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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1928-03-01 · 7 (3.1928) · p. Seite 219

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
6 (1927-1928)
Issue
7 (3.1928)
Date
1928-03-01
Page
Seite 219 (sequence 15)
Language
German
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219 stellen und Organisationen die Bitte, das Zustandekommen des bedeutsamen Werkes durch regste Beteiligung am Absätz der- Lose weitgehend fördern zu wollen. Die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden wird in der Verwaltung des aus dem Ergebnis der Lotterie zu schaffenden Tuberkuloseheims vertreten sein. Wegen Uebersendung von Losen und Auskünften wende man sich unmittelbar an den obengenannten Verein in Frankfurt a. M., Langestratze 30. Pressa. Im kommenden Sommer, vom Mai bis Oktober 1928, findet in Köln eine internationale Presse-Ausstellung statt („Pressa"), die die ganze Entwicklung und gegenwärtige Gestaltung der gesamten Weltpresse, dieser größten Großmacht und stärksten Triebkraft unserer Zeit, zur Anschauung bringen soll. Alle Kulturnationen haben ihre Teilnahme zugesagt, und die großen Gemeinschaften verschiedener Art, Religionen, politische Parteien, soziale Organisationen usw., werden ihren Zusammenhang mit der Presse vorführen. Unter diesen Gemeinschaften darf das Judentum nicht fehlen; und so hat sich denn in Köln, am Schauplatz der Ausstellung, eine Vereinigung gebildet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, innerhalb des Rahmens der Pressa eine Sonder-Ausstellung der spezifisch jüdischen Presse, d. h. der Presse, die vom jüdischen Standpunkt aus jüdische Interessen vertritt, zu veranstalten. Von dem Reichtum und der Vielfältigkeit "der gegenwärtigen jüdischen Presse machen sich viele Juden nur eine schwache Vorstellung, haben Außenstehende gar keine Anschauung. Und doch präsentiert sich die gegenwärtige jüdische Presse der gesamten Welt in 43 Ländern und ZZ Sprachen. ' Diese jüdische Presse soll nun in einem besonderen Pavillon in ihrer historischen Entwicklung, in ihrer literarischen und soziologischen Gestaltung gezeigt werden. Sie soll wirklich als das erscheinen, was sie ist: als das Spiegelbild jüdischer Kultur und jüdischen Lebens der Vergangenheit und Gegenwart. So soll sie den Besuchern, die aus der ganzen Welt erwartet werden, sich zeigen. Damit sie aber die Form gewinnt, die der jüdischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft würdig ist, bedarf das Unternehmen der Unterstützung aller Juden, gleichviel welchen Ländern und welchen Richtungen sie angehören. Jeder Jude, der etwas auf sein Judentum hält, wird aufgefordert, diese bedeutsame Veranstaltung, die bis jetzt noch nicht ihresgleichen in der Geschichte des Judentums hatte, mit Rat und Tat zu unterstützen. Näheres durch den Verein: Jüdische Sonderschau der Pressa 1928, Köln, „Jsop" E. V., Köln a. Rh., Roonstraße 50. Jugendpflege. Auf der 9. Verbandstagung des Reichsverbandes der jüdischen L e h r e r v e r e i n e im Deutschen Reiche vom 26. bis 28. Dezember 1927 in München wurde ein .Sozialcr Ausschuß, der den Charakter einer Arbeitsgemeinschaft tragen soll, mit dem Heilpädagogen Georg Sawadr, als 1. Vorsitzenden, begründet. Dieser Ausschutz will das Interesse des jüdischen Lehrers an der Jugendwohlfahrtspflege wecken, fördern mid wacherhalten, und ihm Rat und Hilfe in allen Fragen der Jugendwohlfahrtspflege erteilen. Er will dahin streben, daß die jüdische Schule und mit ihr die jüdische Lehrerschaft stärker mitwirken bei der pädagogischen Ausgestaltung der gesamten Jugendwoülfahrtsarbeit. Zur Mitarbeit ist jeder jüdische Lehrer willkommen. Zuschriften sind zu richten an Georg Sawadh, 1. Vorsitzender des Sozialen Ausschusses des Reichsverbandes der jüdischen Lehrervereine im Deutschen Reiche, Geschäftsstelle: Berlin N. 24, Oranienburger Straße 69, II. Bund Jüdischer Pfadfinder. Die in der Januar-Nummer enthaltene Mitteilung des Kadimah, der Bund Jüdischer Pfadfinder habe sich mit ihm vereinigt, bezieht sich nur auf Verlin. Die Frankfurter Jüdischen Pfadfinder werden selbständig bleiben. Rabbinische Lehranstalt „Jeschiwa". Das Sommer-Semester beginnt am 22. April 1928. Der Unterricht wird in drei Abteilungen (Unter-, Mittel- und Oberstufe) erteilt und erstreckt sich auf Bibel, hebr. Grammatik, Talmud mit Kommentatoren und Schulchan-Aruch. Den Schülern ist außerdem Gelegenheit geboten, sich auch in Profanen Fächern unter fachgemäßer Leitung fortzubilden. Für den Lehrgang in der Unterstufe werden schulentlassene Knaben und Jünglinge aufgenommen, die schon einige Kenntnisse in Bibel und Talmud besitzen. Anmeldungen für alle drei Abteilungen sind zu richten an den Leiter der Anstalt, Herrn Rabbiner Dr. Jakob Hoffmann, Frankfurt a. M., Börneplatz 16, welcher zu jeder näheren Auskunft gern bereit ist. Synagogen-Konzert. Am 22. März 1928, abends 8 Uhr, findet in der Synagoge an der Königsteinerstraße ein Synagogen-Konzert unter Mit^ Wirkung namhafter Künstler statt. Der Reinertrag soll 5er hiesigen jüdischen Wohlfahrtspflege zufließen. Ihre Mitwirkung haben zugesagt: Prof. Landmann-Mannheim (Orgel), Ad. Rebner (Violine), Ruth Arndt (Alt), Herr Magido (Tenor), Herr Naumow - Fleischmann (Bariton). Das Konzert, welches unter Leitung des Herrn Studienrat Frank Rothschild steht, verspricht eine Darbietung von besonderer künstlerischer Höhe zu werden. Karten zu 2, 3, 4, 5 und 6 M. sind ab 1. 3. 1923 Sei Lina Schott, Olga v. Hagen, Firnberg, Wronker und dem Pförtner des Gemeindehauses, Fahrgasse 146, erhältlich. Synagogenkonzert ln Wiesbaden. Der Synagogen-Gesangverein Wiesbaden veranstaltet am Sonntag 11. März abends 6.30 Uhr in der Synagoge Michelsberg ein Konzert. Das umfangreiche Programm verzeichnet den 91. Psalm von Meyerbeer - seit der Uraufführung zum ersten Male wiedergegeben - und eine Reihe von Werken z.T. Uraufführungen von Sulzer, Jadassohn. Lewandowski, Kirschner. In Herrn Oberkantor I. Alter-Hannover hat der Verein einen vorzüglichen Solisten gewonnen. Karten zu 2.—, 3.— oder 4. - Mark Jüdische Haushaltungsschule. Am 6. Februar wurde in der Jüdischen Haushaltungsschule der von Architekt Nathan entworfene neue Saal mit einer wohlgelungenen Feier eingeweiht. Nach einer religiösen Einleitung durch Herrn Rabb. Donath gab die um die Entwicklung der Anstalt hochverdiente Frau Emma Mainz eine Rückschau auf das bisherige Werk, Herr Architekt Nathan hielt einen Vortrag über das neue Bauen, und den poetischen Abschluß der Feier bildete ein von Frau Ida Wolf-Schott verfaßtes Versspiel. Den künstlerischen Rahmen hatte Kunstmaler Fritz Schames geschossen. An der Feier hatten u. a. Vertreter der Städtischen Schulbchörde und der Israelitischen Gemeinde teilgenommen. <?65<Aä/?5ttS6/na/k/tt6 Mj^VWWWW tt/ZLk ^/»/e/k/tt//^ / Dem geeinten Publikum l^ranlilurts u. meiner werten ^acnbarscnalt zur gell. Kenntnis, da6 ick ab beute, die seit ca. 50 tarnen bestellende -ILN MM-. M-!!. kWMKMklMM "ILN tt. Kiwitt, 0^83-87^881? 18 übernommen bsbe und bitte das seitner entgegengebrachte Vertrauen aucll suk micn übertrafen zu wollen. Ls wird mein eitrigstes lZestreben sein 8ie durcli prompte I^ieierurig erstklassiger kleiscn und ^Vurstwsren jederzeit zutrieden?u stellen und bitten um geneigten Tusprucn. l^ocliscntungsvoll kvnnoWv!f,Kall88-8ti-.1g LsmstSL» und?eiert2g8 streng Lescnlvssen. kaukt man billig Zigarreneinkauf ist Verttauenssache! Ich empfehle Ihnen, sich davon zu überzeugen, daß Ihr Vertrauen nicht getäuscht wird. Aigarrenhaus „Zentral" Arnold Klems' Gr. Gallusstr.3 Fernspr. Taunus 293S /^lcn bade micn in Frankfurt s. A!. als Keckt8anvva!t niedergelassen und übe die Praxis aus gemeinsam mit den bei dem ^mts- und l.andgericnt Frankfurt a. IVl. zugelassenen KecktsanwaAen WsrW.?MI MlüerpMII Unser üüro befindet sicli Kaiserstr. 231 lelewn ttansa 804 Po5tscneck 18360 öankkonto: Deutzens Lank ^. k. p. »soset Xlibansk)^ ^ecnt8anvvalta. Oberlandesgei-icni?km^/ Gemeindemitglieder beriiSflchtiat unsere Inserenten

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