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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1927-03-01 · 7 (3.1927) · page 16

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
5 (1926-1927)
Issue
7 (3.1927)
Date
1927-03-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Hamburger Altersperiode im Auftrage der Frankfurter Israelitischen Gemeinde ausgeführt hat und welche ihm mancherlei Befriedigung gewährt haben. R. Bericht des jüdisch-theologischen Seminars Fraenckelscher Stiftung für das Jahr 1926. Das jüdisch-theologische Seminar in Breslau überreicht einen Bericht seiner Tätigkeit im Jahre 1926. Das Thema des Israel Lewyschen Preises für 1926 lautete: „Das redaktionelle und sachliche Verhältnis zwischen Mischna und Tosefta". Der Preis wurde dem Hörer Dr. Alexander Guttmann zuerkannt. Mit dem Rabbinatszeugnis entlassen wurde 1 Hörer. Neu eingetreten sind 15 Herren, so daß jetzt 40 ordentliche Hörer und 9 Gasthörer, darunter 6 Damen, die Anstalt besuchen. Bon ehemaligen Hörern des Seminars wurden berufen: Rabbiner Dr. Elk von München nach Stettin und Rabbiner Dr. Grünewald als zweiter Rabbiner nach Mannheim. Der Lehrkörper bestand^ aus den Herren Seminarrabbiner Prof. Dr. Michael Guttmann, Dozent Dr. Isaak Heinemann, Dozent Dr. Albert Lewkowitz und Dozent Dr. Israel Rabin. Herr Glaser, Direktor des jüdischen Wohlfahrtsamtes, hielt Vorlesungen über soziale Fürsorge. Die Seminarbibliothek hat durch Ankauf und Schenkungen einen Zuwachs erhalten. Ferner wurden der Anstalt Subventionen von den Shnagogengemeinden Berlin und Breslau gewährt. Ihr Bestand jedoch war durch die Zuwendung des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden gesichert. Auch einzelne Logen und Synagogengemeinden stifteten Stipendien für ihre Hörer. Dem Bericht ist eine wissenschaftliche Beilage hinzugefügt: „Vom Rechtskampf der Juden in Schlesien (1582— 1713) von Israel Rabi n". Die Arbeit ist Wohl als Fortsetzung der lewer nicht vollendeten „Geschichte der Juden in Schlesien" des sel. Prof. Dr. M. Brann gedacht, die als Beilagen der Jahresberichte des Seminars 1896—1910 erschienen sind. Der Ausgangspunkt von Rabins Darstellung ist das Vertreibungsedikt Ferdinands I. vom 27. August 1557, der in Böhmen und den einverleibten Ländern Juden nicht mehr dulden will. Die Stände in Mähren widersetzten sich offen diesem Befehl, in Böhmen wurde er hinausgezogen. Große Schwierigkeiten jedoch hatten die schleichen Juden' sie waren in ständiger Gefahr, Haus und Hof verlassen zu müssen. Es kam zu Fristverlängerungen. In den Städten Zülz, Glogau und Hotzenplotz fanden sie immer Unterschlupf. Einen weiteren Raum der Darstellung nimmt die Ge- 16, l! schichte der Juden in Zülz ein, der auch Anhang I und III gewid- ^! met sind. Die Dekrete des Kaisers Leopold 1691 und 1693 sprechen von einer Duldung der mit Privilegien versehenen Juden, die schließlich unter Josef I. am 4. Juni 1710 grundsätzlich ausgesprochen wird. Das' Toleranzedikt Karls VI. vom 10. Januar 1713 gab auch den „unansässigen" Juden die Möglichkeit, in Schlesien gegen Entgelt wohnen zu dürfen. Dem Bericht liegt ferner bei: „M anuel Joels wissenschaftliches Lebenswerk. Festvortrag anläßlich der Gedächtnisfeier des jüdisch-theologischen Seminars am 31. Oktober 1926 von Dozent Dr. Heinemann. Herausgegeben vom jüdisch-theologischen Seminar Fraenckel'scher Stiftung zu Breslau. Januar 1927." Zur Feier der 100. Wiederkehr des Geburtstages des bedeutenden Predigers und Religionsphilosophen hat Heinemann Worte der Würdigung seiner wissenschaftlichen Leistung als Lehrer am Seminar gewidmet. Er schildert seine Bedeutung als Philolog und Philosoph. Nach Heinemann „beruht Joels gesamte Lebensarbeit, insbesondere aber sein wissenschaftliches Lebenswerk, auf einem einzigen, großzügig durchgeführten Gedanken. Wenn ihn auch gelegentlich der Forscherdrang über die ursprünglichen Probleme hinaustreibt, so erwächst doch die Stellung der Hauptfragen durchweg aus dem Bestreben, die Synthese des Juden tu ins und der Weltkultur als berechtigt zu erweisen und sie an entscheidenden Fragen der systematischen und geschichtlichen Forschung zu vollziehen." Prof. Freimann. ^Schmidt, Paul Ferdinand: Frankfurt a. M. (Stätten der i Kultur, Bd. 2). 2. Auflage, IV und 152 Seiten mit 32 Abbildungen auf Tafeln. Verlag Klinkhardt & Biermann, Leipzig. Kart. M. 4.80, Ganzleinen M. 6.—. Um die Darstellung der geographischen Lage an dem schon in früher Zeit handelspolitisch wichtigen Knotenpunkt der großen nordsüdlichen und westöstlichen Verkehrsstraßen und der sich an dieser Stelle bildenden städtischen Siedlung gruppiert sich die Schilderung der politischen und kulturellen Bewegungen, denen das Frankfurter Gemeinwesen im Laufe der Jahrhunderte unterworfen war. Einen breiteren Raum nimmt hierbei die bauliche Entwicklung der Sradt und der Hinweis auf ihre behaglichen Bürgerhäuser als Nährboden fortschreitender Kultur ein, während bei aller Wahrung der geschichtlichen Bedeutung der Stadt ihre politische Geschichte in den Hintergrund tritt. Als kurzer Führer bietet das anspruchslose Buch ein fesselndes Bild der tausendliMMgdel III Ml? KslMe Ms 5 v «.? Uc «lS, Oberlinäau 17 Gteuerberatung Nationale Treuhandu. Revisions-G. m. b. H. Hoetheplatz? Frankfurt a.Ai. Tel.Sansai760 W»MM>!Htt!l!j!!i!j!>!!!!^!!>>>!!!>>!jI^ V l_I^väU-5k?ISI^k?-8äl_O^ V V . sUr l-!s»-fsn unci Oamsn V D Spezialität m öubikopf- V > setinsicisn, Wasssi'wsIIsn L I>v 0ZI^KlV!k»M I U Untsrlinctsu 7S—k^srnruf I^singsu 303S g »>!»>!!!!!!>>!!>!>!!!>!!!«»!!>!!!>!!!>!»>!>!!>!>!>!!!>>!>>!! Gemeinde- Mitglieder berücksichtigt unsere Inserenten! Woekvnbktt- Ku88tattung nur in cler UiMie »MM 2LU. 2g Julius ^sng Osckcisokefmeistef m em!lI8 45783 MlMWlllM? übernimmt k^eu-, 80>vie I^mcleckunAen in Lcliieier, Äegel, l^uderoict us>v., Lranctmauern un3 Lcnornsteine verputzen. Reparaturen aller H,rt auk äem ejnkacnsten . uriä billigsten >Vege wei.cne--- gebild. Samen, die in sein. isr. Kreisen gesellschastl. verkehr, sind bereit unauffällig geg. entspr. Bergiitg. u. reicht. Gratisproben einer alt renom. Firma d. Zeingebürkbranche Absatz f. ihre vielf. priim., hochqualifiziert. Erzeugn. zu verschaffen. Gest. Ans. unter <S i so an die Exp. dieses Startes ^igsrren WIR M Islsfon Köms,- 930

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