Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 4 (1925-1926)
- Issue
- 12 (8.1926)
- Date
- 1926-08-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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einheitlich durch die Küche des Krankenhauses erfolge, und über das Ergebnis der Verhandlungen und »ach Ablauf eines angemessenen Zeitraums auch über die durch diese Maßnahme erzielten Ersparnisse zu berichten; anzuregen, das; die Mietverträge bezüglich der im kranken- Haus eingerichtrtenZtotwohnunq?n zu dein erstzulüjsiqrnTermin gekündigt und diese Räumlichkeiten in geeigneter Weise ander» wcitig nutjbar gemacht, mindcjlrns aber für eine sacligemäße ErhöhUiig dir Mirlrii Lurur griragrn lorrven solle. Über diese Anträge entspinnt sich eine längere Diskussion, in welcher zunächst Herr Simon als Vorsii'.rndcr des Pslcgamts Stellung nimiiit. Er hat keine Bedenken gegen die beantragt? Elatisierung der Einnahmen und Ausgabe» des Krankenhauics ini Gcmeindrctat. welche eine redaktionelle Aias'.nahinc des Gcmeindcbüros darstelle. Mit der Abändern»,, der im Antrag der Kommission erwähnten Einnahmen' und Ausqabcnzisscrn ist er etnverstaiide». wenn auch der gemachtr Abslriih möglicherweise zu einer Zlachsordcrung führen werde. Dagegen .nci.dct er sich gegen die von der Kommission beantragte Anslelluiig eines männlichen Verwallungsbramtrn und besonders gegen die ultimatinc Art. mit welcher die Komnnssion ihrer Forderung Nachdruck zn geben beabsichtige. Herr Simon versucht a» Hand von sttttislischr» Verqlctchsaufstcllungen über die persönlichen und sachlichen Ausgabe». Vit er zu den Akten gibt nnd welche den Rechnungen der Jahre!!> und 2'» entnommen sind, nachzuweisen, das; unter der wirtschajtlichrn Lcitiuig dunl, eine weibliche AngcstclUc ivesriillilhe Ersparnisse gegenüber den Aufgaben srühercr Jahre, in welchen die Krankenhauswirtschast von einem männlichen Beamten gejährt worden ist. zu vrrzcichnrn sei. Cr ist der Ansicht, das: im Bezug <>üi die Beschassuug des Küchcnbedarss ». s. iv. eine .irau iiisv.'ge ihrer gröberen Fachkenntnis eher am Pial.c sei. als ein Mann »nd warnt davor, einen Wechsel vorzunehmen, indem man eine tüchtige weibliche Krast. mit der mau zuirledr» sei. durch einen männlichen Beamten ersehen, dessen Eignung und Tüchtigkeit selbstverständlich vvrausgcselit. sich immerhin erst erweisen mnsite. Wie man sich aber auch entscheide, der leitende Beamte müsse immer das Instrument des Pslegamls bleiben, und es hcis.c die hingebungsvolle Arbeit des Pslrgamts. welches unter persönlichen Opfer» und Mühen und mit bestem Können sich der Vcrwaltungsgeschalte des Krankenhauses unterziehe, beeinträchtigen, wenn man in der von der Kommission beliebten Weise vorgehe. Herr Simon geht alsdann auf die wesentlich anders gearteten Verhältnisse anderer Privatkrankcnhäuscr ein. erwähnt die außerordentlich hohen Einnahmen des Hospitals .Zum Heiligen Geist' aus Pacht 1^ und anderen Zinsen, die außerordentlich günstige Lage des Bethanien-Krankenhauses, welches keine Schwesterngebältrr zu zahlen hat u. s. w uud im Vergleich damit die teuere Wirlschait des Ge« mcindc-Kran.enhauses. Infolge der rituellen Führung der Oster- Lerköstigiing und der im Winter nur 4 «iäglgen Arbeits voche Dam komme die wzhrhait soüale. keineswegs fiskalische Art. in welcher das Pslegamt bei der Heuligen Wirtschaftslage sich verpflichtet Halle, die einzelne» Fä^!? zu beurieilc,:: aü<5 in aücin: Das Pslegamt sei für jede Anregung, wo und wie gespart werden könne dankbar, müsse aber aus den obenerwähnten Gründen bitten, den Antrag der Kommission zu 2 abzulehnen. Die Ausführungen des Herrn Simon werden im wesentlichen von den Herren -Rothschild und Dr /fromm vntcritunt. wob,i karons hiügen'iesen :v:r5, oaj; in Bezug aus Brrnnsloss-, Elcklrizitals-, Ga?- und Waiier- Versorgung Ersparnisse in großem Maf-.c nicht zu erzielen seien, und das; bei Lieferungen und Herstellungen für das Krankenhaus die jüdischen Handwerker und Grivcrdclreidcnde und die unter Aussicht stehenden Lebensmittelgeschäfte herangezogen werden müiicn. Herr Dr Geiger weist gegenüber den Ausführungen des Herrn ^imon darauf hin. das; es sich bei dem Anlraa ft?r komn^ssi^n uin eine irln sachiiäie und in durchaus angemessene? ^orm gehaltene Kritik an dein Etat handle, die sich adsulut nicht gegen das Pslegamt wende, überhaupt habe man es nicht mit diesem sondern lediglich mit der Gemeindevertretung und de u Borsland zu tun. Wenn sich Herr Simon gegen die ultimative ,^orm der Kommission in Bezug aus die Anstellung eines Verwaltung?- beamtcn wende, so müsse daraus hingewiesen werden, dai; die gleiche Angelegenheit bereits im Vorjahre von der Gemeindevertretung beschlossen worden ist. ohne das; man bisher über die Ausführungen dieses Bcschluises etwas gehört habe. Es sei ja durchaus möglich, dasz der Ausführung Schwierigkeiten entgegenstehen, und i.ian werde zweifellos diesen Schwierig!::::-!! Rechnung tragen, wen." sie in iiber-eugender ,>orm dargelegt werden. Als solche könnten aber die Ausführungen des Herrn Simon nicht angcschci, werden. Herr AA. Simon spriait alsoann über seine Erfahrungen gelegentlich seiner Tätigkeit als Kommissionsbericht' erstattcr und stellt fest, das; zweifellos durch einen tüchtigen Beamten Ersparnisse zu erzielen seien: das; in dieser Hinsicht zur Zeit nicht genügende Anstrengungen gemacht werden, gehe daraus hervor, das; man für fleisch. Eier. Milch usw. nicht wesentlich geringere Preise zahlen müsse, als jeder Privathaushalt. Im Anschlus; hieran erklärt sich Herr Hes; bereit im Sinne einer verbilligten Alcischbcschaffung — er sichert etwa Ermäßigung zu - Informationen geben zu wollen. Während Herr Dr. Opp enge im er als wesentlich? Aemedur nur die bessere ^rcaucn; der ^l^- frankfurter Xonlenuncl Kok5-Se5eI.scr.stt rn.d.H. «n, a«»>^»»->i«g« » .^üm,//^^5t'^r.n ^' ^^«r.»/^ /ü^/^^U5'»>. S«' ll^^ //^./r/»--^/r»/ Mutti, Mutti. Onkel hat Zepat in den Hosen! /^Nv><, po» »o «r-er. ril. »«^^/n? .'VqF»^^/^« »rqK? ^"^ /X»» eö»tru!-?!!55!er-nüsiij!i Paul Nelding kcslllllurt g. Ni.. lizi5erpZL5i.gs 15 relekoa 7siZl,ll5 4ZZ9 Xaiser'5 Ksktee-SesenStt - l.k:u^:ii »»'^ »ll.l.^l.^x k«-»le tteiu^ijuelle iür je^ion riausbslt. ii^llee. Ival».iu. .^^I/Kaiiee. ^».'»»>i>oIaäe. Pralinen, konkonzi. Kex^ ete ^ilislsn in?rsnXturt:?Z tZs^s^sl^lZs 77 ö'°ü>:->o''s!r'.'Z6 > I l? S K^orip'»"'zsn-'.!'^2s 33 ^^'N?s^^s!^!Zs 729 u^l>s!^2s 27