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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1937-05-01 · 8 (5.1937) · p. Seite 10

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
15 (1936-1937)
Issue
8 (5.1937)
Date
1937-05-01
Page
Seite 10 (sequence 12)
Language
German
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Seite 10 Reparaturen in eig. Werkstätte ADe munod. ttren nehme leb bei Kenbnl In Zahlung No. 2 Af TEL:2532S 1C1 Biebergasse _I i leichteren Stil eine liebenswürdige Begabung. Mag bei verschiedenen dieser Walzer und Tanzstücke im 2/4 Takt einmal eine Reminiszenz an den und jenen Schlager anklingen —sie hören sich durchweg sehr angenehm an, sind spritzig abgefasst und leichtflüssig geschrieben. Manchem dieser Stücke wird man gelegentlich gern wieder begegnen. — Neben den beiden Komponisten, die durch Hervorrufe geehrt wurden, fanden die Vertreter des vokalen Teils Käte Ettlinger (Sopran), Hans Assenheim (Bariton) und Rolf Sander (Tenor) für ihre dankenswerten Leistungen berechtigten Beifall, ebenso Dr. Willy S a 1 o m o n als oft bewährter Begleiter. * . In einer weiteren Veranstaltung der „Jüdischen Tonkünstler Frankfurts" stand Kammermusik, hauptsächlich solche für Violine und Klavier, auf dem Programm. Fränne Schmuckler (Violine), und Aenne Neuberger (Klavier) brachten eine auf Cesar Franek hindeutende Sonate, op. 13, von G. Faure, die im frisch bewegten Scherzo am stärksten fesselt, und ein weiches „Adagio cantabile" von Max Bruch in gutem Zusammenspiel und gediegener musikalischer Ausführung zum Vertrag; die Violinistin gab zuletzt in den temperamentvoll erfassten „Danses tsiganes" von Rachmaninoff ein Beispiel ihrer., ausgezeichneten Virtuosität. Leider war die verhältnismässig seltene Triobesetzung Violine-Bratsche-Klavier nur im ersten Stück der Vortragsfolge, einer schönen musikantischen Sonate des gerade vor 240 Jahren geborenen J. M. Leclair, zu hören; Aenni Rosenthal gesellte sich hier mit stilvoller Anpassung des B ratsch entones den beiden Spielerinnen zu. Auch in diesem Konzert gab es herzliche Anerkennung. __: '__Georg Schott MÖBEL H.ZIMMER HANAUERLAN DSTRASSE 44 Die Tonkünstler in Homburg Es ist erfreulieb, daß die Jüdischen Tonkünstler Frankfurts in Bad Homburg einen Abend veranstalteten. Gerade die Orte in der Umgebung Frankfurts sind für derartige Veranstaltungen besonders aufnahmefähig. Das Programm des Abends hatte fast durchweg ein hohes Niveau. Käte E11 I i n g c r, Hans Assenh e im und Reif Sander, die gemeinschaftlich den Opern- und Operettenteil durchführten, waren ausgezeichnet disponiert, sodaß das Publikum begeistert mitging. Besonders die Fragmente aus Max W o 1 f f s Operette „Das Urteil des Paris" fanden mit Recht grössten Widerhall. Der folgende Kabarett-Teil, der von Edith Rosenthal allein bestritten wurde, stand nicht auf gleicher Höhe der künstlerischen Leistung und ließ manche Wünsche offen. Im Ganzen war der Abend ein voller Erfolg, nicht zuletzt durch die Begleitung von Max Firnberg am Flügel. Alex H. Jbsephthal Photowettbewerb Die Anregung der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft jüdischer Amateurphotographen, einen Wettbewerb unter den jüdischen Amateurphotographen Deutschlands zu veranstalten, ist mit Unterstützung des Reichsverbandes jüdischer Kulturbünde zur Durchführung gelangt. Etwa hundert Einsendungen mit fast sechshundert Bildern sind an die Jury gekommen und nur ein kleiner Bruchteil dieser Bilder erwies sich als unbrauchbar. Eine Ausstellung dfer besten, Vor allem der preisgekrönten Bilder hat die Ergebnisse des Wettbewerbs in verschiedenen Gemeinden bekanntgemacht. Auch :in Frankfurt am Main war erfreulicherweise Gelegenheit} geboten, das entwickelte Können und den geläuterten Geschmack festzustellen, von denen die Arbeiten getragen waren. Die Ausstellung umfasste eine Gruppe der Anfänger und! eine Gruppe Fortgeschrittehe, eine Gliederung, die zumeist nicht aus den Unterschieden der Leistung abgelesen werden konnte. Denn auch das, was in der Gruppe der Anfänger zu sehen war, erfreute durch die klare und sichere Erfassung der Motive wie durch die technische Bearbeitung der Aufnahmen. Obwohl die Beteiligung an dem Preisausschreiben die Amateurphotographen aus allen Teilen des Reiches zu Einsendungen veranlasste, konnte eine grosse Anzahl der Preise an Frankfurter Photographen gegeben werden. Die Arbeit der hiesigen Gemeinschaft jüdischer Amateurphotographen hat also ihren sichtbaren Ausdruck gefunden. Von. ihr aus scheinen Belehrungen und Anregungen künstlerischer und technischer Art fruchtbar geworden zu sein. In der Gruppe, der Anfänger erhielt einen ersten Preis Dr. Hugo Stern, einen zweiten Frau Lucy J o u r d a n, einen dritten die Herren Leonhard K a h n, Albert Adler und Fräulein Rosie Stern. In der Gruppe der Fortgeschrittenen wurden Dr. ' F. Frankfurter mit einem ersten Preis, und Nachmann L i ebne r mit einem dritten Preis ausgezeichnet. Der Erfolg des Wettbewerbs darf unsere Frankfurter Arbeilfcg eirscba.it jüdischer Amatjeurphotographen und ihren rührigen Leiter, Herrn Emil W e r t h e i m, ermutigen, in ihrer Arbeit freudig fortzufahren. Ghr. Frankfurter Künstler auswärts Die Vara-Sendegruppe (Holland) hat das musikalische Lebensbild „Jacques Offenbach", Hörspiel von Alfred Auerbach, zur Radioübertragung erworben. Ebenso des Autors Funkbearbeitung der „Nussknackersuite" Musik von Tschaikowsky. Für den Ausflug Für die Reise finden Sie die richtige Sportu. Reisekleidung in großer Auswahl u. bewährten Qualitäten. Wir empfehlen besonders: Sport Anzüge und Kombinationen mit 1 oder 2 Hosen, alle modernen Formen von 38.— bis 93.— Sacco-Anzüge richtig zum Strapazieren, in Kammgarn u. Cheviot von 38. - bis 110.— Anfertigung in Mafj und Maßkonfektion Das leistungsfähige jüdische Spezialgeschäft für Herren- und iKnaSenKl^nnp Hindenburgplatz 12 gegenüber d. 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