Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 8 (1929-1930)
- Issue
- 6 (2.1930)
- Date
- 1930-02-01
- Page
- Seite 240 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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240 Jüdischer Jugendbund. Vortrag über „Reklame" von Ludwig Eemmeriing, Kaffee Falk, 21 % Uhr. Verein Montefiore E. V. Literarische Arbeitsgemeinschaft „Juden im zeitgenössischen Frankreich". 1. Abend: „Vom Gegenständlichen in der Literatur" Leitung: Jakob Jacobs, Oeder weg 14, 20% Uhr. Freitag 7. Talmud Thora-Verein. Vortrag von Kantor ML Hes, Hörsaal der Syn. Börneplatz, nach dem Abendgottesdienst. Verein Montefiore E. V. Freitag-Abendfeier. Jüdisch-Humoristische Dichtungen. Leitung: Lehrer Alfred Speyer. Oederweg 14, 20% Uhr. Samstag 8. Talmud Thora-Verein. wie 1. Febr. Jüdischer Jugendbund. Spielabend, b. Herzheimer, Leerbachstr. 47, 21 % Uhr. Sonntag 9. Mädchenklub. Vorlesung der Novelle „Schwester Henriette" von Hermann Kesser durch Frau Hedwig Sternfeld, Langestr. 3, 20% Uhr. Montag 10. Verein Montefiore E. V. Vortrag über „Bernhard Shaw" von Dr. Martha Wertheimer, Oederweg 14, 20% Uhr. Jüdischer Jugendbund. Englischer Zirkel b. Levy, Ostendstr. 24. Dienstag 11. „Iii" Vortrag über „Nationalismus, Universalismus und Judentum" von Rabb. Dr. Seligmann, Westendsyn. 20% Uhr. Jüdischer Jugendbund. Rathenau-Zirkel b. Dillenberg, Stauf enstr. 2, 21% Uhr. Mittwoch 12. Arbeitsgemeinschaft für jüd. u. allg.-kult. Interessen. 2. Abend in der Vortragsreihe „Das Judentum im Wirtschaftsleben". Vortrag über „Judentum und Wirtschaft" von Rudolph BrendeL Diskussion. Verein Montefiore E. V. Literarische Arbeitsgemeinschaft. 2. Abend: „Juden schreiben: Edmond Fleg — Gustave Kahn — Pierre Paras". Leitung: Jakob Jacobs. Oederweg 14, 20% Uhr. Jüdischer Jugendbund. Vortrag von H. Hartogsohn. Kaffee Falk, 21% Uhr. Freitag 14. Talmud Thora-Verein. Vortrag von J. B. Levy, Hörsaal der Syn. Börneplatz, nach dem Abendgottesdienst. Verein Montefiore E. V. Freitag-Abendfeier, Oederweg 14, 20% Uhr. Samstag 15. Jüdischer Jugendbund, wie 1. Febr. Talmud Thora-Verein. wie 1. Febr. Sonntag 16. Talmud Thora-Verein. wie 2. Febr. Montag 17. Jüdischer Jugendbund. Englischer Zirkel b. Strauss, Kölnerstr. 69. Dienstag 18. „Iii" Zeitungsschau und aktuelle Tagesfragen. Westendsynagoge, 20% Uhr. Mittwoch 19. Verein Montefiore E. V. Vortrag über „Franz Rosenzweig: Stern der Erlösung" von Dr. Eduard Strauss, Oederweg 14, 20% Uhr. Jüdischer Jugendbund. Rezitationsabend. Kaffee Laumer, Bockenheimer Ldstr. 21 % Uhr. Freitag 21. Talmud Thora-Verein. Vortrag von Rabb. Dr. Hoffmann, Syn. Börneplatz, nach dem Abendgottesdienst. Sorgst Du dafür, daß niemand friert? Denkst Du an die Hungernden? Jüdische Wohlfahrtspflege Frankfurt a. M. Langestraße 30 Postscheckkonto 54893 Tel Hansa 9548 Samstag 22. Verein Montefiore E. V. Tanzabend. 20 % Uhr. Frankfurter Teehaus, Goetheplatz 3. Talmud Thora-Verein. wie 1. Febr. Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes. Vortrag über „Das Buch Esther in kulturhistorischer Beleuchtung" von Rabb. Dr. Gottschalk bei Frau Flora Landauer, Leerbachstr. 57, 20^ Uhr. Montag 24. Verein Montefiore E. V. Vortrag über „Moderne Musik" mit musikalischen Darbietungen von Studienrat Frank Rothschild, Frankfurt-Loge, 20% Uhr. Jüdischer Jugendbund, wie 10. Febr. Dienstag 25. „Iii" Vortrag über „Liberales Judentum und religiöser Fortschritt" von Dr. Rothbart, Westendsynagoge, 20% Uhr. Jüdischer Jugendbund. Rathenau-Zirkel b. ■Frankel, Merianstr., 21% Uhr. Mittwoch 26. Verein Montefiore E. V. Literarische Arbeitsgemeinschaft 3. Abend: „Ueber Juden wird geschrieben: Andre Maurois „Benjamin Disraeli", Andre Binny „Comme Dieu en France". Leitung: Jakob Jacobs. Oederweg 14, 20% Uhr. Arbeitsgemeinschaft für jüd. u. allg.-kult. Interessen. Vortrag über „Der jüdische - Gottesbegriff" von Julius Sussmann. Diskussion. Anschliessend ausserordentliche Mitgliederversammlung. Jüd. Jugendbund. Vortrag über „Deutschtum und Judentum" von Sidney Dillenberg, Kaffee Laumer, Bockenheimer Landstr. 21% Uhr. Donnerstag 27. Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes. Arbeitssitzung, Langestr. 3, I., 10 Uhr. Freitag 28. Verein Montefiore E. V. Freitag-Abendfeier. Leitung: Leopold Bester, Oederweg 14, 20% Uhr. Max Kreuzberger. Wohlfahrtspflege und S o z i a 1 po 1 i t i k, ein Führer durch die wichtigsten deutschen Gesetze zum Handgebraudi für die jüdische Wohlfahrtspflege, (Schriften der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden. Nr. III). Die Schrift will einem stark empfundenen Mangel abhelfen, in dem sie die wichtigsten deutschen Gesetze über Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik systematisch für die Handhabung und Anwendung in der jüdischen Wohlfahrtspflege darstellt. Von besonderer Bedeutung ist ein dem Führer beigegebener Anhang, der an Hand praktischer Beispiele Fingerzeige für die Anwendung bestimmter Gesetzesvorschriften bei Sonderfragen der jüdischen Wohlfahrts- Eflege gibt. Diese wird sich in noch erhöhtem Masse inneralb der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege bewähren können, wenn sie noch mehr als bisher die Methoden und Mittel zur Erfüllung ihrer Sonderaufgaben vollständig beherrscht. Hierzu will die neue Schrift als praktisches Werkzeug beitragen. Sie sei allen beteiligten Stellen und Personen dringend empfohlen. Das neue Heft der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums wird durch eine Uebersicht über Neuerscheinungen zur Bibelwissenschaft eröffnet; einleitend widmet der Verfasser dem bekannten Bibelforscher Harold M. Wiener, der das Opfer der Augustunruhen in Jerusalem geworden ist, ein Wort wehmütiger Erinnerung. Es folgt ein Aufsatz zur Statistik der Juden in Prag, der weit _mehr als lokalgeschichtliches Interesse beanspruchen darf. Es steht in der Tschechoslowakei unsern Glaubensgenossen frei, sich zur jüdischen Nationalität zu bekennen, und zwar ganz unabhängig vom Glaubensbekenntnis; der Verfasser unterscheidet nun zwischen „Iraeliteh" (im religiösen) und „Juden" (im nationalen Sinne) und weist nicht nur nach, dass es unter den Juden, allerdings in minimaler Zahl, auch Anhänger christlicher Bekenntnisse gibt, sondern dass sie auch statistisch eigentümliche Merkmale aufweisen; so ist die durchschnittliche Kinderzahl bei dieser Gruppe keinesfalls geringer, eher grösser als bei anderen Nationalitäten. Fer-!Wga:r" SVJhIH.......■•■»»«wa»» im&uS^^S^&^^Ssmmm