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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1929-08-01 · 12 (8.1929) · p. Seite 428

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
12 (8.1929)
Date
1929-08-01
Page
Seite 428 (sequence 8)
Language
German
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Vranlvkurt dtiuerrLelltön.^) InkolZs üsr rielitlKSn I?rl<enntnis 6es Os8Stxo-edei8. clalZ sino sokortiZ-s ^utbedun^ aller I^insodrä^Munxsn Irrten Ivümpken .-^.nlaL Z?den ^vürüc?. ^ki^t äiese ..I^eue Ztätti'okeitZnncl Lenutis-OränunA äer .lucliZn^eliÄtt?.u I^ritnkkurt Alain^ usv. vom 3V. ^overnder 1807 einen Xoinprornik. llinsiolitlieli cler stliatsdürAerlielten Reedte ist unt^rsonwäcn ^>visodsn 8 tä. t t i A k e i u ä s n'. L e d u t x.s u cl « n nncl 1^ e rniissionisten. aueli clie^inal niodt rnedr n.ls 500 ^uclisedt; Emilien in clis Ltiittl^ksit eingetragen vverclen sollten, niukte eine 2. Klasse ^ns^SLiger geseliÄtien werden. Irot? cles krükereu Verdotss clor Ltättigkeit^^) ^Aren in l?iÄnI<kurt mo-tr ul5 500 Familien in clie Ltättigkeit ein^esedrieben ^vorclen. rnulZte cla.Iier jet^t ein liest ausgelc>8t vveräen. Diese?ersonsn ^vurclsn als?edut.2^uclen dexeiennet.^^) ^VulZsr innen gelten als Ledutü- ^'u6sn alle llnvorneiratsten, die noeli niolit in clie Ltättig-Kelt aukgenorninsn sinü. tlnverlieiratete loodter dia-nenen, ^venn sie keinen Hanclel treiben, eist mit vollencletein 25. I^sdensiadr in tlen Lodutx eingesel'.riedon?u ^veräen. Ddeuso genügt es, ^venn l^bmeinäedeamts sieli nur in clen LoUut'/ einsekrsiden lassen. Von clen 8eltut^u6en -^vurcls eine geringere l^insedreibsgebülir (»Leliutxgelcl") gekor6ert als von clen 8tättiglceit8.suclen. Ledut?- Julien naoen kast 6ie gleioden Reelite iiviv Ltiittiglveits.juclen. Lie I'.aden einen .^nsprueli clarauk, in 6ie Ltättiglceit Aukgenvinrnen ^u >vsr<len, sodalä eins LtMtigksitsnurmner irei ^vircl. ^nsvvartswonnenäe?rankkurter LtättiglveitSMclen dekalten ilirs Ltättiglceit dei, solange sie. die l^edüdien entiionten.^) vis vollstänclige .^.uklioduug aller ^.usnalnnsgesetxe srkolgte ein naives ^aln-, naenclein Isrankkuit xurn (Zroöliersogtuin erklärt worclen ^ar. K 13 cler „Lonstitution" kür das tÄroülier^ogtuin?rai^1<kurt proklamierts nämlied cliv Oloiendeit cler Reolits aller Ltaatsuntertanen olnie Ilnterselne<l cler ü-eligion. /Vllerüings muüten clie ^suclen iure?rsilisit cluiod eine sedr done ^btlnclungssurnme er- Kauken. Vis liattsn als Ablösung kür 6ie vielen Loncleralzg!tden, clie sio krüner?u entrielitsn liatten, eins Luinine von 440 000 tl.?u dexanlen. ^ra 11. Januar 1812 ^vuräe vom. (^roünerxo^ die VsrküKirnA Astrokksn, «laL von diesem?axe an clie ^suden das vollo VürZ-erreelit ^snieüen sollten, naendsm sie die kestAeset^ts Lumins dexanlt Natten. Diese?reineit sollte .iedoeli nzir von kurzer Dauer sein! Raoddem am 3. Ol^toder 1814 I'ranlckurt duren die „Lsldständi^keitsakts der kreien Ltadt Z?ranlckurt" die alte I'reineit erlangt natte, -^urds eins neue Vsrkassun^ mit v^n- IslmunA an den irünsrsn Reontsxustand aus^sardsitet. Die snd- Aülti^s?orm dsrsslbon ^urds am 19. ^.u^ust unter dem?itsl ^<Horistitutic>n3-l?rAän^unZsakte" ^) erlassen, clei'en^ Artikel 50 de» stimmte, daü die Rselits der ^udsn mö^lienst dald eins NeurHFklunA erkadren sollten. Unter dem 8. ^uli 1817 -werden in Letrskk der ^uden die krükeren Oesetxs aus den ^sanron 1806—16 „bis 2ur demnäolisti^en l^rlediZun^" nieder in l^rakt ^sset^t.^) Die snd^ültixs. t^lsienstellunZin pi-ivatreentlieder Ninsient trat mit dem 1. September 1824 in Xrakt.^^) Die staatsdürAsrliebs QleienstellujiA Ailt erst seit dem 20. Februar 1849,^) mit der eivai^sn ^.usnabms der?>sit vom 12. Lsntember 1852 bis 2um 5. Oktoder 1853, in der man nieder xu den alten Bestimmungen zurüekkslirte. 1864 -wurden dann auoli die lewten llntsrsebisde x^viseben lAnIieimisoben und fremden aukgslioben.^) Hiermit erst ^var die vollkommene (Zleielinsit aller ZZin^obner der kreien Stadt?ra.vkkurt bergestellt.^) vis ^In^eldeiteii Kloses l^il^vierixeii Xanipkss, <1er mit. ^roLsr Hs^tnäekixkoit auk ksiäsn Leiten Askükrt ^vnräs, «zi^ekLH sioli aus üen saklröiolieii Lelirikten, äis äamals kür uoliZ. ^ider üie (ZleielislteUuli^ <1er ,7u<1eii veräkkevtliedt ^vurclen. seien liier nur Mvarmt: I. LeurleilunK cler Veikältnigso cler Israeliten 2U k^rankkurt un<Z 6ie Ltelluu^ <1sr letzteren 2U üer enristlionon Lür^ersenakt vom LtaMpunk-ts <1es R«ektes nnÄ der Leldstsrnillturl^. 2. Ldrve, Z^,., ^.otemväZixe Verstellung Äer Liirgei-reente 6,sr Israeliten ^u?rankkurt am N»in. Z. vas Viirxsrreont äer israelitisenen Linvonner xu I'iankt'urt ain Nain. 4. ^loret, I. ^vlianülung üer dürgeilienen Reente unä. VsrkassunAsvernältnisss Äer 1srae1!tisen«n Oeineinäe 2N Frankfurt Äin ^lain detrekkenZ. ^Vettere Literatur sisne dsi Ltrioksr: Neuere (Zosonionts. L. 99 kk. ") 104. LtÄttigkeitsvr6nunx (1807) 8 42. '») Das. 49 kk. (?sset2- und Lta-lllten-LarninIung. I. Land L. Ii kk. vas. 3. 75. s. a. 2. Lanä L. 98 äie noekmalisss Lestätigung. vas. 3. Land 8. 223 kk. Das. 6. Land. L. 214 k.?assavant,?iankkurt a. Ät. und dis Revolution von 1848-49, L. 515. ^) r)jg dosondersn Vorsoln-iktkn der einzelnen K§ all dieser <?esetse >verden un I^airke dieser ^dnandlung Iiervorsuneben sein. Amtliche Anzeigen des Gemeindevorstands. Verfassungsfeier. Am Samstag, den 10. August, wird in den Gemeindesynagogen beim Morgengottesdienst des Verfcissungstages in entsprechender Weise gedacht werden. Bei der behördlichen Verfassungsseier, die in diesem Jahr anläßlich der zehnjährigen Wiederkehr des Inkrafttretens der Reichsverfassung besonders festlich begangen werden soll, wird der Gemeindeoorstand der an ihn ergangenen Einladung entsprechend vertreten sein. Synagogenplätze. Die Ausgabe der Platzkarten für alle Gerneindesynagogen erfolgt in diesem Jahre in der Zeit von Sonntag, den 1. September bis einschließlich Sonntag, den 15. September 1929. Diese Frist kann nicht verlängert werden. I. Gemeindesynagogen.- a) für die Hauptsnnagoge, Allerheiligenstr.- Börnestr. bei Synagogenrvart S. Grünebaum in der Hauptsynagoge, Eingang Synagogenstraße von 10—12 und 16—18 Uhr. d) für die Synagoge ain Vörneplatz bei Synagogenrvart I. Mühlfelder in der SynagogeamBörneplatzvonlO—12und16—18Uhr. c) für die Westendsynagoge, Freiherr vom Stemstr. 30, bei Synagogenrvart M. Löllbach, in der Westendsynagoge von 10 — 12 und 16—18 Uhr. für die Synagoge Bockenheim, Schloßftr. 5, bei Synagogenrvart Siegmund Stern in der Synagoge Bockenheim von 10—12 und 16— 18 Uhr. II. Filialgottesdienste: a) Frankfurt-Loge, Eschersheimerlandstraße 25/27 (Konservativer Ritus) b) Suppenanstalt Theobaldstraße 5 (Konservativer Ritus) c) Philanthropin, Hebelstraße 15/19 (Liberaler Ritus) Ausgabe derKarten im Gemeindehaus, Fahrgasse 146, Zimmer 37, in der Zeit von 10—12 und 16-18 Uhr. Es wird dringend empfohlen, die Erneuerung bereits in den ersten Tagen der oben angegebeneu Frist vorzunehmen. Eine Reservierung über den 15. September 1929 kann in diesem Jahre nicht erfolgen. Anträge auf Zuteilung oder Tausch von Synagogenplätzen sind rechtzeitig schriftlich an den Vorstand der betreffenden Synagoge zu richten. Die Neuzuteilung von Synagogenplätzen wird in diesem Jahre an vorgemerkte Gemeindemitglieder nach dem 15. September 1929 vorgenommen. Adresse für Zahlungen durch die Post: a) für die Hauptsynagoge S. Grünebaum, Hölderlinstr. 27, (Postscheckkonto 140884) b) sür die Synagoge am Vörneplatz I. Mühlfelder, Ostendstr. 31, (Postscheckkonto 43949) c) für die Westendsynag oge M. Löllbach, Freiherr vorn Steinstr. 30, (Postscheckkonto 68377) Frankfurt am Main, den 31. Mai 1929. Vorstand der Israelitischen Gemeinde (irabmalorcinu n Z kür äen neuen frieänok. Die äurcli Qemein6ede8LnIuiZ vom 3. ^uni/4. ^uli 1929 feztAeset^te (ZrabmalorZnunA kür den neuen <Iemein6ekrie6nok an 6er Tckenneimer I^anäZtraLe Mi'r6 nackstekencl dekanntAeKeden. § 1. Das HiAentum äer Qemeinäe am t^rieänoksArunästück erstreckt sicti aucn auk 6ie deleZten 06er reservierten Qrgbstätten; an einer solcnen Qrabstätte stent dem LerecntiZten Zeäi^Iick ein I^ut^unZsrecnt 211.

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