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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1937-04-01 · 7 (4.1937) · p. Seite 18

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
15 (1936-1937)
Issue
7 (4.1937)
Date
1937-04-01
Page
Seite 18 (sequence 20)
Language
German
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Seite 18 Bankhaus Lincoln Menny Oppenheimer Frankfurt a. M. Neue Mainzerstr. 68 Alle bankmassigen Geschäfte insbesondere Vermögensverwaltungen Die führenden jüdischen Spitzenspieler aus dem ganzen Reiche waren in Frankfurt erschienen, an ihrer Spitze der um das Schachlehen so verdiente Altmeister Mieses. Es wurde nach dem sogenannten „Schweizer System" gespielt, und wenn dadurch auch der Glüekszufall eine Rolle hätte spielen können, so ist doch der erfreuliche Fall eingetreten, dass der würdigste und stärkste Spieler Samuel F a 3 a r o w i t s c h (B. K. Leipzig) den ersten Platz belegte und damit den Titel „JüdischerSehachmeister von Deutschland 193 7" errungen hat. Der erst 29jährige Meister bewies in seinen Spielen wahrhaft internationales Format, nachdem er schon im letzten Meisterturnier 1936 in Leipzig: den ersten Preis mit Mundsztuk und Rothenstein geteilt hatte; An zweiter Stelle landeten Altmeister Mieses, der junge Frankfurter Meister Hermann Haar, Schainowsky (Hamburg),. Kreisberg (Berlin) und Strauss (Wiesbaden) mit 4Va Punkten, es folgen dann Mundsztuk (Leipzig), Höf lein (Bamberg), Dr. Stern (Würzburg), Winitzki (Berlin), Präger (Frankfurt), Harnik (Breslau), Lexandrowitsch (Berlin), Kreiswirth (Köln), Lehmann (Hamburg), Schiftan (Breslau). Das Gemischte Turnier ergab als Sieger: Kamiel (Dresden), Perlmann (Hamburg), Lewkowitz (Berlin), Rudi Winter (Frankfurt), Kahn (Koblenz), Gianini (Frankfurt), Fried (Mainz) usw. Das Meisterturnier hatte ein ziemlich gleichwertiges Stärkeverhältnis ergeben, während im Gemischten Turnier die grössere Turniererfahrung ausschlaggebend war. Für die schönste Partie ist ein besonderer Preis ausgesetzt worden. Nebenher gingen organisatorische Besprechungen, die die weitere Gestaltung des jüdischen Schachlebens sicherten. Schach wurde dem jüdischen Sport eingegliedert. Vorbehaltlich der Genehmigung des „Reichsausschusses jüdischer Sportverbände" und der Zustimmung des Sportbundes „Schild" und des Deutschen Makkabikreises ist die „Arbeitsgemeinschaft der jüdischen Schachvereine" jetzt so gegliedert, dass sie aus den Schachgruppen der beiden grossen Spitzenverbände (Makkabi und „Schild") besteht. Noch bestehende neutrale Gruppen müssen zwecks Beteiligung an dem jüdischen Schachleben den Ansehluss an einen der beiden Verbände vollziehen. Die Leitung der „Arbeitsgemeinschaft" besteht aus dem Reichsobmann des Makkabi und des Sportbundes „Schild" für Schach, als geschäftsführender Vorsitzender wurde Erwin Jaff e (Leipzig) bestellt. Als äusseres Zeichen der Zusammenarbeit im jüdischen Schach bleibt weiterhin die Einrichtung einer alljährlichen gemeinsamen Meisterschaft bestehen. Beide Sportverbände verziehten zunächst bis Pfingsten 1938 aufdie Austragung, einer eigenen Einzelmeisterschaft. Der Spielverkehr zwischen den Vereinen beider Verbände soll aufs engste ausgebaut werden. Die 3. jüdische Schachmeisterschaft soll zu Weihnachten/Neujahr 1937 in Hamburg stattfinden, ihre Organisation wurde dem „Blauweiss", Hamburg, übertragen. Verdienste um das Zustandekommen und die Durchführung der Schachveranstaltungeh in Frankfurt haben sich neben dem Präsidenten der Jüdischen Schachvereinigung Siegmund Steinberg, die Herren J a f f e (Leipzig) und als Spielleiter die Herren G. Winter und Goldstein (Frankfurt) erworben. L. W—s. NACH SODAMERIKA mit den französischen Schiffahrts-Geselfschafien : Luxus-Express «Dienst ab Marseille oder Genua Luxus - Express - Dienst ab Bordeaux Vierzehntägige Abfahrten ab Hamburg Sämtliche Dampfer führen 1,2., 3. verbesserte und 3. Klasse Kammer. Auf Wunsch rituelle Verpflegung Xgypten . ohne Zuschlag. Indien Zahlung der Überfahrtspreise, Nordafrika Bordakkredifive und Landgangs- sowie gelder in Reichsmark. — Visa- Vergnügungsbesprgung. reisen Verbindungen und Anschlufjpreise nach Paraguay und Chile. Anfragen an: DANIEL NILBERG Zweigniederlassung Frankfurt HINDENBURGPLATZ JO + TEL. 32566 Gegenüber dem Haupfbahnhof Die moderne Tasche sowie Ihr Reisegepäck kaufen Sie am besten im Lederwaren-Spezialhaus MOPERNA Inhaber Sandel Nur noch Goethestrasse 2 KUNSTSTOPFEREI für Kleider, Teppiche nur if äN;M OEDERWEQ 21 IVOnig Gr. ßockenh. Str. 4t ---—^Tel. 55117- Herbert Simon JOD. FRIEDHOFSGÄRTNER Kettenhof weg 125 Fernspr. 73587 Unterhaltung u. Neuanlage von Grabstatten a. d. alten Friedhof PHOTO-Apparate liefert günsüg ARNO KATZ Atelier FOTO Bedarf .Sandweg 9 Tel. 46009 Verlangen Sie bitte unsere Anzeigen - Preisliste auMa*^*™^, ***** ßWt^'^^^Ä il^^^MVO/tid^^ (Kt^B g/sn ' 1 f(^vta<W MödM<»%„ leonhardi Fahrgaste, an dv KonsHib/Qr- Wache /

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