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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1932-03-01 · 7 (3.1932) · p. Seite 157

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
10 (1931-1932)
Issue
7 (3.1932)
Date
1932-03-01
Page
Seite 157 (sequence 15)
Language
German
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Fortsetzung von Seite 156) Hebräische Unterrichtsanstalt der Israelitischen Gemeinde In den Schulräumen der Westendsynagoge, Freiherr vom Steinstraße 30 I., wird an Schüler und'Schülerinnen (Anfänger und Fortgeschrittene) unentgeltlich hebräischer Unterricht erteilt. Anmeldungen nimmt Gemeinderabbiner Dr. Arnold Lazarus in seiner Wohnung, Friedriehstraße 29, werktags 15 — 16 Uhr entgegen. Unterrichtsbeginn für das neue Schuljahr: Mittwoch, den 6. April 1932. Erweiterung des Barmizwa-Unterrichts Unter Beibehaltung des Unterrichts, den bisher die zuständigen Kantoren zur Vorbereitung für die Synagogenfeier (SegensSprüche, Thoraabschnitt usw.) und zur Einführung in die Ritualien erteilt haben, soll den Barmizwaknaben auch" der wesentliche Inhalt der jüdischen Glaubens- und Sittenlehre durch die Gemeinderabbiner nahegebracht werden. Die Gemeinderabbiner haben sich dankenswerterweise bereit erklärt, den Knaben zu diesem Zweck unentgeltlich einen halbjährigen Gruppen-Unterricht von einer Stunde wöchentlich (mit Ausnahme der Schulferien) zu erteilen. In jedem Jahr finden zwei Kurse statt: Ostern—Herbst und Herbst—Ostern. Den Unterricht erteilen für die Synagoge Börneplatz: Herr Rabbiner Dr. Hoffmann, vereint" für die Synagogen Bockenheim und Unterlindau: Herr Rabbiner Dr. Horovitz, vereint für die Haupt-svnagoare und die Westendsynagoge: die Herren Rabbiner Dr. Seligmann, Lazarus. Salzberger. Den Gemeindemitgliedern steht in den liberalen Synagogen die Wahl des Rabbiners frei, der dann auch die Einsegnung der betr. Knaben vornehmen wird. Die Anmeldungen auf dem Gemeindebüro, Fahrgasse 146, haben so zeitig zu erfolgen, daß die volle Teilnahme an dem entsprechenden Halbjahrskurs vor der Barmizwafeier gewährleistet ist. Ulmrehende Anmeldungen für den nach den Osterferien beginnenden Unterricht werden dringend erbeten. Anmeldung von Barmizwa-Knaben. Die Anmeldung für den Barmizwa-Unterricht geschieht für die Gemeindesynasrogen im Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 57. Die Anmeldung soll mindestens fünf Monate vor der Feier erfolgen; bei geringen Vorkenntnissen ist ihre Anmeldung schon 6 Monate vorher ratsam. Anmeldung von Trauungen. Jede Trauung muß, wenn sie von einem Gemeinderabbiner vollzogen werden soll, mindestens zwei Wochen vor dem Termin im Gemeindebüro, Fahrgasse 146. Zimmer 37. unter Vorlegung der standesamtlichen Papiere und unter Angabe der Zeit und des Ortes der Feier angemeldet werden. Gedächtnislichter. Zum Andenken an Verstorbene können in den Gemeindesynagogen Gedächtnislichter gebrannt werden. 157 Gebühren betr Die . Vora Lgen: res (11 Monate und am : ein Lieht am Jahrzeitstag Rm. 1.— iur ein Licht während des Trauerjah ersten Jahrzeitstag) Rm. 75.— für ein ewiges Licht am Jahrzeitstag Rm. 100.— für ein ewiges Licht am Jahrzeitstacr einschließlich Verrichtung des Kaddischgebets Rm. 200.— Bekanntmachungen des Friedhofsamtes. Meldung von Sterbefällen. Bei vorkommenden Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhofsamtes (Fernspr. Zepp. Sammelnummer 52041) erforderlich. Soweit die behördlichen Formalitäten (ärztlich ausgefüllter Todesschein, Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Standesamt) nicht von den Hinterbliebenen erledigt werden können, wird dies auf Wunsch vom Friedhofsamt besorgt. Die Vorlage dieser Dokumente ist Vorbedingung für die Festsetzung der Beerdigung. Friedhofsgärtnerei. Das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde ist durch die mit allen neuzeitlichen Anlagen ausgestattete Friedhofsgärtnerei in der Lage, sämtliche vorkommenden gärtnerischen Arbeiten auf den Friedhöfen der Gemeinde auszuführen. Es übernimmt die Neubepflanzung der Grabstätten mit Efeu, Sedum, Immergrün und Blumen, sowie deren dauernde und jähr weise Pflege. Fachmännische Beratung und Kostenberechnungen werden gebührenfrei durch die Friedhofsgärtnerei, Eckenheimer Landstraße 238 (Fernspr. Zeppelin 52041 und 52042) oder durch das Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37 (Fernspr. ' Hansa 27544) zur Verfügung gestellt. Die Gemeindemitglieder werden gebeten, sich bei Bedarf an Topfpflanzen und Schnittblumen der auf den Friedhöfen befindlichen Verkaufsstellen zu bedienen. Nähere Auskunft erteilen die Pförtner. Mit Rücksicht auf das Verkaufsverbot am Sonntag werden die Friedhofsbesucher gebeten, ihre Blumenbestellungen bis spätestens Freitag nachmittag in der Friedhofsgärtnerei aufzugeben. Auf dem neuen Friedhof an der Eckenheimer Landstraße werden laut Gemeindebeschlufi alle gärtnerischen Arbeiten in eigener Regie des Friedhofsamtes der Gemeinde ausgeführt. Warnung Wir warnen vor einem Betrüger, der in letzter Zeit wiederholt versucht hat, mit falschen Angaben Geldbeträge für angeblich geleistete Totenwachen zu erlangen. Die Vergütungen für Leistungen unseres Friedhofsamtes werden nur in der Form von tarifmäßig aufgestellten schriftlichen Gebührenrechnungen angefordert. — Soweit es sich im Einzelfall um die Vergütung für Totenwachen im Krankenhaus handelt, ist der zur Einziehung Berechtigte mit einem scliriftlichen Ausweis des Pflega-mts des Krankenha/uses versehen. Sprechstünden der Gemeinderabbiner Dr. Hoffmann, Börneplatz 16, Fernspr. Hansa 22024, 115—16 Uhr — Dr. Horovitz, Staufenstraße 30, Fernspr. Maingau 77963, 15—16 Uhr (außer Montag) — Dr. Lazarus, Friedrichstraße 29, Fernspr. Maingau 79182. 15—16 Uhr — Dr. Salzberger. Eschersheimer Landstr. 67. Fernspr. Zeppelin 56920, 15K>—16H Uhr — Dr. Seligmann, Böhmerstraße 9 park, Fernspr. 51184, 17—18 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Sprechstunde für Religionsunterricht. Der Referent für unseren Religionsunterricht, Herr Gemeinderabbiner Dr. Lazarus, ist in allen auf den Religionsunterricht bezüglichen Angelegenheiten werktäglich von 15—16 Uhr in seiner Wohnung, Friedrichstraße 29, zu sprechen. Andere Sprechzeiten können durch Fernruf (Maingau 79482) vereinbart werden. Für die im Ostend wohnenden Gemeindemitglieder ist Herr Rabbinatsassessor Kirschbaum zur Beantwortung halachischer Anfragen Donnerstags von 10—12 Uhr vorm., Freitags von 9—11 Uhr vorm. im Hause der J « s c Ii i w a. Theobald Straße 6, Parterre, zu sprechen. Die Sprechzeiten des Herrn Rabbiner Kirschbaum in seiner Wohnung, Eckenheimer Landstraße 4 (Fernsprecher 582S1). bleiben unverändert. Ritual-Kommission der Israelitischen Gemeinde. Dr. S. Fromm. Willy Main z. Bibliothek und Museum. Infolge des Umbaues des Gemeindehauses müssen die Gemeindebibliothek und das Museum vorübergehend für einige Zeit geschlossen bleiben. Die Wiedereröffnung wird rechtzeitig au dieser Stelle bekanntgegeber Der L e s len der Gemeinde- & C<>. die Bände •schenkt; außerdem schenkten i 19. Tnhr- •.iml Plankweiteres im Erdgeschoß des Zuwendungen. Durch Vermittlung von Herrn Prof. Freimann v bibliothek von der Firma Beer. Sondhcimi 1, 3—10, 12—20 des ..Israelitischen Familienblattes" erhielt die Bibliothek eine Zuwendung von IWrn Dr. K. Ii I Die Herren Ferdinand Frank und Hugo B n n d dem Museum jüdischer Altertümer einige Schriftstücke aus i!< hundert, Herr N. L e w v eine größere Anzahl von Plaketl. stiken des verstorbenen Frankfurter Künstlers Max I.ewy. Fundsache. Bei der Beerdigung des Herrn Harry Fuld am 29. Jana; der Trauerhalle ein Trauerflor gefunden, der im GenieindcbUr », Zimmer 37. abgeholt werden kann. Kranzniederlegungen Am Volkstrauer tag. 21. Februar 1932. wurden auf dem Ehrenfriedhof der Israelitischen Gemeinde von folgenden Organisationen Kränze niedergelegt: Magistrat der Stadt Frankfurt, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Reichsbund der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer und Kriegshinterbliebenen, Reichsbanner Schwarz- Rot-Gold, Deutscher Republikanischer Reichsbund. (Ortsgruppe Frankfurt des Verbandes der Kommunalbeamfen und Angestellten,. Kreiskriegerverband Frankfurt a. M.. Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener. Deutscher Reichsausschuß für Leibesübungen. Sdiluss der amtlidien Anzeigen. *-SS^«"9, . yerdauungsbeschwerden Arterien - Verkalkung \Z .„fiter oft xu Schlagflüssen mit Lähmün9e- , *~vä£siSäSJr Pisarteroii um Ä^Ss p^fec, * ■j^|gMHgfWIA"cfrih'"1 »■•"«>««■"•---lirrrhHirM ■ Ausführl. Broschüre durch die mpharm. Abteiig. Galactina,! g G. m. b. H., Obermainanlaqefl J^Frankfurt/M. * |

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