Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1926-12-01 · 4 (12.1926) · page 15

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
5 (1926-1927)
Issue
4 (12.1926)
Date
1926-12-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/3094266-3094312-3094315--0839-3095548
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

15 Frankfurter Zionistische Ortsgruppe. Am Dienstag, den 2.-November d. I., fand eine außerordentlich stark besuchte Mitgliederversammlung der Frankfurter Zionistischen Ortsgruppe statt. Das Interesse für diese Veranstaltung war in allen Kreisen sehr groß, da Herr Ernst Kahn, als einer der Teilnehmer an der Londoner Wirrschaftskon serenz, die von der zionistischen Exekutive einberufen worden war, über dieselbe referierte. Herr Kahn gab eine fesselnde Schilderung der Gesamtlage, die zu der Konferenz geführt hat, er hat auch die einzelnen Teilnehmer charakterisiert und die Beschlüsse und Resultate der Konferenz ausführlich besprochen. Es entwickelte sich eine sehr leohafte Diskussion, die sich hauptsächlich um die Frage der Anleihe und um den Keren Hajeswd drehte. Herr Kahn betonte besonders, daß alle Sachverständigen, besonders auch Herr Direktor Wassermann, auf dem Standpunkt standen, daß — unbeschadet der Notwendigkeit, sobald wie möglich zu großzügigen Finanzierungsmethoden zu kommen — der Keren Haiessod heute noch von entscheidender und ausschlaggebender Bedeutung ist. Denn nur der Keren Hajessod kann die Garantien schaffen, die später einmal die Placierung einer Anleihe auf dem internationalen Kapitalmarkt ermöglichen können. Schon jetzt erwartet man von der in London beschlossenen Gründung einer Wirtschaftsbank die Bereitstellung größerer Kredite für die Landwirtschaft. Außerordentliche Perspektiven eröffnen sich, hinsichtlich der reichen Bodenschätze des Toten Meeres und seiner Umgebung, von deren Ausnutzung man nach dem Urteil führender Sachverständiger einen großen Aufschwung des Landes erwarten kann. Keren Kajem?ih Lejisrael. Sekretariat Unterlindau 21. Tel. Maingau 5726. Die SPen >denmittel des K. K. L. sind: die blaue Büchse, das Spendenbuch bei allen Familienereignisien, das Goldene Buch (Eintragung 400 Mark), Die Baumspende (der Baum kostet 6 Mark, der Garten 600 Mark, der Hain 6000 Mark), Glückwunschtelegramme g. 50 Pfg. Die Büchsenleerungen sinken vierteljährlich durch legitimierte Helfer statt. Sollten Büchsen aufstehen, die lange Zeit nicht geleert sind, so bittet das Sekretariat um Angabe der Adressen. Gesuche um Aufstellung von Büchsen oder um Glückwunschablösungstelegramme sind an das Sekretariat zu richten. Sämtliche Spenden über 3 Mark werden namentlich im Spendenausweis im Frankfurter Israelitischen Gemeindeblatt veröffentlicht. Drei- bis vierwöchentlich finden Zusammenkünfteder K. K. L.-Arbeitsgemeinschaft statt mit interessanten speziellen Palästina- (Lichtbilder-) Vorträgen. Wer eingeladen zu werden wünscht, sende seme Adresse dem Sekretariat. Die Jubiläumsaktion anläßlich des 25jährigen Bestehens des K. K. L. findet statt vorn 5. bis 20. Dezcinoer. Es werden Mitarbeiter gesucht, die in ihrem Bekanntenkreis die Jubiläumsspendenblocks (mit 5 Quittungen s. 5 oder a, 10 Mark) absetzen können. _ Die goldene Medaille. der großen Ausstellung Düsseldorf 1926 (Gefolei). Die Leitung der Ausstellung Gesolei dankt, nachdem die Pforten der Ausstellung sich geschlossen haben, allen Mitarbeitern, die ihr beim Aufbau der wissenschaftlichen Gruppen behilflich gewesen sind. Sie erkennt an, daß nur durch die aufopferungsvolle Mitarbeit der einzelnen Institutionen und Persönlichkeiten es möglich gewesen war, eine solch lückenlose Darstellung der wichtigsten Themen aus >dem Gebiet der Gesundheitspflege, Sozialen Fürsorge und Leibesübungen zu geben. Der Zentralwohlfahrts stelle der deutschen Juden wurde als äußerliches Zeichen der Anerkennung für die in hervorragendem Maße bei dem Aufbau der Ausstellung geleisteten Hilfe nach der stattgehabten Prämierung die Goldene Medaille der großen Ausstellung Düsseldorf 1926 verliehen. Z)aläsiina-Arbeiterfonds. In allen Schwankungen und Krisen des Zionismus gibt es einen ruhenden Pol: die jüdische- Arbeiterschaft in Palästina. Die Männer und Frauen, die von dem Streben zur- Reproduktivierung getrieben, in den letzten Jahren nach Palästina kamen und mutig die Arbeit in Angriff nahmen» das Land zu einem Erez Jisrael zu gestalten, haben allen Schwierigkeiten standgehalten und schufen sich Organisationen wirtschaftlicher und kultureller Art, die in einem Mann wie Mac Donald eine fast neidische Bewunderung auslöste. Auch führende deutsche Sozialpolitiker, wie Paul Löbe, Eduard Bernstein und andere haben der jüdischen Arbeiterschaft wiederholt ihre Bewunderung ausgedrückt. Eine der wichtigsten Institutionen ist der Palästina-Arbeiter-Fonds. Er wird von Freunden der palästinensischen Arbeiterschaft in allen Ländern der Welt aufgebracht und dient der Seßhaftmachung der Einwanderer. Er schuf Siedlungen wie Tel Chai, Genossenschaften wie Karmel und Amal, das Arbeiterviertel Schechunatl) Borochow und andere Institutionen. In Deutschland stehen führende Juden aller Gebiete und fast aller Richtungen hinter seinem Wirken. Es seien hier » llrILMQQLI » » »? >va8vnsont MIM lientvent V'"MM^ traggvnt vvvttkrvcnt HZ tu priWcke WdMvlMMM tterren-vderkkmlien, 8ol>Iafan?üge, kaontkvmäen, Untengsrnituren, 1'a8vnentüvnei', Ii8vnäeol<kn, leegeäsokk, ki88kN8toffs, fi'ottiei'wsl'vn, ösöemänte!, ösltvoapes. Neions^usvvanl Vi>!igs?nsi8k. Inclsntkrvn-Nsus Ksissrstrs»« IS s » . »«.«.«.«.»»!»>» » »tSlSW Ul«»l» M ^c>^/p^^/Z, H vNAe/V69e/?s/s/?Q^ Aö^/v/^e, ^es^e/s, ^A/'s/^. Ams^e/?ll/?9e/? - ^e>/?ö»^s/t//'k'/z i7° <5<t^//?^/ S4.L/SL/V>S7N^55L LL^L ^T^KZ/VL/V^o/?^ Utiren, Trauringe LoIctyfarQn Kauten Sie vorteilnatt dei «. «vi«! fski-ga88e 119 (Konstadler Macne) »^^^LSoLSSL^L^LSSL^^W^^LS^LSS^^WSWL^^^^^LS5L5SW^WL^LSWL5SLS U Erste Frankfurter Dampfwaschu. Plätt-Anfialt Fernsprecher Hansa 4825 G. Trabinger, Frankfurt am Main Gutleutstraße 45. H A Neuzeitlich und besteingerichteter Großbetrieb am Platze für Kragen, Manschetten und Oberhemden. A M ---------------- Streng pünktliche und regelmäßige Bedienung frei Haus. ----------------- A »LSLSLc°SS°LSLLWLL°Lc°LL°LS^LSLSLL°!SSL-SLLW WSSSSLSL^L^L^LSLSLLSSLSLSW

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.