Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 12 (1933-1934)
- Issue
- 8 (4.1934)
- Date
- 1934-04-01
- Page
- Seite 317 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 317 Das Kunst-Werk. Die von Dr. Herbert Loewenstein eingeleitete „Aktion jüdischer Künsterhilfe" ist in kurzer Zeit mit ihren ersten beiden. Folgen von Künstlerkarten bekannt geworden. In ausgezeichneter Reproduktion werden hier Gemälde und graphische Blätter jüdischer Künstler in Postkaxtenformat geboten. Ein besonderer Reiz ist es, daß zumeist wenig bekannte Werke vorgeführt werden. So ist die Vermittlung des Liebermannsehen Bildes „Dorfteich in Etzenhausen" oder Eugen Spiros rezitierender „Ludwig Hardt" eine willkommene Ueberraschung. Mit Freude nimmt man wahr, daß die Reihe auch jungen Talenten geöffnet wird. Des Frankfurter Malers Leo Mayer interessantes und gelungenes Selbstbildnis (Besitz der Hermann- Cohen-Loge), verdient die ihm hier gebotene Verbreitung. — Der Preis der Karten (RM. 0.20) ist so niedrig, daß der Aktion voller Erfolg sicher sein sollte, zumal ein Teil der Einnahmen den Künstlern oder einem von ihnen bestimmten Zweck zufließt. Ghr. The ehester Beatty Biblical Papyri. Descriptions and Texts of twelve Manuscripts on Papyrus of the Greek Bible. Fasciculus I: General Introduction bv Frederic G. Kenyon. London 1633. Chester Beatty sammelt antike Handschriften. Vor einigen Jahren gelang ihm die Erwerbung der Gruppe biblischer Papyri aus Aegypten, deren wissenschaftliche Veröffentlichung durch Sir Frederic Kenyon, den berühmten Papyrusforscher, jetzt begonnen hat. Die erste Lieferung, in herrlicher Ausstattung bei Emery Walker Ltd. erschienen, bringt außer einer achtzehn Seiten starken allgemeinen Einleitung zwölf Tafeln mit unvergleichlich schönen Reproduktionen von Probeseiten aller zwölf uns in Resten wiedergeschenkten Codizes. Von diesen gehören acht dem Alten, drei dem Neuen Testament an, dazu kommt als zwölfte Nummer das apokryphe Buch Henoch, an das sich eine noch nicht identifizierte christliche Homilie anschließt. Das Alte Testament tritt uns hier in seiner griechischen Gestalt, der sog. Septuaginta, entgegen, die in den letzten vorchristlichen Jahrhunderten als Uebersetzung des hebräischen Urtextes in Aegypten entstanden ist. Die Entstehungszeit unserer Fragmente läßt sich aus dem Schriftcharakter mit annähernder Sicherheit ermitteln. Sie stammen allesamt aus der römischen Kaiserzeit, teils aus dem zweiten, teils aus dem dritten und vierten Jahrhundert. Damit übertreffen sie an Alter die berühmtesten erhaltenen Handschriften der griechischen Bibel, z. B. den sog. Sinaiticus, der jetzt anläßlich seiner Ueberführung von Leningrad nach London in aller Munde war. Auch noch als Trümmer von einst vollständigen Abschriften sind die ehrwürdigen Blätter infolge ihrer frühen Entstehung für Kritik und Geschichte des Textes überaus wichtig, besonders für den bisher kümmerlich bezeugten Septuagintatext des Buches Daniel. Am ältesten sind einige Dutzend Blätter aus den Büchern Numeri und Deuteronomium: sie gehen nach dem Urteil der Paläographen ins zweite Jahrhundert und vielleicht in dessen erste Hälfte zurück, also etwa in die Zeit des Kaisers Hadrian, des Akiba und Bar Kochba. Eine Seite aus dem Propheten Jeremias ist nicht viel jünger. Die Genesis ist durch die Ueberreste von zwei z. T. die gleichen Abschnitte enthaltenden JBY JÜDI8GHE BUCH ~ VEREINIGUNG Der schöne Frühjahrs - Mantel aus Uhaariari)ig.veiovr ^w.Wl naturfarbig und marineblau *" ™" ** * reinwoll.Gabardine WkW. .Ii modefarbig und marine "» ötiMierien Stollen P m m Batist - Satin — Lederol » « *u Frama&rs-stoHen m imvm Stichelhaar - Fresco - SheUand II™ lllü /H— englisch gemusterten Stoffen fc,'J modern. Oerrenslolleo m 9fii 3450 in vielen Variationen "* «V **T maSauU Mäfl(el a. Rips ^50 V)15 j575 Cottele, Georgette, Charmelaine wfc» Schöne FrauenmSntel in allen modernen Stoffarten und ausgewählten Formen. 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