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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1931-08-01 · 12 (8.1931) · p. Seite 376

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
9 (1930-1931)
Issue
12 (8.1931)
Date
1931-08-01
Page
Seite 376 (sequence 14)
Language
German
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376 die ganze Fundierung eines Werkes besitzen, der wird diese Danksagungen richtig einschätzen und an ihnen den Umfang der literarischen Wirksamkeit des Bedankten erkennen. Die Kenntnis zahlloser Büchertitel ist nicht mit Gelehrsamkeit zu verwechseln. Darauf hat schon der wirklich gelehrte Solomon Schechter in einem seiner glänzenden Essays höhnend hingewiesen. Für Freimann ist es besonders charakteristisch, dass er nicht nur über ein ganz aussergewöhnücbes bibliographisches Wissen auf seinem Fachgebiet verfügt und. dieses Wissen auf die stupendesle Art ständig bereit hat, sondern dass er auch den Inhalt seiner Bücher kennt, eben nicht nur Bibliograph, sondern Gelehrter ist. Sein Wirken erstreckt sich aber nicht nur auf literarisches Gebiet: auch an den Angelegenheiten des praktischen Judentums hat er — auch darin ein echter Sohn der Provinz Posen — stets aktiven Anteil genommen, u. a. im Vorstand der Frankfurter Israelitischen Gemeinde, dem er von 1918—1928 angehörte, im Kuratorium des Berliner Rabbinerseminars und der Hebräischen Universität in Jerusalem, wie übrigens auch seine Gattin zu den tätigsten Arbeiterinnen auf jüdisch-sozialem Gebiet gehört. Freimann steht heute auf der Höhe seines Schaffens und wird, dessen darf man gewiss sein, der Wissenschaft vom Judentum noch manchen Dienst erweisen. Dass ihm dazu auch in den kommenden Jahrzehnten die Kraft bleibe, ist der Wunsch seiner zahl reichen Verehrer in der alten und neuen Welt. Wir grüssen ihn mit dem alten jüdischen Gruss. wort, das zugleich audi unser „Buchsegen" geworden ist: chasak, chasak! Anstalten und Vereine Verein für Jüdische Krankenpflegerinnen. Zu den segensreichsten Einrichtungen unserer Gemeinde dürfen wir den Verein für Jüdische Krankenpflegerinnen zählen, der im Jahre 1895 gegründet wurde. Stadtrat Dr. Simon Kirchheim war Gründer des Vereins und sein erster Vorsitzender bis zu seinem dm Jahre 1915 erfolgten Tode. Der Verein hat das Ziel, Schwestern für alle Zweige der Krankenpflege auszubilden und stellt in erster Linie seine Schwestern in den Dienst des Krankenhauses der Israeliti- Jetzr auchj „®^b©bimiai wieer die weltbekannten und zuverlässigen Konserven-Gläser] Porzellanbär STIFTSTRASSE 8-10 BRÖNNERSTRASSE 5-9 Das gröfjte Spezialgeschäft f. vollständ. Küchen-Einrichtungen BeSUCht die grobe SUdsee-Völkerschau im Zoo 35 Männer und Frauen von den Loyalty-Insein Mare und Lifou. Besichtigung ohne Sondereintritt sehen Gemeinde. Daneben ist es das Bestreben des Vereins, auch für die Pflege Erkrankter im Privathause seine tüchtigen und erfahrenen Schwestern zur Verfügung zu halten. Die starke Nachfrage nach unseren Schwestern innerhalb und ausserhalb unserer Stadt zeigt, dass der Verein einem dringenden Bedürfnis entspricht. Der Verein wirkte auch insofern Schwesternhaus (Strassenansiit.t) bahnbrechend, als gleiche Einrichtungen bald nach seiner Gründung in Berlin, Köln, München, Hamburg geschaffen -wurden, denen ein ähnlich grosser Erfolg beschieden war. Zur Zeit zählt der Verein 6? Schwestern und Lehrschwestern und 10 Pensionärinnen. An der Spitze der Sdiwesternschaft steht die Oberin Schwester Julie Glaser, die selbst aus dem Verein hervorgegangen ist und die zugleich auch die Stelle der Oberin des Krankenhauses bekleidet. Als Heim dient den Schwestern das im Jahre 1914 von dem Architekten Franz Rodde in der Bornheimer Landwehr 85 erbaute Haus, nachdem sich die früheren Räume in der Königswarterstrasse längst als unzulänglich erwiesen hatten. Das auf der Höhe des Röderbergs gelegene Schwesternhaus kann als ein Meisterwerk bezeichnet werden: es (Fortsetzung auf Seite 377) MI!l :H ii ilI; Ii :i :ii......11; I;" Ü:! I!: ü;! NI:! T!;!,;l:; ,r l: ji.........J'j: i: l;H.;l.:i j .1- SAISONAUSVERKAUF im „Fubendä-Eck". In jeder Abteilung Preisermässigungen bis 50 ^^-foucaP-Sr - r ^^.^o^nailioBende^ j^tSfir |nh. Leo Buschhoff Das moderne Spezialhaus mit den volkstümlichen Prei sen. iiniiniwiiiiiininiiiiniwiiinniiiiiuwiii« K TH. DAHLHEIM Fr^NKFURT A. M., MITTELWEG 48 KOHLEN / KOKS Fernsprecher Zeppelin Nr. 56834 BRIKETTS / HOLZ

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