Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 6 (1927-1928)
- Issue
- 10 (6.1928)
- Date
- 1928-06-01
- Page
- Seite 321 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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321 Uittwocn 30. Verein jViontekiore 6. V. äu88pracneaben<Z üder ctie Verbsncisxeitscnrift „Oer ^luxendbunli", (Zoetneplst^ 5. 20»/4 vnr. ^uni 8amst»A 2. Mäiscn-Iiberaie ^uxenägemeinscnaft «lli". ^uxenägruppe. (Zemütlicke8 Lei8gmmen8ein. 17 I^nr. I'almu^ I'nora-Verein >vie 26. i^ai. ^tontsL 4. „l!i". ^rdeit8Aemein8ck3kt „/^nti8emiti8mus-. Mecienau 37. II 20^/s Unr. ^iitt>vocn k. Versin IViontekivre IZ. V. Lericnte Uber äie Oele- Zierten-I'SZUNF 6es Verdsnäes, (Zoetneplat? 5, Zsp/^Unr 8am8tsx 9. „M"-^uZenäZruppe. Aktuelle l'sZeskrsAen. 17 I^nr. TÄlmuä l'nors-Verein >vie 26. ^Isi. Sonntag 1v. ^üljZscner l'urnerbunä IZ. V. 1aunu8^vanäerunA. rlsusen-I'ingtertal-LamderA. I'rekkpunkt: 1/28 vnr llauptportal l^auptdarinkot (k^anrpreisermässiZunA). Montag ll. „Iii" >vie 4. ^uni. vien8taA!2. „Iii" tteimabenä über „Aktuelle ^aAsskrsgen", Zjt^unZLÄmmer äer L^nsZoZe KöniZ8teinerstr2Le. ^titt>vocn 13. Verein /Vtvntefiore L. V. Vortrag über „Staat unä Volk« von ^akod ^acods. Qoetkeplat? 5. 20»^ vnr. 8am8tax 16. „IIi"-^ugenlixruppe.?unrunZ äurck 6ie ^It8ts6t. ^/lontsF 18. „Iii" v/te 4. ^uni. Alittvvocn 2V. Verein ^ontekiore V. Pre88v8cnau von Martin A^arx, Qoetneplst- 5. ZOs/^ Unr. 8am8tag 23. „Ili"-8ommerfe8t. 1"almu6 l'nora-Verein >vie 26. Nsi. Sonntag 2<I. „^rbe" unä k. 0. (i. 6e8icntiAunA 6es Irenen ^ü^iscnen k^rieünoks. ^ünrun^: r^rieänoksvervslter Linnemann. Vortrag über „Va8 jüäkcne ke- 8la<tunZ8we8en" von Lmil Münster. Ireiipunkt: 14.50 I_sbr l^at LeiktrsLe. Karten?u ^. 0.50. ^üäiscker l'urnerbund L. V. l'aunus'ivanäerllNA. ttoineim - ^jsckdgcntsl - KöniAstein. Treffpunkt: 1/28 Unr Usuptportal risuptdannnok (k^srirprei8errnsssiZunZ.) Montag 25. Le8eNscnatt kür jüäi8cne VolksbiläunA. Vortrag üder „Denkstein oller prunkgrab" von HeZierunASbsumeister?rit^ I>Iatn3n» Oroker Lsal cier?rsnkkurt-l.oZe. 20 vnr. ' ^ittwvcn 27. Verein ^ontekiore IZ. V.!Nu8ikaii8cn-6eklamstori8cner äbenä. Ooetneplst? 5. 20^/4 Unr. Vonner8t. 28. 0rt8gruppe«ie8^üä. Frauenbundes. ^rdeit88itz:unx I^anZestr. 30, 10^ vnr. Sücherschau Hebräisches Theater. Habima. Hebräisches Theater. Verlag Heinrich Keller (Dr. Victor Fleischer), Berlin-Wilmersdorf, 1928. Karton. Mk. 3.20, geb. Mk. 4.80. - Ein ausgezeichneter, begeisterungsvoll geschriebener Begleittext des Theaterkritikers Bernhard Diebold und 32 vorzügliche Aufnahmen der Hauptdarsteller der Habima, zumeist aus dem photographischen Atelier der Geschwister Nim und Carry Heß in Franks urt a. M., lassen die Gestaltenwelt dieser vorbildlichen Bühne erneut an unseren Augen und unserer Seele vorüberziehen. Diebold gibt in kurzer plastischer Schilderung nochmals den Inhalt der Werke „Dybuk", „Golem", „Der ewige Jude" wieder und weist in packenden Worten aus den Unterschied dieser Künstlergemeinschaft von der des üblichen Theaters hin. Der Stil ist nicht nur Theaterstil, sondern Stil einer Gemeinschaft; hinter dieser Bühnenkunst lebt eine die Gesamtheit bewegende und anspannende Weltanschauung; ihre Religion. Die Künstler der „Habima" schaffen aus ihrer Kultur heraus in die Kunst hinein. Wir armen Europäer versuchten den umgekehrten Weg, aus Kunst Kultur und Religion zu machen. Die Künstler dieser Bühne bekennen nicht „Dichter", fondern durch den Mund ihrer an sich mittelmäßigen Dramatiker den Sinn ihres Lebens. Und nun erstehen die einzelnen Gestalten des Boten (S. Prudkin), der Lea (Hanna Rowina), des Golem (A. Meßkin), Jaakobs (L. Warschawer) und all der anderen Darsteller in ihrem typischen Wesen erneut vor uns. Die tragische Erscheinung des armen Plumpen Golem, des Werkzeugs von Menschenhand, aus Erde geschaffen, ohne Geist und Seele, und deshalb nur flüchtigem Dasein bestimmt; die Gestalt seines Gegenpartners, des Rabbi, der nur aus Geist besteht. Hanna Rowina als „Lea" wie einem gläsernen Sarge entstiegen, im Weißen Seidenkleid, mit toten, Wachsgesicht, jede Mimik vom Schmerz der Seele gleichsam nach innen gezogen — so steht, fo liegt, so tanzt sie, so windet sie sich in Krämpfen wie im körperlichen Ringen mit dem Dämon wie aus wahnsinniger Flucht aus dem Bannkreis der Ueibergewalt. Eine kurze Schilderung, der Geschichte der Habima-Bühne schließt den Begleittext. Ohne zur Bühnensprache oder dem Endziel dieser Künstlergemeinschaft Stellung zu nehmen, fühlen wir uns verpflichtet, diese einzigartige künstlerische und damit zugleich menschliche Gestaltungskraft der Habima in ihrer hervorragenden Bedeutung zu würdigen. Das schöne Buch sei allen, die die Aufführungen im Theater bewundert und erlebt haben, zur Anschaffung empfohlen. Dr. H. Hoffmann. Baruch Hagani, 1^'erna.Qeivs.t.ioncivsznikL. I.tzs sÄitions RieÄsr, Paris 1927. Der bekannte Pariser Verlag setzt feine verdienstvollen Veröffentlichungen über jüdische Gegenstände mit dieser weitgespannten Darstellung der Judenemanzipation n l^«/e/H^'6e55//F^ ^e»//fi7/7<7/^/^/vo/Z//7A <7/7/'t//e'/7.' I 'c4k0l.U54ZS3?/ZS c/^^/ö'^/^^ V5k(5eN5IK.!>lS 6 L. C. Schlund jvWIZl.llZK. (ZkZQK. 1796 VI,ISII)IZI>1S7käSS!Z 28 Lcke Ke> tk s r i nenpkonte preiswerte echte Oesckenke Umarbeitungen eilten Zcnmuckes kepsrsturen in (Zolä u. Lüben Unser neues Wv6e» ist sekensHvert! iconkurrsn»!»» in QusIitSt un«I?s?m»«I»SnI>eSt. D>irgen«Isi g?SK«re /^u««ksk> sIs d«> e. «a«»c? Hm KselksnlBvinHvr Z