Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 6 (1927-1928)
- Issue
- 10 (6.1928)
- Date
- 1928-06-01
- Page
- Seite 307 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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nünftige^Mensck)^ wurde^sich einen Deu^darum/kümmern, ob er Gemeinschaft ist wirklich und groß, die Rass/ist locker, wahrscheins^og^r^^ ^un^^^ ob englische liberale Juden gewisse^Schwierigkeiten bietet, denn unser gewöhnliches, nationales englisches Leben nimmt den größten Teil unseres ^ben^ in Anspruch ^unsere Um ^ü^ l^i^ Und gerade an diesem Punkts wo ich etwas Rhenes Anzubieten alten Gemeinplätzen. Aber die Wahrheit oder die^ Schwierigkeit liegt eben darin, daß bei dem über ^alle^ stehenden Erfordernis kenne als die^ alten. Der e rst e Weg muß in den Weisen und verbun^n "sind,^ h^ dazu, die^Jüdischkeit zu bilden. Jedes Wertes ist^ein^Teil de^ Jüdsick)k5t^Tat^ al^ ^dr^tt^ zugleich eine Frage der Beharrlichkeit und Festigkeit. die drei Wege werden den Glauben stärken. Es ist ein Kreis, nicht ein fehlerhafter, sondern ein guter Kreis. So möchte ich zum Schluß sagen: Laßt uns unser Leben vereinheitlichen, laßt unseren Glauben auf unser^ Tun ausstrahlen ben stärken und Härten. Wir haben von der Jüdischkeit zuerst gewisse Begeisterung in sich schließt^oder^ 'Ist nun viel zu fordert scheint? Ist er nicht ein anderes Wort für Liebe? Liebe treibt, drängt, zwingt: Liebe läßt uns Dinge tun, und wenn wir sie um der Liebe willen tun, dann lieben wir um so^ mehr, ^^also Jüdischkeit vielleicht nur jene Eigenschaft verlangt wird? „So liebe denn Ihn, deinen Gott, mit all deiner Macht!" Auf dem Grund eines starken Glaubens an Ihn, auf dem Grund eines Glaubens an den Wert und die Wahrheit der jüdischen Religion, auf dem Grund eines Glaubens an die Lebendigkeit der jüdischen Mission und ihre Kraft, jetzt und in Zukunft eiue Lanze für Religion und Gott zu brechen — meint nicht auf solcher Grundlage Jüdischkeit eine tätige Liebe Gottes, einen tätigen Wunsch, für Ihn zu zeugen und Ihm zu dienen, durch jüdische Verbundenheit und Gemeinschaftsgeist? Die neue Jüdischkeit und die alte Liebe kommen so im letzten Ende auf Jüdische Büchersammlungen der Neuzeit. Von R. Segel. Bevor wir zu der Schilderung der größten jüdischen Büchermittlere Erwähnung finden, die aber an sich bedeutend genug sind. In Italien besitzen die Mareiana in Venedig, die m b r o - sianain Mailand, die Nanian a in Padua, die Mediceo -- Laurentiana in Florenz sehr schätzbare alte hebräische Hand^ schriften und Drucke. Rom, welches einst hebräische Bücher auf