Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 1-2 (9.1926)
- Date
- 1926-09-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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14 Ez Chajim, Hermesweg 25/27. Das Winterhalbjahr beginnt Montag, den 11. Oktober. Tägliche mehrstündige Fortbildungskurse in allen rabbinischen Fächern. Herr D r. Max Ephraim nimmt am 11., 12., 14. und 15. Okt., nachm. 254—3^ Uhr im Schulgebäude der Religionsschule Anmeldungen entgegen und erteilt jede nähere Auskunft. Robbinische Lehranstalt. .-Q'V' Die unter Leitung des Herrn Rabbiner Dr. Hoffmann stehende Rabbinische Lehranstalt >,Jeschiwa" hat mit Erlaß vom 2. August d. I. die staatliche Genehmigung und Anerkennung als Private Mische-Lehranstalt erhalten. Anmeldungen für das am 10. Oktober beginnende Wintersemester sind möglichst umgehend an Herrn Rabbiner Dr. Hoffmann (Börneplatz 16) zu richten. Derselbe ist auch gern zu näheren Auskünften bereit. Verein Hauptsynagoge. Der Verein bringt seinen Mitgliedern zur Kenntnis, daß im kommenden Winter die Herren Rabbiner der Hauptsynagoge an den Freitagabenden wieder Lehrvorträge halten werden. Herr Rabbiner Dr. Lazarus eröffnet nach den Feiertagen die Vortragsreihe. Er spricht über „Die zehn Gebote^ (2. Teil), ^m Anschluß daran spricht Herr Rabbiner Dr. Salzberg er über „Die spanisch-jüdische Dichter-Aera. Herr Rabbiner Dr. Sel-iginann wird sein Thema noch bekannt geben. Anfangs Oktober wird die Arbeitsgemeinschaft „Hebräisch" ihren Kursus' wieder aufnehmen. Mitglieder des Vereins mit einigen Borkenntnissen, die sich beteiligen wollen, werden gebeten, sich beim Schriftführer, Herrn Dr. Ernst Neubörger, Seilerstraße 8, zu melden. Im Bedarfssalle wird auch ein Kursus für Anfänger eröffnet. Verein „Monteflore". „Jugend ist die ewige Glückchance^-der Menschheit." (Martin Buber.) Wer von der jüdischen Jugendbewegung mit .ihren vielen Nuancen und Schattierungen eine Neubelebung des deutschen Judentums erhofft hat, ist ebenso enttäuscht worden, wie die vielen, die von der allgemeinen Jugendbewegung, die 19l3 auf dem Hohen Meißner gelobt hatte, „ihr Leben aus eigener Bestimmung, vor eigener Verantwortung mit innerer Wahrhaftigkeit" zu gestalten, den Anbruch einer.neuen Zeit erträumten. SU ms SU HDSH HD ^löbelfabi-ik k« lZ II IZ II S INI W G k. Z M (Ze^rünctet 18S2 Innenausbau Dekoration Ämmereinricktunsen .. Einzelmöbel v (Zrosse ^uswsnl Alle Preislagen TeitsemSsse preise N^ue ^Ii>^M51^53^ 8-10 USCH USCH USCH USCH <^-S<^-G<IST<^«^^<2?S<^?S<2?D ^LMtt/?- c^4/?7^^V/</^5 e. p. S^K^SSN^IN L Lo. I^rsnksurt s. K - Sücl >S-^SDl^>K-^s«^s-^>-^>s-l^>S^^ z >vi^L^>VLii. Lzcnerzbeimer I^sncj5tra55s 13. . I'elskon ^laiua 266l) Kolonialwaren, l.ebensmittvl, 0v8t, Kvmüse unä 8üätrüentv, Wein, Weindranö, I-ilcone. Von dem wahrhaft großen Anlauf ist nichts geblieben als eine Anzahl esoterischer Gruppen und Griippchen, mehr oder weniger in Aeußerlichkeiten stecken geblieben, die Mühe haben, dem so gehaßten Schicksal des „Spießer-Werdens" zu entgehen. Was uns außerdem noch geblieben ist, ist neben der Judennot die Jugendnot! Nie war es der Jugendbewegung gelungen, besonders in den Großstädten, auf die es doch in der Hauptsache ankommt, die große Anzahl der Jugendlichen in der Organisation zu erfassen, einmal weil sie e-inseitig die Gesellschaft mit allen Gewohnheiten des Lebens kritiklos verwarf, und auf der anderen Seite radikal' etwas Neues aufbauen wollte, das nicht geeignet war. die Basis für die Lebensführung einer ganzen Generation zu bilden. Um nicht mißverstanden M werden: Gesunde Ansätze einer gesunken und notwendigen Reform waren vorhanden, aber übertriebene Wertschätzung fast kindischer Äußerlichkeiten, das Verlangen radikaler'Abstinenz von Tabak und Altohol und aller Formen „gesellschaftlichen" Zusammenlebens, waren die Fehler, die neben dem Mangel an Vertiefung in die Probleme einer gesunden Neugestaltung, die Erklärung dafür abgeben, daß es der Jugendbewegung leider nicht gelungen ist, die gemeinsame Plattform der gesamten jüdischen Jugend zu bilden. Das deutsche Judenbilm steht an einem Scheidewege; der sein Schicksal ist: Gelingt es nicht, die Jugend in irgendeiner Weise außcr den Synagogen, die doch nur mehr einen Teil zu erfassen vermögen, jüdisch zu beeinflussen, wird es >in nicht allzu ferner Zeit kein deutsches Judentum mehr geben. Es gilt Mo die Möglichkeit zu schaffen, daß jeder junge Jude und jede junge Jüdin, die in Deutschlands Grenzen wohnen, die nicht „asozial! oder gar antisozial Prädestiniert sind", in jüdischem, jugendlichem Kreis Geselligkeit, jüdische und allgemeine Fortbildung zu finden Gelegenheit hat, welcher politischen und religiösen Auffassung sie auch immer die Treue geschworen haben mögen. Der „Verein Montefiore" in unserer Stadt, der dem „Verband der jüdischen Jugendvereine Deutschlands" angeschlossen ist, hat sich diese Aufgabe, die man Wohl ohne Unerheblichkeit als „die jüdische Aufgabe schlechthin" wird bezeichnen können, gestellt, und versucht mit allen Kräften, in diesem Sinne zu wirken. Während die geistigen Führer der Frankfurter Judenschaft die Idee und Arbeit würdigen und ihre Kräfte immer bereitwilligst zur Verfügung stellen, schenkt ein großer Teil der Frankfu"ter Juden dieser Möglichkeit, ein neues, selbstbewußtes deutsches Judentum zu schaffen, nicht die Beachtung, die sie verdient. Avbeitsfreudige und avbeitsfähige, junge Kräfte sind am Werk, c> um um um um, um um um um um um um um um um um um, um um um m II . ll g ^OI^V ^° SOl^illsrsti'. IS u. (Sn. ^scüisritisimsnst,-. 2S k-i^^iS- I^. »<Od:»-!^^I l 1^ (Z » Sssts OusIitÄtswsnsn ll II S u Ksi-stdilligS k^nsiss oumumumumumumum um um umumumumumumumumumumo h^/z/ feine Kolonislwsi-en un6 Delikatessen 1^ / K^t^^ / K^K^0 Spirituosen Liköre Weine (McZKÜNVL'r 1815 Alle Lieferungen frei tisus