Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 12 (1933-1934)
- Issue
- 3 (11.1933)
- Date
- 1933-11-01
- Page
- Seite 117 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 117 Aus dem Turn- und Sportverein Schild Tisch-Tennis-Abteilung. Trainingsabend: Mittwochs und Donnerstags, abends ab 20 Uhr, im Ping-Pong-Kasino, Zeil 491. Für Schüler werden die Trainingsstunden noch bekanntgegeben. Schwerathletik. Training: Donnerstags, abends 20% Uhr, in der Turnhalle der isr. Volksschule, Röderbergweg 29. Boxen. In der modern eingerichteten Boxschule von Jackson, Vilbeler Straße 32, Training jeden Mittwoch ab 20 Uhr. Kegeln. Die Kegler treffen sich jeden Montagabend, 20 Uhr, im Keglersporthaus, Bergerstraße 121. Fechten. Training jeden Montag und Donnerstag, 20% Uhr, Gymnastiksaal Stiftstraße 39 I. Ein neues Präsidium der Reichsvertretung Am Sonntag, den 17. September, traten auf Einladung des Vorsitzenden des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Berlin, Herrn Dir. Heinrich Stahl, die Mitglieder der Reichsvertretung mit der Konferenzgemeinschaft der Großgemeinden und den Vertretern der großen jüdischen Organisationen zusammen, um die Aufgaben der nächsten Monate zu beraten. Es wurde ein Einvernehmen erzielt und in Uebereinstimrarang mit dem bisherigen Reichsvertretungspräsidium die Leitung übertragen: Herrn Rabbiner Dr. Baeck als Präsidenten und einem Ausschuß, dessen Vorsitzender Dr. Otto Hirsch-Stuttgart, dessen stellvertretender Vorsitzender Dr. Siegfried Moses-Berlin und dessen weitere Mitglieder Dr. Rudolf Callmann-Köln, Rabbiner Dr. Hoffmann-Frankfurt a. M., Dr. Landenberger-Nürnberg, Dr. Franz Meyer-Breslau, Dr. Julius L. Seligsohn-Berlin sind. Außerdem hat der Vorsitzende der Berliner Jüdischen Gemeinde, Herr Direktor Stahl, sich bereit erklärt, in den Ausschuß einzutreten. Für die Wahrnehmung seiner Tätigkeit wird Herr Dr. Hirsch regelmäßig einen Teil der Woche in Berlin sein. Die Vertreter der großen Organisationen Centrai-Verein, Reichsflbund jüdischer Frontsoldaten und Zionistische Vereinigung für Deutschland haben durch ihre Vorsitzenden, Justizrat Dr. Brodnitz, Dr. Leo Loewenstein und Dr. Siegfried Moses, feierlich erklärt, daß sie diese Leitung der deutschen Juden anerkennen, ihr volles Vertrauen entgegenbringen und zii treuer loyaler Zusammenarbeit mit ihr bereit sind. Inzwischen hat auch der Vorsitzende der Vereinigung für das liberale Judentum in Deutschland eine gleiche Zusicherung für seine Vereinigung abgegeben. Freie Arztwahl Die Reichsvertretung der deutschen Juden teilt mit: Bekanntlich haben die Mittelstandsversicherungen eine Einschränkung in der freien Arztwahl für ihre Mitglieder vorgenommen. Diese Einschränkung gilt aber, worauf noch einmal ausdrücklich hingewiesen sei, nicht für die jüdischen Mitglieder der Versicherungsvereine, da für jüdische Mitglieder der Versicherungsvereine die Liquidationen aller Aerzte, auch aller jüdischen Aerzte honoriert werden, ohne Rücksicht darauf, ob die Aerzte zu den Krankenkassen zugelassen sind oder nicht. Mitteilung der National-Sozialistischen Kriegsopferversorgung. Diejenigen Kriegsopfer, welche bisher irgendwelche Vergünstigungen auf Grund ihrer Mitgliedschaft in allgemeinen Kriegsbeschädigten-Organisationen erhalten haben (z. B. Lieferung verbilligter Kohlen oder Lebensmittel) müssen ihre Anträge in Zukunft unter Bezugnahme auf ihre bisherige Mitgliedschaft in einem dieser Verbände und ihre Angliederung an den Reichsbund jüdischer Frontsoldaten an die National-Sozialistische Volkswohlfahrt, Berlin NW. 7, Reichstagsgebäude, richten. Falls sie die zuständige örtliche Stelle der National-Sozialistischen Volkswohlfahrt kennen, ist der Antrag selbstverständlich an die örtliche Stelle zu richten. Veränderungen im Personenstand vom 15. August 1933 bis 15. Oktober 1933 Barmizwa-Feiern Synagoge Börneplatz: Simon Josef Kirschbaum, Eckenheimer Landstraße 6 —. Fritz Kahn, Jahnstraße 15 — Rudolf Hirsch, Schwanenstraße 4 — Heinz Wilhelm Sund heimer, Berger Straße 15 — Ernst Niedermann, Eschersheimer Landstraße 72 — Joseph Helmuth K a t z , Scheffelstraße 9 — Kurt Leopold. Braubachstr. 7 — Heinz Rosenbaum, Gaußstraße 41 — Erich Künstlicher, Mittelweg 5 — Erich Meyer, Unter den Platanen 16 — Kurt Hesekiel, Börneplatz 8 — Horst Stein, Vogtstralle 30 — Walter Baum, Baumweg 57a — Arthur Gottfried Stern, Hegelstr. 6. Hauptsynagoge: Hans Berthold Löwenthal, Gartenstraße 112 — Herbert Frankenhuis, Wetteraustraße 3 — Max Steinhardt, Maximilianstraße 1. Westendsynagoge: Martin Seckbach, Schumannstraße 26 — Hans Markus Wolf, Beethovenstraße 27 — Herbert Josef Hanauer, Beethovenstraße 18 — Fredy Herrmann, Mendelssohnstraße 51 — £)a* mafjöefcenfce &auff>att£ am 23af)nt?of £x für SSoirunb SBaumtootlftoffe, Sßäfdje, ©trümpfe, §anbfd}urje, <5tri<!= unb §anbaroeitS==2öoIIe, ^Ursmaren 6afonum & (So. t: £■ rortprtrtäertftrafce 2L §alteftelle ber ßinic 14, 16, 18 f ELZ- Mäntel Jacken Füchse Kragen-Besätze reiche Auswahl billige Preise Reparaturen Umarbeitungen fachmännisch/preisw. eigene Kürschnerei Krieger BUrgerstraBe 12 am Schauspielhaus Jüd. Unternehmen. DIE SCHÖNE ■WÄSCHE- AUSSTATTUNG 750.rm 950.rm 1500.rm SIEGMUNDGOL^SCHMILTT GEGR. 1876 - FRANKFURT/M. - KAISERSTR. 14 VERLANGEN SIE UNVEBINDL. KOSTENVORRANSCHLAG ^^BBBBBi Salomon Feitier Wirtschaftstreuhänder u. Steuer - Sachverständiger Aktuell: Umstellung und Neuorganisierung von Buchhaltungen kaufmänn. Betriebe. Bucherrevisionen. Frankfurt-M., Wolfsgangstr. 49, Tel. 58670 D-!liA»%nurvondem einzigen jüd. Drllienpachgeschäfl der Stadt Nlscbweoe Bl«lchstrasse19 am Peterstor Tel- 2I2H rottf geschlossen. Aasfflbrung aller Rezep'ß Statt Karten Zu der am ]"OE7 25- N°v- ^3 in der Synagoge am Börneplatz stattfindenden niStt "12 unseres Sohnes Samuel laden wir herzlichst ein S. Rosiner u. Frau Frankfurt a. M., Mainstr. 231