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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1928-11-01 · 3 (11.1928) · p. Seite 66

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
3 (11.1928)
Date
1928-11-01
Page
Seite 66 (sequence 18)
Language
German
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66 sachverständige Arbeit auf diesem Gebiet selbst in der kleinsten Gemeinde geleistet werden kann. Endlich wurde beschlossen, mit Hilfe des Verbandes jüdischer Lehrervereine in Preußen alsbald eine Liste aller in kleinen und aussterbenden Gemeinden vorhandenen Friedhöfe aufzustellen einschließlich derer, die sich an Orten befinden, wo heute keine Juden mehr wohnen. Es soll dem Verfall dieser heiligen Stätten damit vorgebeugt werden. D i e n st b e f r e i u n g an Feiertagen. Wie der Herr Reichsminister des Innern der Arbeitsgemeinschaft der jüdischen Landesverbände des Deutschen Reiches mitteilt, war für die Reichsbehörden die Anordnung ge.rossen worden, daß Anträgen von Beamten, Angestellten und Arbeitern, sie zur Befriedigung ihrer religiösen Bedürfnisse an den drei höchsten jüdischen Feiertagen (den beiden Tagen des Neujahrsfestes und dem Tag des Versöhnungsfestes) ganz vom Dienst zu befreien, stattzugeben ist, soweit die Dienstverhältnisse es irgend gestatten. V e r w a l t u u g s b l a t t. Nach längerer Unterbrechung erscheint in diesen Tagen eine neue Nummer des Verwaltungsblattes des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden. Sie ist 18 Seiten stark und enthält verschiedene wichtige Veröffentlichungen. Insbesondere ist der Entwurf einer Verfassung des Reichsverbandes der deutschen Juden abgedruckt lind ferner der nunmehr dem Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst- und Volksbildung vorliegende Entwurf eines Gesetzes betr. die jüdische Religionsgemeinschaft in Preußen. Des weiteren wird der Haushaltsplan des Landesverbandes für das Rechnungsjahr 1928/29 veröffentlicht. Von besonderen! Interesse sind auch die Nachweisungen über die Verteilungen der Staatsbeihilfen für den Religionsunterricht und für die Besoldung der Rabbiner usw. Zur Frage der Kirchensteuer für 1928 sind verschiedene Ministerialerlasse ergangen, die gleichfalls im Verwaltungsblatt zu finden sind. Es folgen sodann drei bemerkenswerte Entscheidungen. Die erste enthält einen Beschluß des Kammergerichts, in dem eingehend dargetan wird, daß die hannoverschen Synagogengemeinden Körperschafteil des öffentlichen Rechts sind. Dieses Erkenntnis ist für sämtliche preu- Fds»«,^ -4NF/VC?U,NSf «5N«F v-ZttSlÜFNVFAeK?^ ^llWlM p^ettausenc//sc?» von cien ^4n?ten «nsrksnntes LtAukunci Oesln« /ekttonsnuttei /Lr Hkunck u. Kacken. ^5,7' T'^St.L'T'T'L'/V "X. 55 <>nk. 5snn) Qr. rlscnenneimerstrsLe 5-7-9 lelefon ttsnss ZL69?eins käse, Lutter, Lier keiner kienennoniA ZüLranmbutter cler Nolkerei IN«? (Odernegsen) HusIitSt unerreicnt. ßischen Gemeinden von grundsätzlicher Bedeutung. Zum Schluß werden Antworten abgedruckt, die auf Grund von Ersuchen um Rechtsauskunft erteilt 'sind. Eine beschränkte Anzahl von Nummern dieses Blattes steht kostenlos zur Verfügung. Reichsbund jüdischer Frontsoldaten. Die vom Reichsbund jüdischer Frontsoldaten eingeleitete Aktion zur Ansiedlung von jüdischen Landarbeitern und Gärtnern aus deutschen! Boden nimmt einen guten Fortgang. Vor kurzer Zeit wurde die jüdische Landarbeit G. m. b. H. als gemeinnützige Swdlungsgesellschaft geschaffen, zu ihren Geschäftsführern sind die Herren Rittergutsbesitzer Rudolf S. Masse und Domänen'direktor S. Dyk bestellt worden. Die Wahl des Aufsichtsrates wird demnächst erfolgen. Mit der ersten Siedlung sehr gut geeigneter Ziedlungsanwärter wird in Kürze begonnen und damit die Verwirklichung des großen Siedlungswerkes ihren Anfang nehmen. Zur weiteren "Propagierung der Idee wird ein Reichsbund für jüdische Sisdlung in Deutschland ins Leben gerufen werden, dem alle Kreise des deutscheu Judentums angehören sollen. Die Gründungsversamnilnng des neueu, für den Bestand des deutschen Judentums so wichtigen Bundes, wird im ehemaligen Hervenhans stattfinden. Zu ihr werden sämtliche jüdischen Organisationen sowie die prominenten Führer des deutschen Judentums geladen werden. Die Versammlung ist aus den 24. November, den Vorabend der Hauptversammlung des R. j. F., festgesetzt worden, zu der die Vertreter von 8W Ortsgruppen aus dein ganzen Reiche nach Berlin kommen. Es steh'r bereits fest, daß die Führer des deutschen Judentums das Wort ergreifen werden. Delegiertentagung des Hessischen Landesverbandes im Verband der jüdischen Jugendvereine Deutschlands. Die am 14. Oktober in Wiesbaden stattgefundene Delegiertentagung des Hessischen Landesverbandes war von allen Vereinen dieses Bezirkes außerordentlich stark besucht; sämtliche jüdischen Organisationen Wiesbadens konnten begrüßt werden. Der Verband hatte seinen Geschäftsführer Fritz schwarzschrld entsandt. Im Rahmen des im ganzen Reichsverband behandelten Themas sprach in der Morgcnsitzung Dr. Hans Karger-Berlin über ÄQKk?k?^I>I VÜGKMAMUIUI ciis fsik-»S 25 k^kg. i-isr-,cis^dsits-2üigs^nS öLNVLK gsgsnüdsr 6sf IVIsfktlislls i-isssngssss 3 Veso^ciSs's <zule u. p<"eiswSi"^S Vcicjecippcis'cit'S bsieselien^eimSk' Tsi- 3 ^SX^TTI^ ist ciis fientigs, sis msont ciis 25änns klsncisnci welk unc> bsssitigt k^uncigsrucn; Sprint nickt, ist » ^. r>SI?^r>I?KI nQOnkQN-Sntfisk-t, ciansr sparsamsi- MMWWMW» >V>/5^ ^. ^Z., I^tkl^^^I^

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