Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 10 (6.1927)
- Date
- 1927-06-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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21 stantiv, nur in Verbindung mit einem nachfolgenden Verbum kann es „Warum denn?" oder „Wieso denn?" bedeuten, (vgl. Gen. 27.20, I Reg. 21,ö, Jud. 18,24). Daß eine Woche aus sieben Tagen besteht, wird sich kaum bestreiten lassen, wenn es aber auf S. 57 heißt, daß Q^' ein sind, so ist dies mindestens mißverständlich. Abgesehen von diesen und noch einigen geringfügigen Fehlern, die, wie wir hoffen, die Verfasser in den nächsten Auflagen verbessern werden, ist das Büchlein wohl imstande, dem Schüler die Anfangskenntnisse im Hebräischen zu vermitteln und ist für diejenigen, die die hebräische Sprache nur als Mittel zum Zweck betrachten, insbesondere also für den Unterricht in den deutschen Lehranstalten, eine recht geeignete Methode zur Einführung in die Bibel und das Gebetbuch, vr. M. Silberg. Carl Cohen, Kurzgefaßte hebräische Grammatik. Frankfurt a. M. 1927 Verl. M. A. Wahrmann. In diesem Buch wird versucht, in kurzer leicht verständlicher Form (38 Seiten Text, 18 Seiten Tabellen) alles das zusammenzufassen, was als Vorbereitung zum Studium der hebräischen Sprache und Literatur notwendig ist. Die Grammatik schlägt insofern einen neuen Weg ein, als sie in kurzen präzisen Regeln alle Besonderheiten der hebräischen Sprache „mundgerecht" machen und damit die Möglichkeit geben will, in ganz kurzer Zeit intensiven Lernens mit Hilfe eines Wörterbuchs in jeden hebräischen Text einzudringen. Aus diesem Grunde ist sie sowohl für den Unterricht als auch für das Studium des Einzelnen bestimmt und wird nach Ansicht vieler Gutachter in beiden Fällen wertvolle Dienste leisten. Der Verfasser bemüht sich, alle Eigenarten dieser semitischen Sprache durch einige Grundregeln („Axiome") zu erklären, bricht grundsätzlich mit der Methode, die jeden Einzelfall (z. B. „der Artikel heißt? vor . . .") als Spezialfall deutet und versucht stattdessen prinzipielle Erklärungen, die alle Einzelheiten der Regel, z. B. Ersatzdehnung, überblicken lassen. (Selbstanzeige des Verfassers) Keren Hajesso d, Tatsachen und Bilder aus dem neuen jüdischen Leben in Palästina. 23 S. Jerusalem 1927. Ein kurz gefaßter, mit instruktiven Ziffern versehener Bericht über die Methoden der Aufbauarbeit das Keren hajessod und über die Verwendung der von ihm gesammelten Beträge. m. Hazofeh H alw r i (Der jüdische Scout) Der Bund jüdischer Pfadfinder gibt eine kleine Zeitschrift heraus, von der uns das erste Doppelheft des zweiten Jahrgangs (1927) vorliegt. Das Heft enthält— von den Leistungen nors concours von Freund und Emil Cohn abgesehen — einige recht lebendige und jugendliche Beiträge, von denen wir die Skizze „Lattenzaun" hervorheben möchten. Einige gute Photographien und Linolschnitte von bemerkenswertem Geschick liefern erfreulichen Schmuck. Nebenbei: Wörter wie „Mischmarim" und „Jamboree" setzen Sprachkenntnisse voraus, über die nicht jeder Leser verfügen wird. m. Der Jüdische Pfadfinder. Herausaegeben von der Bundesleitung des „Kadimah" Ring Jüd. Wander- und Pfadfinderbünde, Berlin. Die neuesten Hefte dieser mit Photographien und anderen Bildern geschmückten Augendzeitschrift vermitteln ein interessantes Bild von den vielfältigen Interessen ihres Kreises. Die Beiträge der jugendlichen Mitarbeiter befassen sich gleichermaßen mit der Astronomie des Maimonides und der Lehre vom Trugschluß, wie m:t den besten Rezepten für Lagerleben und Wanderung, sowie mit Fahrtberichten aus dem An- und Ausland. Diese und die anderen Jugendzeitschriften seien vor allem auch der Aufmerksamkeit unserer Lehrerschaft empfohlen. ra. Goldene Hochzeit. Am 17. Juni begehen die Eheleute Jacob Stern und Frau, Recha geb. Heß, Gaußstr.38, das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Veränderungen im Personenstand vom ilS. April 5927 bis 55. Mai 5927 Barmizwa-Feiern. Hauptsynagoge: Moritz Eis, Nonnengasse 2 —Walter Marx, Günthersburg-Allee 82. Synagoge am Börneplatz: Julius Gemünd er, Zeil 6 — Fritz Bodenheimer, Schellingstr. 7 — Adolf Kreuz, Bergerstr. 80 — Raphael Morgenstern, Dominikanergasse 5 — Heinz Stern, Herderstr. LS. Synagoge an der König st einer st raße: Walter Würzburger, Friedberger Landstr. 9 — Max Bamberger, Wiesenau 58 — Herbert Oberländer, Parkstr. 12 — Walter Seligmann, Beethovenstr. 59 — Ernst Abelmann, Hamannstraße 10. Synagoge Unterlindau: Kurt Rosenberg, Unterlindau 45 — Heinz Monatt, Friedrichstr. 34. Trauungen. Leo Horo >vitz, Langestr. 20, mit Rahel Gottli e b, Leo Guggenheim, Töngesgasse 27, mit Hedwig heimer, Bielefeld — Dr. Erwin Salier, Herm?ulda — o d e n ermannstr. 50, mit Gevdä Kaiser, Hermannstr. 31 — Eugen Grünebau m, Taunusstr. 40, mit Lore Spanier, Berlin — Dr. Kurt Ster n, Hanau a. M., mit Gerda Siegel, Lindenstr. 39 — Bernhard Deutsch, Antwerpen, mit Helene Hoffmann, Börneplatz 16. GterSefälle. Emma Stern geb. Isaak, Nastätten — Bertha Schön feld geb. Straus, Hermannstr. 45 — Julie Heimann geb. Reich, Leerbachstr. 53 — Zacharias Lorch, Feldbergstr. 25 — Justizrat Hermann Katz, Gießen — Fritz Stern, Mannheim — Emil Hecht, Neuhausstr. 23 — Rosa Hos mann geb. Dormitzer, Friedberger Landstr. 7 — Hannchen Mayer, Oederweg 65 — Jonas Lachs, Eppsteinerstr. 5 — Dora Israel geb. Joske, Eppsteinerstr. 53 — Julius Jgersheimer, Pirmasens — Jsac Jgersheimer, Schumannstr. 67 — Josef Herbert Mai er, Schleidenstr. 23 — Mina Pappenheimer geb. Kahn, Cronbergerstr. 5— Jakob Strauß, Habsburger Allee 19 — Alter Fried berg, Hanauer Landstr. 38 — Julius Ballin, Liebigstr. 16 — Henriette Leopold geb. Compris, Weilbacherstr. 37 — Minna Baldenweck geb. Reich, Leerbachstr. 50 — Carl Strauß, Königsteinerstr. 11 — Nathan Leopold Nachmann, Schumannstr. 34b — Raphael Kachn, Freiourg i. B. Aufnahme in das Judentum: 1 Person. Austritte aus dem Judentum: 3 Personen. pkoto Atelier „Ostend" Inksder «SUS?5V «ZV0KI. KSnigsvsrtseste. S lel. Csrolus 41165, sin Ssn«t««g pnotos in bekannt bester ^ustunruriA?u mäöi^en preisen. ttancllung pkotograpk. Antike!, Lntwivkvln unä kopivl-vn Lämtlicke HSume im parterre. MWIMM«i>!I!!«MIMIM!»>^ Suche für meine Schwester 17 L. Stelle als Saustochter!n nur gutem Haufe. Gest. Off. u.W.J. 620 an d. Exped. des Bl. Wiw Eier Peter Vachmann Frankfurt am Main Große Eschenheimerstraße 43 s Telefon Amt Hansa Nr. 34, 3S, 36 Geflügel Butter Gemeinde-Mitglieder berücksichtigt unsere Inserenten!