Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 6 (1927-1928)
- Issue
- 9 (5.1928)
- Date
- 1928-05-01
- Page
- Seite 276 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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276 Fall gewesen ist. Dort sind aus früheren Jahrhunderten Sitten Laufe der Zeit als etwas typisch Jüdisches bezeichnet ^wurden. Es sei in diesem Zusammenhang nur an den Kaftan erinnert, der ^in Rußland bis ins 17. Jahrhundert allgemein getragen lich abgeschafft werden konnte. Jedenfalls haben die Juden nach In der Kulturgeschichte der Juden kann immer wieder^ die Bereit der Umgebung anzupassen, was am ehesten durch Annahme durch eine natürliche Veranlagung zur Bewahrung des ^Altherei'ne Beeinflussung aus nichtjüdischen Kreisen nicht zu verhindern. schieht dies^ häufig in wissenschaftlichen preisen, welche dabei nicht eine geeignete Veränderung erfahren zu haben. Also solche Verbote sind in der Mehrheit der Fälle viel besser geeignet, Licht auf die Bräuche der Nachbarvölker in der jeweiligen Entstehungszeit zu werfen, als ein Führer durch die jüdischen Sitten zu sein.^ Wo aber nicht rechtzeitig Verbote erlassen worden mit den soziale!!, die sich im Anschluß an die ursprüngliche Anschauung^ anderer Volkskreise, die bei den Toten noch irdische Vielfach ist in/ Laufe der Jahrhunderte anstelle wirklicher Gabenersatz für die Toten, sondern es werden Vorstellungen vom Jenseits, vom Himmel usw. gedanklich damit vereinigt, und dem- Es würde den Rahmen einer allgemeinen Betrachtung überschreiten, noch mehr Einzelheiten anzuführen. Die vorstehenden Ausführungen sollten nur dazu dienen, die Aufgaben der jüdischen anzudeuten, die von ihr gegeben werden. Sabbats Punkt eines sozialen Rhythmus -auffassen will, ob ^er sie historisch