Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 8 (1929-1930)
- Issue
- 1 (9.1929)
- Date
- 1929-09-01
- Page
- Seite 27 (sequence 27)
- Language
- German
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27 Dr. Moritz Mainzer. 251. Moses Meh .elssohn unbezeidmet. K. 252. siehe No. 210 Sammlung Dr. S. Schwarzschild. 1. Moses Mendelssohn, a) Porträts. 394 siehe No. siehe No. 225 J. C. Frisch pinx. D. Berger. K. B. Rode pinxit. F. C. Krüger fec. K. siehe No. 248 Gez. v. J. C. Frisch Lith. v. P. Rohrbach. 1863. L. aus Lavaters Werken. K. aus Lavaters Werken. S. b) Medaillen. siehe No. 228 c) Büsten. siehe No. 200 unbezeichnet. Berliner Porzellan. 2. Aus Mendelssohns Kreis, ci) .Porträts Herz, Dr. M. J. C. Frisch pinx. C. W. Bock sc. K. Itzig, J. D. Anton Graff del. D. Berger fec. 1789. K. Maimon, S. W. Arndt sc. K. Mendelssohn, J. Gez. v. F. Randel. Lith. v. Fr. Jentzen. L. b) Medaillen. 26S. Avers: In der Mitte Porträt. Umschriften: (oben) Daniel Itig AETAT LXX; (unten) Abramson. Revers: In der Mitte Allegorische Gruppe. Umschriften: (oben) Bene Merenti; (unten) Pietas Filii Natu Maioris MDCCLXXXXIII. Z. 5. Verschiedenes. siehe No. 210 Allegorie auf Mendelssohns Tod von Bildhauer Rautz. K. Kommerzienrat Straus-Karlsruhe. Lavater und Lessing bei Mendelssohn, Oelgemälde Prof. M, Oppenheim. Dr. Franz Wolf. 272. Moses Mendelssohn unbezeichnet. K. 253. 254. 255. 256. 257. 258. 259. 200. 261. 262. 263. 204 265 266 267 269. 270. 271. D Kunstdruck F Facsimile K Kupferstich L Lithographie Abkürzungen. Ph Photo S Silhouette Sb Silber Sch Schabkunstblatt Z - Zinn Moses MendelssohDS gesammelte Schriften. Jubiläumsausgabe. (Akademie-Verlag, Berlin.) Das Jubiläum von 1929 bot Anlaß zu einer neuen, den heutigen Anforderungen der Forschung genügenden Ausgabe sämtlicher Schriften Mendelssohns. Es ist gelungen, durch Nachforschungen in öffentlichen und privaten Bibliotheken und Archiven reiches neues Material: Aufsätze und Entwürfe, Fragmente, Gedichte, Stammbucheintragungen, Anmerkungen zu fremden Werken und insbesondere bisher unbekannte Briefe zutage zu fördern. Die Ausgabe zerfällt in einen deutschen und einen hebräischen Teil. Dieser bringt zum ersten Male eine vollständige Sammlung der hebräischen Schriften und der in deutscher Sprache, aber hebräischer Schrift geschriebenen. Der deutsche Teil enthält die philosophischen und ästhetischen Schriften, die Rezensionen und literarkritischen Abhandlungen, die Judaica und den Briefwechsel, den jüdischen und hebräischen in Uebertragung. Dem einzelnen Werk oder einem Komplex zusammengehöriger Schriften wird eine Einleitung vorausgeschickt. Dem Text folgt der kritische Apparat, mit Aufzählung und Beschreibung aller in Betracht kommenden Drucke und Handschriften. Die Anmerkungen enthalten alles zum Verständnis der Werke und Briefe Notwendige nebst Hinweisen auf die Quellen. Ergänzungsbände sollen das Sach-, Personen- und Buchtitefregister, eine Biographie und Würdigung Mendelssohns sowie das Bilder- und Urkundenmaterial bringen. Die Ausgabe wird aus Anlaß der 200. Wiederkehr des Geburtstages Moses Mendelssohns von der Akademie für die Wissenschaft des Judentums und der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Gemeinschaft mit einem Ehrenausschuß und mit Unterstützung des Hauses Mendelssohn & Co. veranstaltet. Herausgeber sind Professor Ismar E1 b o g e n, Prof. Julius Guttmann und Prof. Eugen Mittwoch, in Gemeinschaft mit Dr. F. Bamberger, Dr. H. Borodianski, Dr. S. Kawidowicz, Dr. B. Strauß und Dr. L. Strauß. Die organisatorische Durchführung liegt in Händen eines Mendelssohn-Komitees unter Vorsitz von Professor Moritz Sobernheim. Der Akademie-Verlag gibt dem Werke eine gediegene und würdige Ausstattimg. Die Ausgabe umfaßt sechzehn Bände. Drei Bände erscheinen am Jubiläumstage (zwei deutsche und ein hebräischer), dann drei weitere Bände jährlich. Der voraussichtliche Umfang des Ganzen ist 500 Bogen in Großoktav. Die Subskription ist eröffnet. Statistik der Frankfurter Juden von den Anfängen bis zum Jahr IS66 Von Dr. Josef Unna. (Forlsetzung) Gemäß der oben gegebenen Gliederung soll nun im folgenden die Statistik der jüdischen Bevölkerung Frankfurts bis zum Jahre 1866 dargestellt werden. Es muß vorausgeschickt werden, daß für die Zeit vor 1241 keine zahlenmäßigen Angaben über die Juden Frankfurts gemacht werden. Für die Seelenzahl der jüdischen Bevölkerung Frankfurts ergibt sich die folgende Tabelle. Es ist in ihr der Vollständigkeit halber möglichst immer die Zahl der Haushaltungen angegeben. Ueber die Größe der Zusammensetzung einer solchen Haushaltung wird später gesprochen werden. Die meisten dieser Zahlen sind Bücher1), Kracauer2) und Dietz 3) entnommen. Aus dieser Tabelle ergibt sich, daß von ca. 1700 an die Seelenzahl der Juden in Frankfurt nicht mehr unter 3000 zurückgegangen ist. Von 1580 an bis auf die neueste Zeit haben die Juden durchschnittlich etwa ein Zehntel der Gesamtbevölkerung ausgemacht.4) Seelenzahl der jüdischen Bevölkerung Frankfurts. 1241—1864 Jahr Zahl der Zahl der Haushaltungen Einwohner 1241 mindestens 39 über 200 1346 etwa 30 etwa 235 1349 150 1387 146—160 1431 14 102 1440 60—75 1447!3 83 1463 110 1473 22 131 1500 160 1520 250 1543 43 360 1556 550 1569 900 1581-80 1200 1581 - 90 (6) 1800 1591—1600 2200 1612 455 2700 1620 2200 1621-30 (7) 2400 1631—40 1600 1641-50 1400 1651 - 60 1700 1661-70 1600 1671-80 1700 1681-90 2000 1694 417 2243 1703 436 2424 1709 515 3019 1721 359 1940 1750 471 2800 1806—07 2939 1808 3104 1811 2214 1817 4309 1823 4530 1847 ea. 5000 1858 5733 1864 1331 7620 *) S. 571. -) Beiträge S. 131 und Festschrift. 8) Stammbuch. Teil 14. S. 400 ff. 4) Genauere Zahlen des 19. Jahrhunderts s. bei Hanauer, Statistik S.4. 5) S. 532. 8) Bothe, Besteuerung, S. 226, spricht sogar von 2000 Seelen in den Jahren 1586—89. Seine Quelle ist unbekannt. ') Nach Kracauer; Beiträge, sind die Zahlen etwas zu hoch.