Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 12 (8.1927)
- Date
- 1927-08-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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16 sowie auch aktuellen Tagesfragcn gewidmet sind. Arbeitsgemeinschaften unÄ Kurse über jüdische Geschichte, Musik in Theorie und Praxis, eine künstlerische Arbeitsgemeinschaft und freie Referate sind vorgesehen. Der weitere Ausbau unserer Bibliothek soll die .geistige Arbeit unserer Mitglieder unterstützen ulnd fördern. Die Veranstaltung musikalilch-»deklamatorischer Abende ist unser Mitwirkung unseres eigenen Orchesters >in Aussicht genommen. Unsere junge Wander-, Turn- und Sportgruppe soll weiter ausgeibaut werden, um das lange Zeit in junMÜdischen Kreisen vernachlässigte Gebiet der Körperkultur zu fördern. Im Rahmen dieses Arbeitsprogramms liegt es, ein möglichst enges freundschaftliches Verhältnis zu den bestehenden Jugendbimden herbeizuführen, >a,us der anderen Seite jedoch einer weiteren Zersplitterung der jüdischen Jugend, insbesondere durch Gründung neuer Jugendbünde, entgegenzutreten. Durch Vertrautmachen unserer Mitglieder mit den Aufgaben der Gemeindeverwaltung einerseits, durch die Anteilnahme von Mitgliedern der Gemeindevertretung an unseren Arbeiten andererseits wollenwir die Verbindung unseres Vereins mit dem Gemeindelebeen weiterhin zu stärken versuchen. Der Verein Montefiore hat schließlich die Initiative ergriffen, um den neu begründeten Hessischen Landesverband Jüdischer Jugendvsreine erstarken zu lassen, und hat die Vorbereitungen für ein Landesverbandstreffen in Niedernhausen sowie für ein großes mit leichtathlettschen Wettkämpfen verknüpftes Treffen der süddeutschen Landesverbände in Eberbach (Odenwald) — vgl. das Ausschreiben in dieser Nummer — übernomnien. _ Lriod. Her-kelcl. Ausschreibung zu den am Sonntag, den 14. August 1927, stattfindenden, für alle Mitglieder des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands offenen leichtathletischen Wettkämpfen der Süddeutschen Landesverbände (im Verband der Jüdischen Jugendvereine Deutchlands) in Eberbach (Odenwald). Wertkämpfe: 1. Junioren (Jahrgang 1909 und jünger): 100-Meter-Lauf, Weitsprung aus Stand, Hochsprung. 4 mal 100-Meter-staffel, 1500-Meter-Lauf, 200-Meter-Lauf. 2. Senioren: Dreikamps, 100-Meter-Lauf, 400-Meter-Lauf, Olympische Staffel, 800-Meter-Laus, Weitsprung, Hochsprung, 1500 Meter, 3000-Meter-Lauf. Damen 3. Junioren (Jahrgang 1911 und jünger): 75- Meter-Lauf, Hochsprung, Weitsprung aus Stand, Balliveitwurf. 4. Jahrgang 1910 und älter: Hochsprung. 100-Meter- Lauf, Weitsprung, 4 mal 100-Meter-Srasfel. Außerdem Völkerballwettspiel für Damen und Herren. Gymnastik für alle. Bestimmungen. 1. Die Wettkümpfe finden nach den Regeln der DSV. statt. 2. Die Vorkämpfe beginnen vormittags lOi/^UHr, die Entscheidungskämpfe vormittags 11^/2 Uhr. Je nach Beteiligung können in allen Kämpfen Vorkämpfe angesetzt werden. 3. Startberechtigt sind sämtliche Mitglieder des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Teutschlands. 4. Die Meldegcbühren betragen pro Konkurrenz für Jugendliche unter 18 Jahren 0,25 Mark, für alle übrigen 0,50 Mark: Staffel 1.50 Mark. 5. Die Meldungen sind bis spätestens Sonntag, den 7. August 1927, an Erich Herzfeld, Frankfurt a. M. West, Juliusstraße 8, parterre, zu richten. Nach- und Ummeldungen sind nicht gestattet. Meldungen ohne Meldegebühren sind ungültig. 6. Diejenigen Teilnehmer, die nach zweimaligem Aufruf am Start nicht erscheinen, scheiden für die betrffende Konkurrenz aus. 7. Die Sieger erhalten Diplome oder Plaketten, je nach Beteiligung. 8. Am 14. August 1927 uiird zum ersten Male der Wanderpreis der Süddeutschen Landesverbände ausgetragen, der demjenigen Verein endgültig zugesprochen wird, der auf drei nacheinander folgenden Wettkämpfen der Süddeutschen Landesverbände die größte Punktzahl erhält. Verein ^ontekiorc. Zentrale für jüdische Wohlfahrtspflege. Die Zentrale für jüdische Wohlfahrtspflege bittet dringend um Ueberlassung einer T e l e P h 0 n z e l l e. Es ist Wohl anzunehmen, daß in manchen Betrieben eine derartige Zelle unbenutzt steht. Da die Zentrale sie in ihren Büros dringend nötig hat, aber bei den beschränkten Mitteln, über die die Wohlfahrtspflege verfügt, die große Ausgabe der Anschaffung möglichst vermeiden muß, läßt sie hiermit bei den Geschäfrsleuten die Bitte ergehen um kostenlose eventl. leihweise Ueberlassung oder um billige Abgabe einer gebrauchten Zelle. Soziale Krankenhausfürsorge. Die Kommission für soziale Krankenhausfürsorge der Weiblichen Fürsorge bittet dringend um Zuwendung von Büchern und Zeitschriften (geb. Jahrgänge) für ihre Krankenhaus-Bibliothek. Zusendung oder Anruf an: Weibliche Fürsorge, Langestraße 30, Telephon Hansa 3725. _ Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Juden E. V. Frankfurt am Main. Wir suchen Stellungen sür gelernie Porteseuiller, Kartonagenarbeiter, Elektrotechniker und Bäcker. Kaufmännische Angestellte sür Büro und Lager sind ständig bei uns gemeldet. Für einen gemütskranken jungen Mann suchen wir leichte Beschäftigung als Heilmittel; auf Bezahlung wird eventuell verzichtet. Meldungen wolle man bitte an den Verein Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Juden E. V., Fernruf Hansa 3728, richten. VSL »» Lsk« Zekvsixvrksuscksn «« W Das?Ä5NcklSS krsnkkurts ^KUNUSÄNlÄZS UGßW^SWR S!^^SlD^I>>IK!V»>XI_^!^ 5. eeKKWLIl^N l_KW8IK. 165 I-!/^S/^ 7S1 » V0r?1^Il_»-^k-1'^k? l./5STk?V^r?K^!_If- KSMIMIWIIMIMS prvk. 0r. <>. Zsvgsr 5sn.-ksß SMingsr 0r. R.SKMSNNW»»»» ZMÜSW^M^IZVIiÄ «snetsckukv crsvsttvn «erren-Vfäsck« WGMMZSWIiÄ Mlvvlsicüdlsr ksisevscksn SsdV»sz?t>k«I - '» I I!. Z I vs«ieinSnßeI, S««>««kS»«>»e, 0s«>el»lsi«le?, Ss«je»ckuk«, porms ^rtik«! Sa«»I»SL«r. 7, vsrgvrstr. «sssngsss« 2