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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1934-08-01 · 12 (8.1934) · p. Seite 487

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Die Mitarbeiter am Philo-Lexikon Zu den Mitarbeitern des im Snätherbst dieses Jahres erscheinenden einbändigen ,,Handbuchs des jüdischen Wissens" zählen u. a. bekannte Persönlichkeiten wie: Adler-Rudel, Julius Bab, Dr. Bertha Badt-Straufi. Rabbiner Dr. Leo Ba<_ck, Dr. Fritz Bamberger, Professor Dr. Cora Berliner. Dr. Olga Bloch. Dr. Rosy Bodenheimer, Dr. Fritz Brodnitz, Dr. Immanuel Bernfeld, Dr. Arthur Czellitzer, Dr. Delmonte, Rabbiner Dr. Dienemann, W. Düsterwald, Dr. Margarete Edelheim, Professor Dr. 1. Elbogen, Dr. Paul Eppstein, Rabbiner Dr. Eschelbacher, Regierungsdirektor i. R. Dr. Kurt Friedlünder, Dr. Fritz Friedluender, Rabbiner Dr. Goldmann, Amtsgerichtsrat i. R. Dr. Fritz Goldschmi it. Dr. Hermann Gundersheimer, Dr. Ludwig Feuchtwanger, Rabbiner Dr. Hahn, Rabbiner Dr. Hildesheimer, Leo Hirsch, Dr. Olto Hirsch, Dr. Alfred llirschberg. Rabbiner Dr. Benno Jacob, Dr. Ludwig Holländer, Dr. Jacob Jacobschn, Dr. Herb. Kahn, Rudolf Kastner, Rabbiner Dr. Kober, Dr. I. A. Lncser, Dr. Leo Löwenstein, Rabbiner Dr. I. Maybaum, Jogi Meyer, Oberstlandesgerichtsrat Dr. Neumeyer, Dr. Max Osborn, Rabbiner Dr. Joachim Prinz, Oberregierungsrat i. R. Dr. Rawicz, Dr. Eva Reichmann-Jungmann, Dr. Hans Reichmann. Dr. Hans Reifiner, Dr. Werner Rosenberg, Dr. Ernst Simon. Martin Sobotker, Rektor Dr. H. Stern, Rechtsanwalt Heinrich Stern, Rabbiner Dr. Swarsensky, Oberregierungsrat i. R. Weifimann, Rabbiner Dr. Max Wiener, ' Dr. Mark Wischnitzer. Diese Mitarbeiter aus allen Lagern des deutschen Judentums dürften für die Wissenschaftlichkeit und Objektivität des Werkes bürgen. In ca. 5000 Stichworten und auf ca. 300 Bildern und Tafeln sollen unter dem Motto .Jüdisches Wissen ins jüdische Heim" alie Bezirke des jüdischen Lebens behandelt werden. Wissenschaft und Leben Vor den drei neutralen Jugendorganisationen sprach Dr. Etli.ntd Strauß über „Wissenschaft und Leben". Er führte au-, dafi der Mensch ein wissendes Wesen, während ein Tier nur mit Instinkt ausgestattet sei. Das Wesen des Wissens ist die Frage nach Ursache und Erkenntnis.. Magie und Mythos, Ursache und Erkenntnis sind der Urbeginn einer geistigen Haltung. Nach einer Betrachtung über die Wissenschaft vom Altertum bis zur Renaissance besprach Dr. Strauß das Zusammenwirken von Technik und Wissenschaft. Mit Kant tauchen Zweifel auf. Weiß ich wirklich? Wozu treibt der Wissenschaftler seine Studien? Auf diese Fragen wird der Forscher keine Antwort geben. Im Zusammenwirken zEimonn QUALITÄTS-SCHUHE wie Marken: DORNDORF / NEDICUS 6tt« kaufen^Sie^bei Seite 487 von Wissenschaft und Leben wird sich Mensch zu Mensch finden. Reicher Beifall lohnte die außerordentlich interessanten Ausführungen, die den Abend zu einem wirklichen Erlebnis gestalteten. B. Jüdischer Jugendverein Monteßore In einer gemeinsamen Veranstaltung am 11. 7. 34 haben der Verein Montefiore, der Jüdische Jugendbund und die Freie Arbeitsgemeinschaft ihre Vereinigung beschlossen. Durch diesen Zusammenschluß wird das Nebeneinanderarbeiten der drei Bünde beseitigt. Der Jüdische Jugend b und M o n t e f i o r e , so lautet der Name von nun an, umfaßt ca. 230 Mitglieder und ist dem Verband der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands angeschlossen. Mit dem Bekenntnis der jüdischen Schicksals- und Kulturgemeinschaft erzieht der Bund als Träger der gesamtjüdischen Haltung seine Freunde zu einem bewußt jüdischen Leben. Es wird die Aufgabe sein, in der Bundesarbeit eine lebendige Beziehung zwischen Lebensform und -äußerungen im Galuth und in Erez Israel zu erzielen. Der Bund fordert von seinen Mitgliedern die Verpflichtung zu unbedingter sozialer Verantwortlichkeit in der gesamten Lebensführung. T. S. V. Schild Schachabteilung Von November 1933 bis 21. Juni 1934 waren an den Spielafcenden 1910 Mitglieder und Gäste anwesend. Aus dieser Zahl ist zu ersehen, welches große Interesse für das Schachspiel insbesondere für die Schachabteilung; Schild, die unter dem Spielleiter Pro fessor Dr. Mannheimer in vorbildlichen Schachlehrkursen ihr immer mehr Freunde brachte, besteht. An . einem Turnier unter Leitung von Professor Dr. Mannheimer und E. Stadecker nahmen etwa 30 Spieler anteil. Sieger des Turniers sind: 1. Klasse: Prof. Dr. Mannheimer und E. Stadecker (beide Schachmeister vom Schild), R. Fischer, Vollweiler. 2. Klasse: Kallmann, Kloos, Dr. Selig. 3. Klasse: Tiekus, Winterschweig, Bergmann. Sportverein Philanthropin Der Sportverein Philanthropin eröffnet auf Wunsch seiner Mitglieder neben der Tisch-Tennis-, Turn-. Schülerfußball- und Herrenhandball- Abteilung, auch eine Herren-Fufiball-Abteilung. Interessenten werden gebeten, sich bei dem Leiter dieser Abteilung, •Herrn Fritz Vollweiler, Sandweg 84, zu melden. 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