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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1934-11-01 · 3 (11.1934) · p. Seite 106

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
13 (1934-1935)
Issue
3 (11.1934)
Date
1934-11-01
Page
Seite 106 (sequence 28)
Language
German
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Seite 106 Channnkkah-Ansstellnng Die Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler bereitet eine Ausstellung „Channukkah" vor. Die Eröffnung ist für Ende November in Aussicht genommen. Besitzer von Gegenständen (Leuchter, Textilien, Spiele, Bilder usw.), die durch Erhaltung, Seltenheit und künstlerische Wertigkeit ausgezeichnet sind, werden um Ueberlassung dieser Objekte als Leihgaben unter den üblichen Bedingungen gebeten. Gefl. Mitteilungen an die Gesellschaft zur Erforschung ~ jüdischer Kunstdenkmäler, Fahrgasse 146 (Tel. 27544) erbeten. 11. Chanukkah-Kunstschau Die drei Frankfurter Bne Brith-Logen veranstalten' ihre diesjährige Chanukkah-Kunstschau gemeinsam mit dem Kulturbund deutscher Juden, Bezirk Rhein-Main. Die Eröffnung ist für Sonntag, den 2. Dezember, vorgesehen, die Dauer der Ausstellung bis Donnerstag, den 6. Dezember. (Vereinshaus Eschersheimer Landstraße 27.) Zur Ausstellung gelangen Werke jüdischer Maler, Graphiker, Bildhauer und Kunstgewerbler des Rhein-Maan-Gebietes. Gesellschaft für jüdische Volksbildung Die Gesellschaft für jüdische Volksbildung veranstaltet am Sonntag, den 2. Dezember, 20K Uhr, im großen Saal des Vereinshauses, Eschersheimer Landstraße 27, eine Chanukkah-Feier. Diese wird durch eine Ansprache des 1. Vorsitzenden, Gemeinderabbiner Dr. S a 1 z b e r g e r, eingeleitet. Es folgt Segenspruch, Anzünden des Leuchters und gemeinsamer Gesang des Chanukkahliedes. Den Konzertteil bestreiten die Kammerstreich-Vereinigung und Singgemeinschaft der Musikfreunde unter Leitung von Artur Holde. Unter den Chören von Franz Schubert befindet sich ein Tauw l'haudaus, den dieser 1828 für seinen Freund Salomon Sulzer, den Oberkantor der Wiener Synagoge, komponiert hat. Von Mozart wird eine fast unbekannte Hymne: „Gottheit über alle mächtig" gesungen. Im instrumentalen Teil kommt der zeitgenössische jüdische Komponist Oskar Fried mit einem Praeludium und Doppelfuge für Streichorchester, außerdem Max Reger mit einem kürzlich aus dem Nachlaß herausgegebenen „Lyrischen Andante" für Streicher zu Gehör. Den Abschluß bildet der 96. Psalm von Georg Fr. Händel: „0 singet dem Herrn ein neues Lied" für Soli, Chor und Streichorchester. An das Konzert schließt sich ein gemütliches Beisammensein der Mitwirkenden und der Zuhörer an. i Synagogalkonzert Das diesjährige Synagogalkonzert unter Leitung von Max Neu mann findet Sonntag, den 25. November, in der Frankfurt- Loge statt. Als Solist wurde Kammersänger Benno Ziegler gewonnen. Weitere Mitwirkende sind: Heinrich Bornstein, Dr. Willy Salomon, Max Firnberg und ein aus 50 Knaben und 20 Herren bestehender gemischter Chor. Es gelangen selten gehörte Werke von Almau, Berggrün, Löwenstamm, Naumbourgr Rumschinsky und Weiß zur Aufführung. Außerdem wird ein von Max Neumann komponierter, für den konservativen' Gottesdienst bestimmter Lecho daudi zur Erstaufführung gebracht. Konzert auf zwei Klavieren Alice Rosenbaum und Dr. Willy Salomon veranstalten am 17. November im kleinen Saal des Vereinshauses, abends 8/4 Uhr, einen Konzertabend auf zwei Klavieren. Das Programm sieht Werke von Hugo Kaun, Mozart-Busoni, Geiger-Kullmanö u. a. vor. Slawischer Abend Der Bariton Hans Assenheim und der Geiger Theo Ratner geben am Samstag, den 3. November 1934, 20n Uhr, im großen Saal des Vereinshauses, Eschersheimer Landstr. 27, einen slawischen Abend. Am Flügel: Dr. Willy Salomon. Zur Aufführung gelangen Werke von Dvorak, Gretschaninoff, Borodin, Tschaikowsky sowie polnische, tschechische und ungarische Volkslieder. Karten in den bekannten Verkaufsstellen. Jüdisches Musikschaffen Erstaufführungen für Frankfurt a. M. In einem Wohltätigkeitskonzert, das der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten e. V. am Sonntag, 16. Dezember 1934, 20.30 Uhr in dem großen Saal des Saalbaues zu Gunsten der nichtarischen Kriegsopfer und der Kameradenhilfe veranstaltet, wird der auf 80 Sänger und Sängerinnen verstärkte Wiesbadener Synagogenchor unter Leitung seines Chormeisters Kamerad Lilienthal unter Mitwirkung bedeutender Solisten, eine Reihe hebräischer und deutscher Chöre und Lieder für Frankfurt a. M. zum ersten Mal zu Gehör bringen. — Die Mitwirkung des Kulturbundes deutscher Juden Rhein-Main ist in Aussicht genommen. Die Vortragsfolge wird noch bekanntgegeben. Handwerksverein-Jubiläum Der Verein selbständiger jüdischer Handwerker und Gewerbetreibender e. V., Frankfurt a. M., veranstaltet am Sonntag, den 18. November 1934, 10% Uhr, im großen Saal des Vereinshauses, Eschersheimer Landstraße 27, anläßlich seines 25jährigen Bestehens eine akademische Feier, zu der sämtliche Gemeindemitglieder, insbesondere die jüdischen Handwerker eingeladen sind. Talmud Thora-Verein, Vereinslokal Synagoge Börneplatz, Büro Theobaldstr. 6. Jeden Freitag nach dem Abendgottesdienst, im Hörsaal der Synagoge am Börneplatz Vorträge. Die Redner werden jeweils durch die Tageszeitungen bekanntgegeben. — Jeden Samstag nach Mincho im Hörsaal der Synagoge am Börneplatz Lemstunde für junge Leute: Die Ethik des Judentums nach Pirke Aboth (Herr Rabbiner Dr. Neuhaus). "POR' \ 1 SS $ Sportler # Ich habe mein Spezial-Geschäft für Wintersport und Wassersport eröffnet. ERNST HESS .'/ TEL. 29325 Ernst Lochner& Horkheimer Liebfrauenberg 39, i. Stock - Gegr. 1837 3 Engl. u. Deutsche Berrenstoife j Neue Mainzerstrasse 6 (Direkt an der Brücke) Pelz Mäntel und Jacken J.HESS ModerneBesätze»-»rta^ÄÄ"': lBiebMOilSSel LEIM Telefon 25494

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