Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 14 (1935-1936)
- Issue
- 8 (5.1936)
- Date
- 1936-05-01
- Page
- Seite 303 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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•■ Seite 303 NACH PALAESTINA Off. Reisebüro der Levantemesse Frankfurt — Haifa — Frankfurt ab RM. 195.— PALESTINE & ORIENT LLOYD NUR Steinweg 9 Telefon 24961 NACH SUED-AMERIKA NORD-AMERIKA Auf allen Linien Bordakkreditiv Visabesorgung PALESTINE & ORIENT LLOYD Verlr. Frankfurt Alfred Adler NACH SUED-AFRIKA Günstigste Verbindungen Verschiedene Linien PALESTINE & ORIENT LLOYD NUR Steinweg 9 Telefon 24961 Aus der Gemeindevertretung Sitzung vom 1. April 1936 Sitzungsbericht von Bürodirektor I. Meyer Der Vorsitzende, Herr Dr. Richard Merzbach, eröffnete in Anwesenheit von 26 Gemeindevertretern und 5 Mitgliedern des Gemeindevorstands die Sitzung. Zur Beratung gelangt die Vorlage des Vorstands betr. die Hinrichtung von Anlern Werkstätten für die mit Abschluss dieses Semesters aus den Schulen entlassenen Jugendlichen. Hierzu liegt u. a. vor ein Beschluss betr. die Bewilligung eines Kredits von RM. 15.000.— für die erste Einrichtung (Beschaffung von Maschinen und Einrichtungsgegenständen) der Anlernwerkstätten und für die Einleitung des Unterrichts sowie die Beschaffung der hierfür erforderlichen Deckungsmittel mit der Massgabe, dass eine Auszahlung aus dem bereit gestellten Betrag erst erfolgen könne, wenn der Vorsitzende der Gemeindevertretung und die drei Fraktionsführer zugestimmt haben. Diese Zustimmung ist zwischenzeitlich erfolgt, sodass die Gemeindevertretung der Bewilligung des Anlaufskredits auch ihrerseits zustimmt. Weiterhin liegt vor statistisches Material über die voraussichtliche Zahl der jugendlichen Kursteilnehmer an der von der Reichsvertretung befürworteten Einrichtung eines 9. Schuljahres sowie an den Kursen der Anlernwerkstätten, aus dem hervorgeht, dass durch den Plan der Einrichtung eines 9. Schuljahres eine Unterbrechung der Massnahmen zur Einrichtung der Anlernwerkstätten vorerst nicht eintreten wird. Schliesslich liegt vor und wird bekanntgegeben der Vorstandsbeschluss, laut welchem eine Sonderkommission, bestehend aus Mitgliedern des Vorstands und der Gemeindevertretung, den zu den Akten vorgelegten Plan über die Unterbringung der Anlernwerkstätten und des damit in Verbindung stehenden Wohnheims in einem im östlichen Stadtteil ermittelten ehemaligen Fabrikgrundstück im einzelnen nachprüfen soll und sofern Beanstandungen zu diesem Plan nicht erhoben werden, das grundsätzliche Einverständnis erklärt wird, die in Aussicht genommenen Räume für die Zwecke der Anlernwerksfätten auf 2 Jahre fest und mit einem Optionsrecht für ein 3. Jahr zu ermieten. Die weiteren Bedingungen für den Absehtuss eines Mietvertrags sind im einzelnen angeführt. Herr Felix Meyer beantragt hierzu Erörterung der grundsätzlichen Seite der Angelegenheit in öffentlicher Sitzung und Beratung der Einzelheiten in nichtöffentlicher Sitzung. Es wird demgemäss beschlossen: Namens des Vorstands erläutert Herr Bloch die Vorgeschichte des Plans unter Hinweis auf die bei den Akten befindlichen Niederschriften (Expose der Beratungsstelle über den Plan zur Errichtung von Anlernwerkstätten für schulentlassene Jugendliche, Protokolle der zum Studium der Angelegenheit eingesetzten Sonderkommission und der gemischten Finanzkommission), wonach die Einrichtung im Interesse von nahezu 300 schulentlassenen Jugendlichen, deren berufliche Vorbildung, mangels anderweitiger Unterbringung, von der Gemeinde gefordert werden müsse. Herr Stiefel vermisst in der Vorlage den Lehrplan dieser Einrichtung, soweit er sich auf die geistige Ausbildung der Jugendlichen bezieht und glaubt, Anlass zu dem Hinweis zu haben, dass, da im Ausland nur handwerklich-fachlich ausgebildete Arbeitskräfte ein Fortkommen hätten, der grösste Teil der ohnehin zu kurzen Ausbildungszeit dieser handwerklichen Ausbildung dienen müsste, wogegen für die theoretische und sprachliche Ausbildung nur ein kleinerer Teil des Tagespensums verwandt werden solle. Aus diesem Grunde sei die Bildung eines aus Sachverständigen gebildeten Kuratoriums zu empfehlen, welches bei der Durchführung des Lehrplanes zur fachlichen Beratung heranzuziehen sei. Auch wünscht Herr Stiefel eine Erklärung, wie sich der Vorstand die technische Durchführung dieser Angelegenheit denkt. Herr Bloch hat an sich kein Irmtraut Lewisohn Damenhüte Umarbeitungen Grnnebnrgweg 13 Rannot und nuIüQumübel Sianiraööel Ein- und Zweibett-Patentcouch Zur Auswanderung und Neueinrichtung Möüel-Vertrieüsoesellscüalt m. D. B. Frankfurt am Main Neue Krame 28-30 Karl Gundlach Pralinen u. Gebäck Eigene Herstellung täglich frisch Grosse Bockenheimer Strasse 52 im Hofe links Tel. 29337 BANK HYPOTHIKEN IMMOBILIEN SALI KAUFMANN FRANKFURT AM MAIN ZEIL 119 TEL. 27076 Spezialabteilg.: Vermögensanlage in Palästina für Auswanderer BESTECKE TAFELGERÄTE MODESCHMUCK GESCHENKE touis^Simon KAIS ERSTRASSE 4 MARC ACKERMANN-MAINZER Einzelhandel-Fachgeschäft für HAUS- UND KÜCHENGERÄTE Meine Spezialität'. Die vollständ. KiieheneinrichtunQ Ständige Ausstellung: ZEIL 68 I. Stock Konsfabler Wache, Haus Schuh-Speier (Aufzug) Fernspr. 28368. Ladengeschäft; Linnestraße27 Für Auswanderer Werkzeuge Werkzeugmaschinen Komplette Werkzeug »Einrichtungen Fachmännische Beratung — A. 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