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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1930-07-01 · 11 (7.1930) · p. Seite 437

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
8 (1929-1930)
Issue
11 (7.1930)
Date
1930-07-01
Page
Seite 437 (sequence 9)
Language
German
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Amtliche Anzeigen des Gemeindevorstands Synagogenplätze. I Die Ausgabe der Platzkarten für alle Gemeindesyna- | gogen erfolget in diesem Jahre in der Zeit von Sonntag, den 24. Au gust bis einschliesslich Sonntag, den 7. September 1930. Die Frist kann in diesem Jahre nicht verlängert werden. I. Gemeindesynagogen: a) für die Hauptsynagoge, Allerheiligenstr.-Börnestr. bei Synagogenwart S. Grünebaum in der Hauptsynagoge, Eingang Synagogenstr. von 10—12 und 16—18 Uhr. b) für die Synagoge am Börneplatz bei Synagogenwart J. Mühlfeider in der Synagoge am Börneplatz von 10—12 Uhr und 16—18 Uhr. c) für die Westendsynagoge, Freiherr v. Steinstr. 30, bei Synagogenwart M. Löllbach, in der Westendsynagoge von 10—12 und 16—18 Uhr. d) für die Synagoge Bockenheim, Schlosstr. 5, bei Synagogenwart Siegmund Stern in der Synagoge Bockenheim von 10—12 und 16—18 Uhr. II. Synagoge im Krankenhaus, Gagernstr. 36. In der Synagoge, die sich wieder an ihrer ursprünglichen Stelle im I. Stock des Verwaltungsgebäudes befindet, sind noch einige Männer- und Frauenplätze zu vergeben. Anträge auf Zuweisung von Plätzen sind alsbald an den Synagogenvorstand der Krankenhaussynagoge, Gagernstr. 36. zu richten. III. Filialgottesdienste. a) Frankfurt-Loge, Eschersheimer Landstr. 27 (Konservativer Ritus); b) Suppenanstali, Theobaldstr. 5 (Konservativer Ritus); c) P hi 1 an t r o p in, Hebelstr. 15/19 (Liberaler Ritus). . Ausgabe der Karten, für die Filialgottesdienste im G e - m e in dehau s, Fahrgasse 146, Zimmer 37 in der Zeit von 10—12 und 16—18 Uhr. Es wird dringend empfohlen, die Erneuerung der Karten bereits in den ersten Tagen der oben angegebenen Frist vorzunehmen. Eine Reservierung über den 7. September 1930 kann in diesem Jahre nicht erfolgen. Anträge auf Zuteilung oder Tausch von Synagogeupiätzen sind rechtzeitig schriftlich an den Vorstand der betreffenden Synagoge zu richten. Die Neuzuteilung von Synagogenplätzen wird in diesem Jahre an vorgemerkte Gemeindemitglieder nach dem 7. September 1930 vorgenommen. Adressen für Zahlungen durch die Post: a) für die Hauptsynagoge S. Grünebaum, Oestl. Fürstenbergerstr. 173, (Postscheckkonto Frankfurt a Main Nr. 140 884); b) für die Synagoge am Börneplatz J. Mühlfelder, Ostendstr. 31, (Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 43 949); c) für die Westendsynagoge M. Löllbach, Freiher v. Steinstr. 31, (Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 43 949); Frankfurt am Main, den 1. Juli 1930. Vorstand der Israelitischen Gemeinde. Anmeldung von Trauungen. Jede Trauung muss, wenn sie von einem Gemeinderabbiner vollzogen werden soll, mindestens zwei Wochen vor dem Termin im Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37, unter Vorlegung der standesamtlichen Papiere und unter Angabe der Zeit und des Ortes der Feier angemeldet werden. Anmeldung von Barmizwa-Knaben. Die Anmeldung für den Barmizwa-Unterricht geschieht für die Gemeindesynagogen im Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37. Die Anmeldung soll mindestens fünf Monate vor der Feier erfolgen; bei geringen Vorkenntnissen ist ihre Anmeldung schon 6 Monate vorher ratsam. Für die Synagoge Unterlindau ist lediglich die Inanspruchnahme des Herrn Gemeinderabbiners auf dem Gemeindebüro anzumelden. Röntgenpraktikantinnen. Das Röntgeninstitut am Krankenhaus der Israelitischen Gemeinde, Gagernstr. 36, ist laut ministerieller Verfügung berechtigt, entsprechend § 18 der Prüfungsordnung für technische Assistentinnen Praktikantinnen zur halbjährigen praktischen Tätigkeit aufzunehmen. Bewerbungen sind zu richten an das Pflegamt des Krankenhauses der Israelitischen Gemeinde. Bekanntmachungen des Friedliofsamtes. Meldung von Sterbefällcn. Bei vorkommenden Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhof samtes (Fernspr. Zeppelin Sammelnummer 52041) erforderlich. Soweit die behördlichen Formalitäten (ärztlich ausgefüllter Todesschein, Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Standesamt )nicht von den Hinterbliebenen erledigt werden können, wird dies auf Wunsch vom Friedhofsamt besorgt. Die Vorlage dieser Dokumente ist Vorbedingung für die Festsetzung der Beerdigung. Friedhofsgärtnerei. Das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde ist durch die mit allen neuzeitlichen Anlagen ausgestattete Friedhofsgärtnerei in der Lage, sämtliche vorkommenden gärtnerischen Arbeiten auf den Friedhöfen der Gemeinde auszuführen. Es übernimmt die Neubepflauzung der Grabstätten mit Efeu, Sedum, Immergrün und Blumen, sowie deren dauernde und jahrweise Pflege. Fachmännische Beratung und Kostenberechnungen werden gebührenfrei durch die Friedhofsgärtnerei, Eckenheimer Landstr. 258 (Fernspr. Zeppelin 52041 und 52042) oder durch , das Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37, (Fernspr. Hansa 27544) zur Verfügung gestellt Die Gemeindemitglieder werden gebeten, sich bei Bedarf an Topfpflanzen und Schnittblumen der auf den Friedhöfen befindlichen Verkaufsstellen zu bedienen. Nähere Auskunft erteilen die Pförtner. Mit Rücksicht auf das Verkaufsverbot am Sonntae werden die FrieHhofshesucher zebeten, ihre Blumenbestellungen bis spätestens Freitag nachmittag in der Friedhofsgärtnerei aufzugeben. Auf dem neuen Friedhof an der Eckenheimer Landstrasse werden laut Gemeindebeschluss alle gärtnerischen Arbeiten in eigener Regie des Friedhofsamts der Gemeinde ausgeführt. Sprechstunden der Gemeinderabbiner. Rabbiner Dr. Hoffmann, Börneplatz 16, Fernspr. Hansa 22024, 15—16 Uhr Rabbiner Dr. Horovitz, Staufenstr. 30, Fernspr. Maingau 77 963, 15—16 Uhr (aufier Mittwoch) Rabbiner Dr. Lazarus, Cronberger Str. 30, Fernspr. Maingau 79 482, 15—16 Uhr Rabbiner Dr. Salzberger, Eschersheimer Landstr. 67, Fernspr. Zeppelin 56 920,15W2—16'/» Uhr. Rabbiner Dr. Seligmann, Friedrichstr. 29, Fernspr. Maingau 71 124, 17—18 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Gemeindebibliothek (Börnestraße 54). Bücherausleihe: Montag bis Donnerstag 12—13, 16—17 Uhr, Freitag 12—13 und Sonntag 9—10 Uhr. Lesezeiten: Dienstag und Donnerstag 19—21 Uhr, Samstag und Sonntag 10.30—13, Samstag 15.30—18 Uhr. Die Gemeindemitglieder werden gebeten, von den reichen und vielseitigen Beständen der Bibliothek, vor allem auf dem Gebiet der neuesten populärwissenschaftlichen und Unterhaltungsliteratur, regen Gebrauch zu machen. Auch Bücherspenden sind erwünscht. Museum jüd. Altertümer, Fahrgasse 146. Gesellschaft zur Erforschung jüd. Kunstdenkmäler E. V. Besuchszeiten : Sonntags vorm. 10—1 Uhr und Werktags nachm. 3—4 Uhr. Zuwendungen. Frau Trude Strauss hat anlässlich der Jahrzeit für ihren Gatten, Herrn Martin Strauss, der Gemeinde einen Betrag überwiesen, aus dem ein „Martin Strauss- Fonds" gebildet wurde. Anlässlich des Hinscheidens des Herrn Ludwig Schiff wurde dem Vorstand von Frau Emma Schiff und Frau Legationsiat Sobernheim in Berlin ein Betrag überwiesen. Die Gemeindebibliothek hat wertvolle Bücherspenden von den Herren Julius B 1 o c h, Dr. E d u a r d Baerwaltl und EmilBaerwald in Berlin erhalten. Dem Archiv der Gemeinde sind mehrere Aktenstücke zur Geschichte der Familie Emden von Frau O 1 y Weiss geschenkt worden. Sdiluss der amtlichen Anzeigen.

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