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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1929-10-01 · 2-3 (10.1929) · p. Seite 82

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
8 (1929-1930)
Issue
2-3 (10.1929)
Date
1929-10-01
Page
Seite 82 (sequence 34)
Language
German
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82, dein Vorstand zur weiteren Behandlung, überwiesen. Auf Konto Krankenhauszusdiuß wird ein Betrag von RM. 500.— zur Herstellung der Tkorarollen in der Krankenhaussynagoge riadibewilligt. Ein Bericht der Rechtskommission betr. die Uebertragung von Angelegenheiten des konservativen Ritus auf die Ritualkommission wird verlesen. Danach hält diese Kommission es nicht für zweckmäßig, die Annahme eines Beschlusses, wie ihn der Vorstand gefaßt hat, zu befürworten, weil sie der Ansicht war; daß er möglicherweise einen verfassungsändernden Charakter haben könne. Sie war der Ansicht, daß der Ritualkommission nur Funktionen der bisherigen Kommission für die konservativen Filialgottesdienste mit der Maßgabe übertragen werden können, daß diese Funktionen auch von einer Unterkommission evtl. unter Kooptierung weiterer Mitglieder erledigt werden können. Seitens der Herren Rechtsanwalt Simon, Dr. Geiger und Fromm wird beantragt, dem Vorschlag der Reditskommission beizutreten. Herr Dr. Geiger weist insbesondere darauf hin, daß eine Kommission für den konservativen Kultus verfassungsmäßig nicht möglidi sei, weil einmal, wie sich bei den Beratungen über die neue Gemeindeverfassung ergeben habe, der konservative Kultus grundsätzlich einer Aenderung nidit fähig und außerdem, soweit die äußere Gestaltung dieses Kultus in Betradit komme, lediglidi die Autorität des konservativen Rabbiners maßgebend sei. Herr Dr. Freiraann ist der Ansicht, daß man dem Vorstaudsbesdiluß ruhig zustimmen könne, da es sidi hier nur um äußere Dinge wie Anstellung von Predigern, Kantoren usw. handle, weldie mit der Gemeindeverfassung nidit das Geringste zu tun hätten. Herr Dr. Baerwald erklärt namens des Vorstands, daß dieser nidit an eine Verfassungsänderung denke und lediglich Zweckmäßigkeitsmaßnahmen im Hinblick auf die gebotene Einschränkung' der Kommission im Auge gehabt habe. Hierauf wird der Antrag der Rechtskonimission angenommen. Für die Subskription auf 10 Exemplare der gesammelten Schriften von Moses Mendelssohn wird ein Betrag von RM. 1940.— bewilligt. Auf Antrag der Herren Dr. Mannheim, Simon und Dr. Strauß wird der Vorstand um Einsetzung einer gemischten Kommission ersudit, weldie prüfen solL auf weldiem Weg die Existenz und Arbeitsmöglidikeit des J ü d 1 s di e n Museums sichergestellt werden kann. Dabei soll insbesondere untersucht werden, ob es möglidi ist, für das Museum geeignete Aufgaben, die sich der Landesverband gestellt hat, mit den dafür verfügbaren Mitteln des Landesverbandes für das Museum zu sichern. Eine Interpellation des Herrn Dr. Rudolf G-eiger betr. die in der jüdischen Presse bekanntgegebene Teilnahme der Gemeinde bei der Erweiterung der J e w i s h A g e n c y wird verlesen. Die Interpellation wird von Dr materieller Hinsicht begründet. des Vorsitzenden des Vorstands zu den Arbeiten des Initia tivkomitees für die Erweiterung der Jewish Agency ohne \orwissen der Gemeindevertretung für bedenklich, der Beitritt der Frankfurter Gemeinde, wie es in dem Protokoll über die betreffende Sitzung des Initiativkomitees heißt, für vollkommen unmöglidi, Herr Dr. Baerwald beant- Geiger in formeller und Er hält die Delegierung Jüdische Wohlfahrtspflege Frankfurt a.M. Abteilung I: Allgemeine Fürsorge Unterstützungen, Mietbeihilfen Krankenhausfürsorge, Erholungsfürsorge HANNS L. KATZ FERNRUF :SPESSART61118, NACH GESCHÄFTSSCHLUSS : NORDEN 94418 FRANKFURT AM MAIN, DARMSTÄDTER LANDSTRASSE 93 WINTERARBEIT: MALER- U- WEISSBINDERARBEITEN, SCHRIFTEN Besonders aufmerksame und prompte Bedienung, sauberste Ausführung, ermäßigte Preise Die jüdische Weifsensation! EZRA KACHLIN das 12-jährige phänomenale jüdische Wunderkind kommt nach Frankfurt-Mvor seiner Ueberfahrl nach Amerika Einmaliger Klavierabend Dienstag, den 8. Oktober abends 8 Uhr Im großen Saal des Saalbaues Ueberall ausverkaufte Häuser! Noch nie dagewesene Beifallsstürme! .,Seit Jascha Heifez Debul als 12jähriger Knabe habe ich ein solch phänomenales Wunderkind nicht mehr gehört". Dr. Hugo Leichlentrilt „Musical Courier" (New York) 17. 5. 28. Sichern Sie sich sofort Ihre Plätze! Preise der Eintrittskarten: Mk. 1.30 bis Mk 5.50 Leser dieses Blattes erhalten gegen Vorzeigen dieses Inserates 20°/0 Ermäßigung auf allen Plätzen bei Pianohaus J. Neumann, Zeil 29 D er e legante Strumpf ELBEO feinste sehr haltbare Waschseide in den modernen Herbstfarben. FRANKFURT A. M. Goef bestrafte 7 + Bergerstrafje 181 + Hasengasse 2 Offenbach a. M., Bieberersfrafje 18 IllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllilllU

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