Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 12 (1933-1934)
- Issue
- 7 (3.1934)
- Date
- 1934-03-01
- Page
- Seite 276 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 276 T Deutschland Berlin. Nach Mitteilung des deutschen Innenministers Dr. Frick war die Ariergesetzgebung aus völkischen und staatspolitischen Gründen notwendig. Jedoch dürfe der Arierparagraph des Reichsgesetzes zur Wiederherstellung des Beruf sbeamtentums nicht überall, namentlich nicht in der freien Wirtschaft, zur Anwendung gelangen. — Gemäß Vereinbarung mit dem „Allgemeinen Deutschen Sprachverein" bleibt der „Centraiverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" auch weiterhin Mitglied dieses Vereins. — Die Palästina-Ausstellung, die die Berliner Zionistische Vereinigung unter der Devise „Erez Israel, das Land der Juden" kürzlich veranstaltete, sollte einen Ueberblick über den Aufbau des jüdischen Palästina und der Bewegung, auf die sich dieser stützt, vermitteln. — Unter dem Vorsitz von Direktor Kareski wurde am 4. Februar eine Konferenz der jüdischen Genossenschaftsbanken in Berlin und der Provinz abgehalten. — Unter dem Vorsitz von Kammergerichtsrat Wolff tagte am 11. Februar die Reicharbeitsgemeinschaft der jüdischen Landesverbände Deutschlands. Die eingehenden Beratungen führten zu dem Ergebnis, daß die Reichsarbeitsgemeinschaft weiterbestehen bleiben, ihre Aufgaben jedoch vorläufig der Reichsvertretung der deutschen Juden übertragen solle. Die einzelnen Landesverbände sollen Vertreter in den Beirat der Reichsvertretung senden, bei dem eine Finanzdeputation gebildet wird, deren Beschlüsse von den einzelnen Landesverbänden durchgeführt werden. — Der frühere Herausgeber der „Neuen Rundschau" und langjährige Opernkritiker des „Berliner Börsen-Couriers", Professor Dr. 0 s c a r B i e, wurde am 9. Februar 70 Jahre alt. — Karlsruhe. Die badische Regierung gewährt in Zukunft weder den Rabbinern noch den freireligiösen Predigern Gehaltszuschüsse. — München. Mit Genehmigung des Bayrischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wurde hier der Jüdische Kulturbund in Bayern gegründet, der seinen Aufgabenkreis in drei Fachabteilungen gegliedert hat: Vorträge und Arbeitsgemeinschaften religiöser, wissenschaftlicher und künstlerischer Art; Konzerte, Schauspiele und Opernaufführungen, Orchester und Chorgruppen, sowie als dritte Abteilung Veranstaltung von Kunstausstellungen, Atelierbesuchen und Führungen. Träger des Kulturbundes ist der Verband Bayrischer Israelitischer Gemeinden. _ Ausland Europa Schweiz. Kürzlich verstarb in Zürich der frühere Redakteur des außenpolitischen Teils des „Journal de Geneve", Professor William Martin. Holland. Der Stadtrat von Haag ernannte den bisherigen r ~\ Dr. jur.* HERBERT STRAUSS früher Rechtsanwalt Rechtsberatung in Erledig, v. Auswanderungs- Cronbergerstr. 44 fra*en etc Vermögensverwaltungen. Ecke Lieblgstr. I Ständige Beratung von Firmen der In- ^Tel. 79030 | dustrie u. des Handels Der Karierte ScMrm die grosse Mole von ISEMANN Konstabier Wache Eingang jetzt Allerheiligenstrasse LEDERWAREN KOFFER and Reiseartikel in unerreichter Auswahl. L B.ES€HM@ßN KAISERSTRASSE 3 Neue Frühjahrsstoff e neue Gewebe neue Farben aber Qualitäten und Preise die sprichwörtlich für unsere Leistungsfähigkeit sind! GEBR. LOEWE NTHAL GEGR. 1 870 An der Hauptwache Ernst Lochner& Horkheimer Liebfrauenberg 39. I. Stock - Gegr. 1837 Engl. d. Deuiscbe Herrensiolie Beste Qualitäten zu billigsten Preisen. Täglich Eingang von Neuheiten in eleganten DAM EN STOFFEN HRISS ROSSMARKT 8,1 (LIFT) Auch In den niedrigen Preislagen nur erste Qualitäten WCNLtlNs durch ihre Güte