Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 9 (1930-1931)
- Issue
- 9 (5.1931)
- Date
- 1931-05-01
- Page
- Seite 296 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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r rs, wimmammi 296 nidit bei diesem ersten Hinweis stehen bleibt. A. Cohen behandelt auf Grund ardüvalisdier Studien die Verhältnisse der Müncbener Judensdiaft von 1750—1861. A. Pinthus beschliesst seine bemerkenswerten „Studien über die bauliche Entwicklung der Judengassen in den deutschen Städten". Hieran schliessen sich Miszellen und bibliographische Notizen. Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik, Zeitschrift der Zentralwohlfahrtspflege der Deutschen Juden und der Wanderfürsorge und Arbeitsnachweise. Jahrg. 2, Heft 5—4 (März—April 1931). Das Heft ist dem Andenken an Eugen Caspary, den bedeutenden und hochverdienten Führer des Fürsorgewesens der Jüdischen Gemeinde Berlin und Begründer der Zentralwohlfahrtsstelle der Deutschen Juden gewidmet. In einer Reihe von Beiträgen werden Persönlichkeit und Wirken Casparys eindrucksvoll gewürdigt. M. Kreutzberger besehliesst seine Untersuchung „Ueber die Notwendigkeit einer jüdischen Sozialpolitik". Sehr instruktiv ist ein Bericht über jüdische Darlehenskassen in Deutschland. Einzelübersichten und Buchbesprechungen (was hat in dieser Zeitschrift eine Rezension über „Die israelitische Staatsverfassung in ihrer vorderorientalischen Umwelt" zu tun?) schliessen sich an. Angesichts der an Umfang und Bedeutung unaufhaltsam anwachsenden jüdischen Fürsorgearbeit kann die wertvolle und ausgezeichnet geleitete Zeitschrift allen in der sozialen Fürsorge Tätigen wärmstens empfohlen werden. Eine Anregung: Regelmässige Uebersichten mit kurzer Inhaltsangabe und Bezeichnung des Fundortes über Gesetzgebung, Verordnungen, Erlasse «und Rechtsprechung auf dem gesamten Gebiet der Wohlfahrtspflege. Zeitschrift für jüd. Faanilienforschung, Heft 25 (März 1951). Die Gesellschaft für jüdische Fami- NAUMANNSKERN5EIFE MIT GARANTIE-STEMPEL ist das beste Waschmittel, für das es keinen Er satj gibt: Für jeden Pfennig, den Sie das Stück gute Kernseife mehr zahlen, sparen Sie ebenso- viel Mark durch Minderuerschieift der Wäsche Konditorei und Cafe Laubenstein Hohenzollernstraße 18 :: Telefon Senckenberg 32985 lienforschung (Berlin- Wilmersdorf, Jenaerstrasse 15) und ihr verdienstvoller Gründer und Leiter Arthur Czellitzer haben sich den Dank aller an der oft so aufschlussreichen Familienforschung interessierten Kreise erworben, indem sie in ihrer kleinen Zeitschrift ein heute schon weit ausgedehntes Sammelbecken für Einzeldarstellungen und Nachforschungen familiengeschichtlicher Art geschaffen haben. Das 25. Heft der gesamten Folge enthält wiederum reichhaltiges Material, u. a. von A. Cassuto über spanischportugiesische Namen, E. Wolff über die Anlage von_ Familienarchiven, H. Kurtzig über die Israeliten im Grossherzogtum Posen, F. Aronstein über diese verbreitete aus dem Westfälischen stammende Familie und einen recht aktuellen Beitrag von M. Markreich über „Jüdisches Blut im arischen Adel". Dazu das übliche Suchblatt. Der Morgen, 7. Jahrg., 1. Heft (April 1951) Philo- Verlag Berlin. Die nunmehr in den siebten Jahrgang eintretende Zeitschrift ist innerhalb des deutschen Sprachgebiets insofern einzig in ihrer Art, als sie sich nicht nur mit jüdisch-wissenschaftlichen Gegenständen befasst, sondern — nach dem diesem Heft beigegebenen Geleitwort — „den literarischen und künstlerischen, den soziologischen und wirtschaftlichen Problemen" nachgehen will, die den Deutschen und somit auch den deutschen Juden heute bewegen. In dieser Absicht wird „Der Morgen" von der bewussten Tendenz .getragen, die „gewollte und schicksalmässige Zugehörigkeit der deutschen Juden zum deutschen Volkstum" zum Ausdruck zu bringen. Das neue Heft hat wiederum zahlreiche wertvolle Beiträge vereinigt, auf 'die im einzelnen hier nicht eingegangen werden kann. Hervorgehoben seien: L. Baeck, Volksreligdon und Weltreligion; Th. Mann, Das bunte Kleid; F. Kafka, Aufzeichnungen aus dem Nadilass; W. Gruehn, Die Stufen der mystischen Versenkung Hotel Quellenhof,Wildbad Bietet alles Ihren Aufenthalt zu einem angenehmen zu machen. Volle Pension v. 13.— an Hotel Klumpp, Wildbad Famiiien-Hotel I. Ranges. Zimmer mit Frühstück von 4.—, Zimmer mit voller Verpflegung von 9.50 an. Direktion: Otto Busch M Gemeindemitglieder bedient Euch zur Gräberpflege der mit allen neuzeitlichen Anlagen ausgestatteten Friedhofsgärtnerei der Israelitischen Gemeinde. Sie übernimmt die Neubepflanzung von Grabstätten in jeder gewünschten Art, sowie die jahrweise und dauernde Pflege. Lieferung von Kränzen, sowie von T o p fpflanzen und Schnittblumen für alle Gelegenheiten. Bestellungen durch das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde, Zeppelin 52041 oder direkt in der Gärtnerei* Eckenheimerlandstrasse 238. Gardinen Spezialität: Anfertigung modern. Innen- Dekorationen, Siedlungsfenster Metallschienen und Holzleisten Dekorations*Stoffe in reichster Auswahl I £aa«ren Bamberger 29 Liebfrauenberg 29 ■BiH