Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 9 (5.1927)
- Date
- 1927-05-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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14 Prüfungsordnung. Ter Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden hat gemeinschaftlich mit dem Preußischen Landesverband gesetzestreuer Synagogengemcindcn, Sitz Halberstadt, den von der hierzu bestellten Sonderkommission ausgearbeiteten Entwurf einer Prüfungs- und Studienordnung für die Prüfung in jüdischer Religion bei der höheren Lehramtsprüfung dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung überreicht. Geschäftsführung. Zum Generalsekretär des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden wurde Herr Rechtsanwalt Dr. Charig, bisher Rechtsanwalt in Emden, gewählt. Israelitische Reltgionsfchule. Das Sommerhalbjahr hat am 27. April begonnen. Weitere Anmeldungen werden von dem Leiter der Anstalt, Herrn Rabb. Dr. Horovitz, an den im Anzeigenteil dieser Nummer bekanntgegebenen Terminen noch entgegengenommen. Talmud-Thora-Verein. Lehrkurse in den Synagogen Börneplatz und Hermesweg täglich nach'dem Morgengottesdienst, außerdem während der Sefira-Zeit jeden Abend 2/4 stunde vor Nacht. Fortbildungsunterricht für Knaben und Mädchen täglich, für junge Leute täglich von 7—1V Uhr. Aus den jeden Samstag nach dem Nachmittagsgottesdienst stattfindenden Lehrvortrag des Herrn Rabb. Dr. Hoffmann „Die Grundlehren des Judentums im Anschluß an Maimonioes" seien junge Leute besonders hingewiesen. Anmeldungen für den Fortbildungsunterricht sind an das Sekretariat, Mainstraße 21, zu richten. In der Generalversammlung des Talmud-Thora- Vereins berichtet der zweite Vorsitzende, Herr Willy Mainz, über die Tätigkeit im vergangenen Jahre. Der Verein hat heute 809 Mitglieder. Es unterrichteten 14 Herren, in erster Linie Herr Rabbiner Dr. Hoffmann, sowie die Herren S. Unna, Dr. Schlesinger u. a. Allwöchentlich fanden 66 Lehrkurse in den Synagogen Börneplatz und Hermesweg statt. Die Räumlichkeiten reichen nicht mehr aus, und es wird außerdem in einer Reihe anderer Lokale Unterricht erteilt. Es wäre zu wünschen, daß dem Verein ein Haus zur Verfügung stände, damit der gesamte Unterricht in einem Gebäude abgehalten werden könnte. Die Lehrtätigkeit erstreckte sich auf Thora, Propheten Mischna, Gemara und Schulchan Aruch. Die Vorträge erfreuten sich eines stets wachsenden Besuches und sind geradezu ein Bedürfnis geworden. Erhielten doch durch sie ca. 350 Personen jeden Alters wöchentlich Belehrung in jüdischem Wissen. Die Ausgaben beliefen sich auf ungefähr 12000.—Mk., welche zum größten Teil durch freiwillige Zuwendungen und Spenden aufgebracht wurden. Das wachsende Interesse, das sich in weiten Kreisen sür die Aufgaben und Ziele des Vereins zeigt, rechtfertigt die Bitte an alle Freunde und Gönner, die Bestrebungen des Vereins in noch erweitertem Maße durch Zuführung neuer Mitglieder und Zuwendungen bei freudigen und ernsten Anlässen zu unterstützen. Desgleichen ergeht an Eltern und Erzieher der Ruf, die Kinder regelmäßig dem Unterricht zuzuführen. W»!!W!!WW!>MM!»!>!WIWl!IN» I Merl IM lüleiMliMle Aewii. I I ^5^871^88!? 4 U D leleton: Nansa 5506, 5507. 3958, 1930. D s LpsMion, Sokirfanrt, l.agei'ung, D Z Verzollung, Vei'Äonerung, Inkasso W D Speiislität: Soiineliverlcetir nsek unci! von engisnci, > I k^sinunct Usderssstrsnspoi^te D I i-ig. fulirpark. ^jg. «.agepkäuser mit kalniu. >Va88vran8vkIuIZ. D Der neue Vorstand besteht aus den Serren: Jakob Hamburger. Vors., Willy Mainz, stello. Vors., Hermann Rothschild, Kassierer, Isaak Weil, Schriftführer, Fritz Breslau, Adolf Dorfzaun, Dr. Josef Frank, Dr. Ernst Freimann. Direktor P. Klibanski, Wolf Lustgarten, Leopold Strauß, Vertreter der Jugend: Justin Neuhaus, Abraham Oelbaum. Verein Ez Chaim. In den Räumen der Religionsschule im Hermesweg werden Knaben aller Altersstufen in siebenklassigen, durchschnittlich je zweistündigen Kursen in allen Fächern des rabbinischen Wissens unterrichtet. Anmeldungen werden bis zum IS. Mai entgegengenommen. Nähere Auskunft erteilt Herr Rabb. Dr. Horovitz in seiner Wohnung, Staufenstraße 30, täglich zwischen 3—4 Uhr, sowie Herr Dr. Ephraim in dem Schulgebäude Hermesweg täglich zwischen 3—4 Uhr. An alle Mischen Einrichtungen der offenen und geschlossenen Wohlfahrts« pflege in Krankfurt a. M. Den Ihnen in diesen Tagen zugegangene Fragebogen, derdazu bestimmt ist, eine Ubersicht über alle Einrichtungen der jüdischen Wohlsahrt unserer Stadt zu vermitteln, bittet die Zentrale für jüdische Wohlfahrtspflege möglichst bald und genau ausgefüllt an die unterzeichnete Stelle zurückgehen zu lassen. Zentrale für jüdische Wohlfahrtspflege Langestraße 30 Weibliche Fürsorge, Langestraße 30 1. Arbeitsnachweis, Sprechzeit tägl. 10—12 und 3—41/2 Uhr, Sonntag 91/2—11 Uhr. Gesuchte Stellen a) sür Kontoristinnen, Stenotypistinnen, Verkäuferinnen, Lageristinnen und Lagerarbeiterinnen; v) für Lehrmädchen mit Volks-, Mittel- und höherer Schulbildung per sofort und zu Ostern; c) für Kochaushilfen, Näherinnen, Hausdamen und Haushälterinnen in frauenlosen Haushaltungen, Haustöchter und Stützen mit Familienanschluß. Sprechzeit für Lehrmädchen: Montag und Donnerstag von 3l/2-4i/2 Uhr. Offene Stellen für tüchtige Wirtschafterinnen, gut empfohlene Köchinnen, Alleinmädchen und einfache Stützen sind gemeldet. 2. Zimmervermietung. Der Arbeitsnachweis vermittelt billige Zimmer jeglicher Art, möbliert und unmöbliert, mit und ohne Kochgelegenheit, mit und ohne Pension; Sprechstunde: Mittwoch von 101/2—12 Uhr. 3. Fürsorgestelle. Uns liegen so viele dringende Bitten um Koltern vor, daß wir sie der Qffenlichkeit zur Kenntnis bringen wollen. Wir sind gern bereit, auf Anruf H. 3725 die Koltern abholen zu lassen. Jubiläum des Mädchenstifts. Am 1. Mai feierte das Mädchenstift (Philipp- und Charlotte- Speyer'sche Stiftung) sein SOjähriges Bestehen. Am 29.' April 1877 hatte in Erinnerung an ihren vor Jahresfrist verstorbenen Gatten Frau Charlotte Speyer, geb. Stern, dem eben gegründeten Verein das Haus Rückertstraße 9 (jetzt 49) mit beträchtlichen Betriebsmitteln mit der Bestimmung übergeben, jungen berufstätigen Mädchen Häuslichkeit und Familie zu ersetzen. Bei der einfachen /ckvvinkv H/torck 19 Idpsideirltkolevm Israelitische Religionsschule Das Sommerhalbjahr hat am Mittwoch, den 2?. April ^92? begonnen. Anmeldungen nimmt Herr Rabbiner Dr. Horovitz in der Anstalt Hermesweg 25/27 Sonntag, den 6. Mai, von 10—II Uhr, Mittwoch, den 11. Mai, von 2^/2—3^/2 Uhr, in der Anstalt Unterlindau 23, am Mittwoch, den II. Mai, von 4—5 Uhr entgegen L^fS-VVSStS^^-LO^ciitO^Si OpSk-nplÄt? s l'sl. l-Ianss SLSS SSMütliQiiss l^ÄMi'Iie?nQÄfs /XngSNSlii'NSl' /^ufsnlilisli / LUvilS l^f-siss /^fmsl'ksLtMS Vsciisnung August iVlÄi-tdus'g (t^sus»- Intisdsi')