto No. 800 Frankfurt a. M.) zu leisten. Jede Auskunft wird werktäglich von 8V2 bis 123^ Uhr gerne erteilt. Für ältere und gebrechliche Personen steht .der Personenaufzug zur Benutzung frei. Frankfurt a. M., den 21. Juni 1937 VORSTAND DER ISRAELITISCHEN GEMEINDE STEUERAMT Aus der Arbeit der Reichsvertretung Rat und Präsidialausschuß der Reiehsvertretung der Juden : in Deutschland sind am 15. Juni ds. Js. zu einer Sitzung zusammengetreten. Der Verlauf bestätigte, daß der Reichsvertretung und ihren führenden Persönlichkeiten in folgender Resolution das Vertrauen ausgesprochen wird. „Der Rat der Reiehsvertretung spricht Herrn Dr. Baeck und dem Präsidialausschuss, an seiner Spitze Herrn Dr. Otto Hirsch und seinen Mitarbeitern, das uneingeschränkte Vertrauen aus und wünscht, daß die Reiehsvertretung die von ihr übernommene Arbeit weiterführt." Zur Bereinigung einiger Streitpunkte zwischen der Berliner Gemeindeverwaltung und der Reichsvertretung wurde eine Kommission eingesetzt mit dem Auftrag, in kurzer Zeit dem Plenum des Rates Vorschläge zu machen. Nach dem Verlauf der Tagung besteht die Hoffnung, daß die Kommissionsberatung eine weitere Stärkung der Autorität der Reichsvertretung im Sinne der im Rät nachdrücklich vorgebrachten Wünsche bringen wird. /