Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 10 (1931-1932)
- Issue
- 1 (9.1931)
- Date
- 1931-09-01
- Page
- Seite 23 (sequence 25)
- Language
- German
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Verein Hauptsynagoge. . Am Sonntag, den 6. September nachm. 5 Uhr spricht in der Hauptsynagoge O b e r k antor Sa'retz.ki mit Unterstützung, des Synagogenchors über die. Feiertagsgebete und -Gesänge. Frauen als Nothglfeiy. Die Jüdische Wohlfahrtspflege hatte kürzlich die Frauenvereinigu.ngen.der drei Frankfurter Logen gebeten, ihr bei der Durchführung ihrer Notstandsaktion behiflich zu sein. In dankenswerter Weise haben die Frauenvereinigungen dieser Bitte entsprochen. Zu einer Vor. besprechung kamen am 26. August ungefähr 80 Damen der Frankfurt- und Marcus-Horovitz-Loge mit den Vertretern der Jüdischen Wohlfahrtspflege im Gemeindehaus zusammen. Der Vorsitzende der Jüdischen Wohlfahrtspflege, Herr Julius Bloch, begrüsste mit warmen Worten die erschienenen Damen. Nach einer eingehenden Schilderung der Lage der Jüdischen Wohlfahrtspflege und der besonderen Anforderungen, die die kommenden schweren Monate an sie stellen werden, bat er die Damen herzlichst, sich in den Dienst der .guten Sache zu stellen und Werbebesuche durchzuführen. Frau Epstein, Vorsitzende der Frauenvereinigung der Frankfurt-Loge, richtete ihrerseits den dringenden Appell an die Anwesenden, sich ausnahmslos der Jüdischen Wohlfahrtspflege zur Verfügung zu stellen. Nachdem man sich über die technische Durchführung der Sammlung verständigt hatte, erklärten sich die anwesenden Damen bereit, schon in den nächsten Tagen mit der Haussammlung zu beginnen, die sie in jedes jüdische Haus führen wird. Herr Rabb. Dr. Horovitz dankte den Anwesenden im Namen der Jüdischen Wohlfahrtspflege. Er unterstrich noch einmal die Bedeutung der Notstandsaktion der Jüdischen Wohlfahrtspflege, von deren finanziellem Ergebnis das Wohl und Wehe hunderter jüdischer Familien abhänge. Jüdische Eiziehungsberatungsstelle. Die Beratungen finden jeweils Dienstag von l6Vi bis 18 Uhr, Eschersheimer Landstrasse 65 II (Jugendheim) statt. Um unnötiges Warten zu vermeiden, können nur die Eltern in der Beratungsstunde berücksichtigt werden, die sich vorher schriftlich oder telefonisch unter 56561 vorangemeldet haben. Die Beratungen sind unentgeltlich und streng vertraulieh. Auskunft erteilen: die Leiterin Frau Dr. Alice Schaumberg, Eckenheimer Landstrasse 17, sowie die Mitglieder der pädagogisch-psychologischen Ausschusses des israelitischen Lehrervereins Mittelschullehrer Julius Flörsheim, Koselstrasse 52 und Lehrer Alfred Speyer, Baustrasse 5. Jugenddienst. Die Zentralstelle Jugenddienst (nachgehende Fürsorge) des Jüdischen Frauenbundes Frankfurt a. M. will -allen alleinstehenden Jugendlichen eine beratende Helferin zur Seite stellen. Anfragen und Mitteilungen an die Geschäftsstelle Frankfurt a. M., Langestrasse 3, tragen zur Erreichung dieses Zieles bei. Israelitische Waisenanstalt. Die Israelitische Waisenanstalt, Röderbergweg 87, versendet auch in diesem Jahr einen gut und zweckmässig ausgestatteten Wochenkalender, bei dessen Beuutzung man nicht nur an den Ablauf der Tage denken soll, sondern auch an die täglich sich verschärfende Not der Anstalt, die es übernimmt, 70 jüdischen Kindern Vater und Mutter zu ersetzen. Auch das Waisenhaus ist in seiner Existenz gefährdet und bedarf tätiger Hilfe, selbst kleinste Beträge sind willkommen. Spenden werden auf Postscheckkonto 15181 erbeten. Ferienspiele 1931. Auch dieses Jahr veranstaltete der Israelitische Kinderhort, Bleichstrasse 8. eine Ferienerholung für seine Schützlinge. Dazu kamen noch Kinder, die sonst nicht im Hort sind, die aber erholungs- und aufsichtsbedürftig waren. Insgesamt nahmen 150 Knaben und Mädchen von 6—14 Jahren teil, beaufsichtigt von einer Jugendleiterin, drei Hortnerinnen und einer Gymnastiklehrerin. Einige Eltern der Kinder hatten sich noch ausserdem als freiwillige Hilfe zur Verfügung gestellt. Die Aufbringung der Mittel war Als Frankfurts großes Spezialhaus bieten wir Ihnen Uhren aller Art Gold und Silber Juwelen Bestecke besonders preiswert ZEIL 95 und TONGESGASSE 25-27 jfielzfch ^« w»3TTo,mT" K- r-T Gemeindemitglieder bedient Euch zur Gräberpflege der mit allen neuzeitlichen Anlagen ausgestatteten Friedhofegärtnerei der Israelitischen Gemeinde. Sie übernimmt die Neubepflanzung von Grabstätten in jeder gewünschten Art, sowie che jahrweise und dauernde Pflege. Lieferung von Kränzen, sowie von Topfpflanzen und Schnittblumen für alle Gelegenheiten. Bestellungen durch das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde, Zeppelin 52041 oder direkt in der Gärtnerei, Eckenheimerlandstrasse 238. Zu den hohen Festtagen Neue hebräische Schallplatten von Kant. Rosenblatt All II ff Goethestr. 19 Tel. 24901 Immer vorteilhaft und gut! 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