Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1934-03-01 · 7 (3.1934) · p. Seite 273

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
12 (1933-1934)
Issue
7 (3.1934)
Date
1934-03-01
Page
Seite 273 (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/3094266-3094399-3094406--4015-3098800
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 273 ters, Herrn I. Benjamin, unterstellt. Es ist alle Gewähr geboten, daß die Bäckerei nur Mazzen von hervorragender Beschaffenheit liefert, so daß die Uemeindemitglieder keine Veranlassung haben, ihre Mazzen von auswärts zu beziehen. Vermehrter Umsatz wird sich auch auf die Geiucindefinanzen günstig auswirken und daher mittelbar den Gemeindeinitgliedern zugute kommen. Es wird dringend gebeten, den Bedarf nur aus der Gemeindebäckerei zu decken. Bestellungen werden in der xVlazzenbäckerei, ileidestraße 79 (I. Benjamin), und in den unter Aufsicht der Kitualkommission stehenden Bäckereien entgegengenommen. (Vgl. auch die Anzeige in dieser Nummer.) Museum jüdischer Altertümer — Rothschild-Museum Die Oeffnungszeitea des Museums sind künftig: Montag bis Freitag von 1U—13 Uhr, sowie jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 10—13 Uhr. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Bücherausleihe: Montag bis Donnerstag 12—13 und 16—17 Uhr; Freitag 12—13 Uhr. Lesezeilen: September bis April: Samstag: 10H—13, 15^—18 Uhr; Dienstag: 19—21 Uhr; Donnerstag: 19—21 Uhr. Buchspenden für die Gemeindebibliothek Die Xot der Zeit und die durch die gegenwärtige Lage verursachte Auswanderung zwingt zur Auflösung mancher Haushalte. Dabei wird sich öfters die Frage erheben: Was soll ich mit den mir lieb gewordenen Büchern anfangen? Kann ich sie nicht irgend einer Institution schenken, die sie nutzbar verwendet? Die Antwort hierauf sollte bei unseren Gemeindemitgliedern lauten: Die Gemeindebibliothek mit ihren wertvollen Beständen ist die geeignetste Stelle für die mir so teuren Bücher. Ihr will ich sie schenken, auf daß sie zum allgemeinen Nutzen dienen. Deshalb ergeht an alle, die unsere Gemeinde verlassen müssen, der Ruf: Vergeßt bei Bücherspenden die Gemeindebibliothek nicht! Auch hiermit erfüllt Ihr eine soziale Ftlicht. Auf telefonischen Anruf im Gemeindebüro (27544) werden die Bücher im Hause abgeholt. Bekanntmachungen des Friedhofsamtes Grabsteine Auf unseren Friedhöfen, insbesondere auf den Friedhöfen an der Rat-Beil-Straße und in Bockenheim, befinden sich eine Anzahl Grabsteine, die nicht mehr staudsicher sind, so daß sie umzustürzen drohen. Die Verfügungsberechtigten sind haftpflichtig und werden aufgefordert, die Staudsicherheit der Denksteine einer Nachprüfung zu unterziehen und die erforderlichen Maßnahmen schnellstens in die Wege zu leiten. Soweit dieser Aufforderung nicht entsprochen wird, müssen die nicht staudfesten Grabsteine durch das Friedhofsamt umgelegt werden. Meldung von Sterbefällen Bei vorkommenden Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhofsamtes (Fernspr.-Sammelnumnier Zepp. 52041) erforderlich. Soweit die behördlichen I" ormalilaleu (ar/tlich aufgefüllter Todesschein, Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Mandesamt) nicht Ton den Hinterbliebenen erledigt werden können, wird dies auf VV ulisch toin Friedhufsamt besorgt. Die Vorlage dieser Dokumente ist Vorbedingung für die Festsetzung der Beerdigung. Friedhof sgärtnerei Da.s Friedhofsarnt der Israelitischen Gemeinde ist durch die mit allen neuzeitlichen Anlagen ausgestattete Friedhofsgärtnerei in der Lage, sämtliche vorkommenden gärtuerischen Arbeiten auf den Friedhöfen der Gemeinde auszuführen. Es übernimmt die Neubepflanzung der Grabstätten mit Efeu. Seduin, Immergrün und Blumen, sowie deren dauernde und jahrweise Pflege. Fachmännische Beratung und Kostenberechnungen werden gebührenfrei durch die Fnedhofsgärtnerei. Ltkenheimer Landstraiie 23Ö (Fernspr. Zeppelin 5J042) oder durch das Geineimleburo, Fahrgasse 146. Zimmer 3? (Fernspr. Hansa 27344) rur Verfügung gesteljt. Die Gemeindemitglieder werden gebeten, sich bei Bedarf an Topf• f< f I a n z e n und ächnittbl'imeu der auf den Friedhöfen befindichen Verkaufsstellen zu bedienen. Nähere Auskunft erteilen die Pförtner. Mit Itutksicht auf das Verkaufsverbot am Sonntag werden die Friedhofsbesmher gebeten, ihre Blumenbestellungen bis spatesten« Freitag nachmittag in der Friedhufsgäxtnerei aufzugeben. Auf dem neuen Friedhof an der Eckenheimer Landstraße werden laut G e m e i n d e b e s c h I n 8 alle gärtnerischen Arbeiten in eigener Regie de s^F r i e d- Eofsamtes der Gemeinde ausgeführt. Oeffnungszeiten det Friedhöfe Die Friedhöfe an der Rat Beil-Straße und an der Eckenheimer Landstraße sind in der Zeit vom 16. Febr. I is 31. März von 7^2 — 18 ULr geöffnet. — Freitags wird eine Stunde vor Beginn des Sabbats geschlossen. Samstags und an den jüdischen Feiertagen sind die Friedhöfe geschlossen. GedSchtnislichter Zum Andenken an Verstorbene können in den Gemeinde« Synagogen Geriächtnislichter gebrannt werden. Die im Voraus zahlbaren Geb ti h ren betragen: für ein Licht am Iah rzeitstag Rm. 1.— für ein Licht während des Trauerjahres (11 Monate und am ersten Jahrzeitstag) Rm. 7% — fUr ein ewiges Licht am Jahrzeitstag Rm. 100.— für ein ewiges Licht am Jahrzeitstag einschließlich Verrichtung des Kaddischgebets Rm. 200.— Sprechstunden der Gemeinderabbiner Dr. Hoffmann, Bömeplatz 16. Fernspr. Hansa 22024, 15—16 Uhr — Dr. Horovitz, Unterlindau 21, Fernspr. Maingau 77063, 15— WA Uhr (außer Mittwoch) — Dr. Salzberger, Lfchersheinier Landstr. 67, Fernspr. Xeppelin 56&JU, 1.5 —16H Uhr — Dr. Seligmann. BfihmerstratW» 9 part., Fernspr. 51184, 17—18 Uhr — Rabb. Mehl er, Im Trutz 30, b. Dr. Strauch, Fernspr. Zeppelin 56014, Montag— Mittwoch 17—18 Uhr, Donnerstag 15—16 Uhr — Rabbinatsassessor Kirschbaum, Eckenheimer Landstr. 6, Fernspr. 58281, täglich 14—1? Uhr; ferner in der Rabbinischen Lehranstalt „Jeschiwa", Theobaldstraße 6, Fernspr. 45673, Donnerstags 10—12 Uhr, Freitags i)—11 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Sitzung vom 7. Februar 1934. Bericht von Bürodirektor J. Meyer. In Anwesenheit von 25 Mitgliedern der Gemeindevertretung und 4 Mitgliedern des Vorstandes eröffnet Herr Dr. Richard Merzbach die Sitzung. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedenkt der Vorsitzende des schmerzlichen Verlustes, den die Gemeindevertretung durch das Ableben des Herrn Naftali Fromm erlitten hat. Der Vorsitzende führt folgendes aus: Der stellvertretende Vorsitzende, welcher dieses Amt seit Beginn seiner 14jährigen Mitgliedschaft in der Gemeindevertretung bekleidet hat, ist gestorben. Wir sind von großer Trauer über diesen schweren Verlust erfüllt, durch den diesem Kreis ein Mitarbeiter entrissen wurde, der mit Liebe, Eifer und Verständnis gewirkt hat. Seiner zu gedenken und in seinem Sinne zu gedenken, ist uns Pflicht und Bedürfnis. Auf ihn kann im übertragenen Sinn das Schriftwort aus den Sprüchen der Väter angewendet werden, daß er Kether Thora, Kether Kehuna und Kether Schern tow besessen hat Einer Familie entstammend, die sich besonders auf dem Gebiet der jüdischen Tradition bewährt hat, hat der Verstorbene sich bemüht, sein Leben den 7imawd® Sdüaganfalh sie recht- \ , ArieH*nverkaUcuna .J£&U„ lnJlt rv^«OIS8^V°ZadÄche Ärrte I— ^sbä^- -^r^l-—- Zu haben « d«n Apotn«k«n

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.