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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1937-02-01 · 5 (2.1937) · p. Seite 26

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
15 (1936-1937)
Issue
5 (2.1937)
Date
1937-02-01
Page
Seite 26 (sequence 28)
Language
German
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Seite 26 BETTEN-BING Matratzen Bettstellen Deckbetten und Kissen Steppu. Daunen- Decken, Koltern, Federn u. Daunen Inlet, Stahlrohrcouch Abteilung für Auswanderer REINECKSTR. 15 Neben Porzellan-Decher Das 30. Mittwoch-Konzert findet anläßlich des bevorstehenden Purimfestes als „Heiterer A b e n d" am 17. Februar, 20V4 Uhr, statt. Else Liebreich bringt Chansons und Leni Morgenstern- Lorsch heitere Lieder zu Gehör. Am Flügel: Max Firnberg. Karten jeweils 14 Tage zuvor. Gastspiel Alfons Fink Samstag, den 20. Februar, findet im Saalbau anlässlich „Purim" ein einmaliges Gastspiel des bekannten Humoristen Alfons Fink unter dem Motto „Zwei Stunden Lachen mit Alfons Fink" statt. Ueber den grossen Erfolg dieser Abende wird in allen jüdischen Blättern berichtet. Konzert Alexander Kipnis Samstag, den 13. Februar 1937, findet das diesjährige Konzert von Kammersänger Alexander K ip n i s im grossen Saal des Saalbaues statt. Der gefeierte Künstler singt Lieder von Bach, Brahms, Grieg und Opernarien aus seinen Glanz-Partien, russische Volkslieder und eine Gruppe jüdischer Volkslieder. Urauff ührung einer biblischen Kantate von Rosy Geiger-Kullmann Anfangs März wird in einem Konzert des Kulturbunds die Kantate „Ja kob und Esau" von'Rosy Geiger-Kullmaiin, Text von Alfred Auerbach, uraufgeführt. Das etwa einstund ige Werk ist für Chor, Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsolo mit Klavierbegleitung geschrieben. Auch eine Fassung mit Orchester ist bereits fertiggestellt. Den Inhalt der Kantate bildet die Begegnung und Versöhnung der beiden feindlichen Brüder nach Jakobs Rückkehr aus der Dienstknechtschaft bei Laban. Den chorischen Teil bestreitet der Jüdische Kammerchor, der unter Leitung von Dr. N. Ehrenreich im ersten Teil kleinere Chorstücke von Brahms, Schubert, Hasler und Bartok singen wird. Die Klavierbegleitung hat die Komponistin selbst übernommen. Solisten werden noch bekantgegeben. Kranken-Versicherung Wertheim Zuverlässige Beratung Reuterweg 53 Tel. 74535 Leben, Auto, Unfall Haftpflicht, Maschinen Hausversloherungen eto. Jüdischer Centralvcrcin e. V- K Am Donnerstag, den 18. Februar, 20.30 Uhr, wird Herr Bezirksrabbiner Dr. Ulrich Steuer, Heidelberg, im Rahmen der Lernabende im Gemeindehaus, Fahrgasse 146, über „Jüdische Kultur" sprechen. Eintritt nur für Mitglieder! Die Staatsziönistische Organisation, Ortsgruppe Frankfurt a. M. veranstaltet am Samstag, den 6. Februar, abends 8.30 Uhr, im Vereinshaus, Eschersheimerlandstr. 27, eine grosse Kundgebung. Rabbiner Prof. Dr. B1 a n spricht über „Aus dem Ghetto zum freien jüdischen Staat". Karten sind in den Vorverkaufsstellen: Cafe Falk, Jugendheim, Eschersheimerlandstr. 65, und Drogerie Schneemann zu haben. Wieder Hallensportfest im Hippodrom Der TSV. Schild Frankfurt veranstaltet am 31. Januar 1937 sein diesjähriges großes llallensportfest, das diesmal außergewöhnliche Darbietungen bringen wird. Alle im Verein betriebenen Sportarten werden in Spitzenleistungen vorgeführt, außerdem haben zu den reichsoffenen leichtathletischen Wettkämpfen die besten jüdischen Sportler aus dem Reiche ihre Beteiligung zugesagt. Das umfangreiche Programm des Hallensportfestes liegt jetzt fest. Die leichtathletischen Wettkämpfe bringen Jugendstaffeln aller Rasensportler und einen Schüler-Hindernislauf. Für die Kurz- und Langstreckenläufe haben die Berliner Rekordläufer Wienskowitz, die Gebrüder Bergmann nnd viele andere bekannte Sportler gemeldet; im Hochsprung wird die jüdische Meisterin Gretel Bergmann (Stuttgart) zu sehen sein. Besonders. abwechslungsreich werden die Turndarbietungen sein, die 60 Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren mit Stabübungen zeigen, sowie Damen-Gymnastik, Damen und Herren an Geräten (Barren und Reck) u. a. m. Für die Boxkämpfe wurden zwei westdeutsche Meister verpflichtet, die gegen die Frankfurter, Reichsmeister Langmann und Hamburger, in den Ring treten werden. Die Schwerathleten kommen mit Vorführungen einer Musterriege, in der sich der bekannte Allroundsportler Max Selig mann verabschieden wird. Im Judo und Fechten werden Kämpfe von Reichs^ meistern geboten. Die Wintersportler treten mit Trockenski-Vorführungen an, die Paddler und Ruderer werden eine Regatta auf dem Trockenen vorführen; die Sanitätsabteilung wird einen Ausschnitt aus ihrer segensreichen Arbeit geben. Die Radsportler fahren ein. Rennen und Reigen. Das Programm bringt außerdem Handballspiele gegen die Meistermannschaften der Vereine von Wiesbaden und Darmstadt. Die Eintrittspreise sind mäßig gehalten. Eintrittskarten sind auf der Geschäftsstelle des TSV. Schild, Zeil 49, und in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Kalender des Jüdischen Lehrhauses Im Februar beginnen folgende Veranstaltungen: Di 2. II. Kantorowicz: Ausgewählte Fragen der Soziologie; Nürnberg: Aktuelle Wirtschaftsfragen. Di 2. II. Merzbach: Psychiatrische Grundfragen der Heilpädagogik und Heilpädagogische Uebungen. Mi 3. II. Kantorowicz: Fragen der jüd. Sozialarbeit; Sandels: Infektionskrankheiten im Kindesalter; Meyer: Rechen- und Schreibschwäche im Kindesalter; Messerer: Hebräische Lektüre für Fortgeschrittene. Sa. 6. II. Adler: Gegenwärtiger Aufbau der jüdischen Gemeinde Di 9. II. Pomeranz: Geistige Entwicklung und erzieherische Funktion der zionistischen Bewegung. Sa 20. IL Hoffmann: Soziale Bedeutung der jüdischen Gemeinde. Di 23. IL Marbach: Der Zusammenstoß der jüdischen und römischen Welt zur Zeit des Jüdischen Krieges. Einzelheiten sind aus dem in den Vorverkaufsstellen und der Geschäftsstelle erhältlichen Arbeitsplan zu ersehen. Zur besonderen Beachtung: Die Vorlesung von Prof. Buber ist um eine Woche verschoben; Beginn: statt 28.1. erst 4. II. — Die beiden Vorlesungen von Dr. Matzdorff beginnen erst am 8. und 11. II. — Die GeschichtsVorlesung von Dr. Dienemann wird einmalig vom 8. II. auf 9. II. 19—20 Uhr verlegt. — Am 24. und 25. Februar (Purim) bleibt das Lehrhaus geschlossen. Pelz Der Weg in meine Etage lohnt sich! Mäntel und Jacken! MCCC Silber- und Blau-Füchse — Moderne Besätxe ■ B HB IV Umarbeitung»««neuesten Modellen n.u " mt 1 Bieheroasse l, I. Et. Tel. 25494 Billigste Preise

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