Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 5 (1.1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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clin^lxliiu 5olil-t<uliiu Iveiic^cl l<ol-l>-rtlj()lu: Wohltätigkeit und Liebeswerke wiegen das ganze Gesetz ans." Zu gleichem Ergebnis kommt die moderne Wissenschaft. „Fürsorge," sagt Pros. Klumker, „ist ein Ding ehrfurchtsvollster Verantwortung; noch in ihren törichtsten Gestaltungeu haftet ihr eiu Hauch solcheu Werles au; iu ihrer höchsten nud besten Gestaltullg, zu der sie hiuaufzuhebeu unser aller Pflicht ist, schafft sie uicht uur den Armen, mehr uoch der meuschlicheu Gesellschaft höchste,- notwendigste, unentbehrlichste Werte." Vas Weib des Akiba. Von Martin Buber. Bei der diesjährigen Nobelvorlesung des F r e i e u I ü d i s ch e n L e h r h a u s e s (s. Vereinsnachrichten) wird das Drama „Das Weib des Akiba" nachfolgende Hinweis ist der Zeitschrift „Der Jude" vom Jahr 1921 entnommen. Die Schriftleitung. Das Werk, auf das ich hier hinweisen will, Moritz Heimanns ernstlich an; sie sollten es lesen. Ein „Buchdrama" ist es durchaus uicht; aber wie erfreulich ist es, ein echtes und daher a u ch bühnenwirkliches Drama zu lesen und wiederzuleseu. Ein echtes Drama „ewige", das heißt dem Leben der Welt eingehörige Entzweiung sich^dialogisch austragen will, sich als liuaustragbar bekundet, und Hirten ihres Batersvermählte und ihn auf' zwölf' Jahre ^und wieder auf zwölf Jahre ausschickte, das; er sich -die Lehre^zu eigen sondern feindlich erschien, was mir mein Leben und meinen Glauben a^taste^e, etwas ^Ueb^ „Rabb^ die Da ist Akiba und der Patriarch, AkidV und das Synedrion,^Akiba Aus dem Röntgeninstitut des Krankenhauses der Gemeinde. Bei der Gründung des Institutes wurde besonders betont, daß es uicht nur den Praktischen Bedürfnissen des Krankenhauses und als Ambulanz für die Aerzte der Stadt dienen müßte, sondern daß es auch unter die Weilhin bekannten Forschungsinstitute dec hiesigen Stadt sich einreihen sollte. Gerade bei einer aufstrebenden, sich täglich ändernden und vervollkommnenden Disziplin, wie es die Nöntgenwissenschaft ist, wirkt eine Trennung von Wissenschaft un^ Praxis lähmend. Ein Röntgeninstitut wird nur dauu auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit bleiben können, wenn wissenschaftliche Forschung und praktische Tagesarbeit eng miteinander verknüpft ist, wenn die wissenschaftliche Arbeit den Praktischen Bedürfnissen Rechnung trägt und die tägliche Erfahrung die wissenschaftlichen Ergebnisse kritisch überprüft. Redaktioi/dieses Blattes, in kurzer Uebersicht über die Arbeit des Da es sich zum Teil um exakt wissenschaftliche Fragestellungeu uns nicht gelingen sollte, einzelne wissenschaftliche Fragen allgenicht verübeln, wenn die Darstellung tvissenschaftlicher Probleme slrahlenwirkungen entstehen. Diese Fragen sind bedeutungsvoll, weil sie helfen sollen, Röntgenschädigungen zu vermeiden. Es ließ sich hierbei eine Reihe neuer Gesichtspunkte gewinnen. Wir konnten feststellen, daß die Empfindlichkeit der Hautgefäße bei einzelnen Personen abweichend ist, was für die Bemessung der Quantität und Qualität der Nöntgenstrahlendosis von großer Bedeutung ich. Es gelingt aber durch verschiedene sogenannte Filterstoffe für Das allgemeine Jnt^ress^e an den Arbeiten veranlaßte auch populäre Darstellung dieser Ergebnisse auszustellen. Auf nachstehender Abbildung bringen wir eine Wand der Ausstellungshalle sür In großen Tafeln sieht mau die verschiedenen Veränderungen, welche durch die Röntgenstrahlen an dem mikroskopischen Bilde Man sieht die fast unmerklichen Veränderungen, die nach gewissen Zeiten bei einem sogenannten „Normalen Menschen" entstehen; im Gegensatz dazu die starken Störungen, wie sie bei den verschiedensten Erkrankungen, aber auch schon bei nervös sehr reizbaren Personen beobachtet werden. Auf den folgenden Bildern sieht man, wie es gelingt, durch Zwischenschaltung von gewissen Filterstoffen, wie Holz, Zink usw., die Oberhaut reizende Strahlen zu entfernen. In einem der Bilder erkennt man die Veränderungen, die bei einer zu starken Bestrahlung der Haut entstehen. Wir konnten auch die Gesetze klarstellen, nach denen in den tieferen Geweben des Körpers solche Wirkungen auftreten. Es Bild ^der Blutgefäße durch die Röntgenstrahlen geändert wird, sondern, daß wir auch die Möglichkeit haben, die Lebensvorgänge „Der nsus Ksim"?ISllM«81. MWllll.?KlI Zl «c«. NO».2K»U IMcU4U8kzU »SSdS»sdrik oexvkäi'lou Usus «VlSlN-efStr. ö-10 8pei8e2immer, Nerren-immer, ZeklalÄmmelu. Einzelmöbel eigener l-ikr8ts!Iung 3U8 l.agki'beZtanä xu desvnÄers vvristtksttsn Prsissn