Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 6 (1927-1928)
- Issue
- 8 (4.1928)
- Date
- 1928-04-01
- Page
- Seite 252 (sequence 16)
- Language
- German
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252 fürs Leben vorzubereiten. Und unsere Kleinen sitzen in einer Volksschule, in der nach den neuzeitlichen Grundsätzen der Pädagogik Unterricht in allen Bolksschulfächern erteilt wird. Schulgartenbau und Handfertigkeit, Gesang, Turnen, Sport und Spi-el, Schwimmen und Wanderungen füllen die Nachmittage aus und stählen die jungen Körper. So kann Ahlem nicht nur Anfangsstadium, nicht nur Etappe sein und bleiben. Es muß zum -Zentralpunkt aller Bestrebungen dieser Art werden, die dazu berufen sind, durch Ertüchtigung der Jugend und durch zweckentsprechende Berufs- Umschichtung zur Erhaltung des Judentums beizutragen. Um diese Aufgaben voll und ganz zu erfüllen, sind Mittel notwendig, die die Erhaltung und den Ausbau Ahlems sichern. Es ist aber unmöglich, die Anstalt zu erhalten und sie zweckentsprechend auszubauen, lediglich aus den Kostenbeiträgen der Schüler und den Erträgnissen der Gärtnerei. Ein soziales Institut wie Ahlem kann nicht nach den Grundsätzen geschäftlicheren^ ist es ^daher, tue finan/iellen Vorai?ssetZunge,5 für Ahlem sicherzustellen. Ein großer Kreis von Förderern muß die Bürgschaft dafür übernel)men, daß die Mittel aufgebracht werden Kreis der Aufgaben, ^ie unserer wagten, zu erfüllen. Möge die deutsche Judenheit erkennen, daß es sich bei der Förderung Ahlems um eine ^Kulturau^abe ^handelt, deren Erfüllung^ ihr^Herzensver^ge^iche^ Rabbmer^Dr^Ho^ovitz, Ju^tizrat ^^tke Rechtsanwalt Dr^Baerwal!, ^Direktor Karl Herzberg^ Dr. ^ugen Oppenheimer. Joseph Wisloch, Dr. Felix Kauffmann, Otto Bonwit hat die Anstalt treue Hilfe gefunden. Anstatten und Vereine Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden. (Amtlich.) Am ^2^. ^eb^uar^1928 fand^ ein^^^Sitzun^ des^ große^ f?r di? ^rr^n Mlly^W^lsf-Fr Frankfur^ h^h Abgeordnete d^s Verbands- Zur Frage der Benennung eines S a ch v e rst ä n d i g e n für das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung an Stelle des verstorbenen Herrn Justizrat Lilienthal wurde endgültig Die Verhandlungen mit dem Preußischen Landesverband gesetzestreuer Synagogen-Gemeinden, Sitz Halberstadt, zwecks Herbeiführung eines gemeinsamen Entwurfes für ein neues Juden- Den Hauptpunkt der Beratung bildete der Haushalts-- plan für 1928/29, der von einem kleinen Ausschuß des Rates unter ^Vorsitz des ^rrn Direktors^ Kareski^ entworfen worden wiesen/in welchem Mißverhältnis die Zuschüsse der außerpreutzischen Landesverbände für die Rabbiner-Seminare zu der Bedeutung dieser Anstalten stehen. Es werden demnächst Schritte unternommen werden, um diesen Zustand zu ändern. Als weiterer wichtiger Punkt der Tagesordnung wurde die ^rage der Ausbttdung^und^Anstellung ü d i s^ch e n^e h r e r, ^ahre^ ermo^ der ^außer^or^ am^1l!"l92^gewM 30. 11.^ d^. Js. ab- Monaten des Jahres 1929 stattfinden müssen. in bezug auf die k^ommen^e Aenderung d^es Gesetzes von 1347 recht bemerkenswert. B^ruf a^^^^ ^P^ Akad^ ^! ^r- WM cskü csdsrel. csM XQI5k«,?«»55e s« «^»«5^ i»47 2 x»p«»sn?»n-d»r XLII« wei n 2 (Ink. ^snn)?e!ne Iiä56, Luttsr, Lwr Unclv'L LüLrakmdutter «setzksctlillgkl! >värme destSnäiZ. Lei 5toktnecn8el- Isidiglestt Iscnias. Oicnt, Kk«««na,tt3ut- »Memieliiier l.Mlr.Aiil. Ss!lk8tkIIs vllterlliillsll 1^1. Mx. 71430 tMlliilt dekeltvllllg Sllledtlglillli erbkkll?es»6ick»ungen UIGV^KI k«I5ie« Sps-isIitÄt in öudikopff^lZi-^I, ^VIQUk?^, ^X^IOUk?^ ^. OSI^KiV!^!^